Newsletter abonnieren

Sie stimmen durch die Nutzung unserer Website zu, dass Cookies auf Ihrem Gerät gespeichert werden und Google Analytics zum Einsatz kommt, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Infos dazu finden Siehier.
Österreich.
Wo Ihre Gewinne in den Himmel wachsen.

Präeklampsie: Studie zu Langzeitrisiken für Mütter

Etwa sechs Prozent der Schwangeren entwickeln im sechsten oder siebenten Monat Bluthochdruck und scheiden Eiweiße mit dem Urin aus, schilderte Karin Schmid vom Institut für Physiologie an der Medizinischen Universität Graz im Gespräch mit der APA. Die Ursache ist noch ungeklärt, fest steht aber, dass dadurch Schäden an den Blutgefäßen der Plazenta (Mutterkuchen) entstehen können, was wiederum die Versorgung des Ungeborenen mit Sauerstoff und Nährstoffen beeinträchtigen kann. In schweren Fällen muss die Schwangerschaft per Kaiserschnitt vorzeitig beendet werden, wie Schmid erklärte.

Deutlich höhere Risiken für Kinder

Die Unterversorgung und Unreife des Babys können verschiedenste Folgen für die weitere Entwicklung haben: Zum einen ist ein Überleben der Babys mit sehr geringem Geburtsgewicht nicht immer gesichert. "Bei Kindern, die bedingt durch Schwangerschaftskomplikationen zu früh oder zu klein geboren wurden, sind die Risiken für spätere Herz- und Kreislauferkrankungen deutlich erhöht", weiß die Grazer Medizinerin.

Während die Überwachung der Entwicklung der Babys jedoch im Rahmen der Mutter-Kind-Pass-Untersuchung gesichert ist, ende die Betreuung der meisten Mütter jedoch unmittelbar nach der Geburt, schilderte Schmid. Dabei hätten retrospektive Studien bereits gezeigt, dass ehemalige Präeklampsie-Patientinnen im späteren Leben ein vierfach höheres Risiko für chronischen Bluthochdruck, ein dreifach höheres Risiko für Diabetes mellitus und ein doppelt so hohes Risiko für einen Schlaganfall haben.

Präventionsprogramm für Mütter entwickeln

"Neben massiven Veränderungen im Stoffwechsel der werdenden Mutter wird vor allem das autonome Nervensystem in seiner ausgleichenden Wirkung stark eingeschränkt", ergänzte Primar Manfred Mörtl vom Perinatalzentrum Kärnten. Die Mediziner aus Graz und Klagenfurt wollen nun in einer von der Österreichischen Nationalbank geförderten Studie konkrete Daten an Präeklampsie-Patientinnen nach der Geburt sammeln und die individuellen Risikofaktoren für spätere Erkrankungen erheben.

"Wir wollen in dieser kontrollierten Studie an Präeklampsie-Patientinnen im ersten Jahr nach der Geburt fünfmal eine ganze Reihe physiologischer aber auch psychologischer Parameter erheben", erläuterte Schmid. Dabei werden die Probandinnen jeweils auch einer Stresssituation - sie müssen Rechenaufgaben lösen - ausgesetzt. Ziel sei letztlich die Entwicklung eines Präventionsprogrammes, das die Mütter nach der Geburt unterstützt.

Auf Facebook teilen Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Auf Twitter teilen Auf Linkedin teilen Auf Linkedin teilen

Testimonials

Veranstaltungen

Treffen Sie uns bei Veranstaltungen, Seminaren und Messen - weltweit.

  • Standortpräsentation Tirol

    21.10.2019, Berlin, Deutschland

  • Meet us @ CEE UNLIMITED

    22.10.2019, Prague, Czech Republic

Österreich-Karte

Finden Sie den perfekten Standort für Ihr Unternehmen

Als Spieleautomaten und -softwareunternehmen profitieren wir besonders vom hohen Ausbildungsgrad und der Innovationskraft am Wirtschaftsstandort Österreich. Zu schätzen wissen wir außerdem die hohe Loyalität und das Commitment unserer hiesigen MitarbeiterInnen.

International Game Technology

igt
Alle Testimonials

Neues vom Standort Österreich

Eine Smartphone-Tastatur für Blinde

Ein mobiles Spezial-Keyboard, entwickelt an der TU Wien, ermöglicht blinden Menschen, Texte am Smartphone zu tippen.

Wie Österreich seine Zukunft mit KI gestaltet

Künstliche Intelligenz ist sicherlich die mächtigste neue Technologie, die heute verfügbar ist. Vermutlich ist deswegen die Diskussion darüber oft so angstgetrieben. Hollywood hat seinen Beitrag dazu geleistet. Die Schreckgespenster der KI sind die Halb-Mensch-halb-Maschine-Mutanten à la Frankenstein und Terminator. Aber wie so oft hat die Hollywood-Fantasie wenig mit der Realität zu tun.

alle News alle Blog Einträge