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Deutsch-österreichische Forschungs-Kooperation

© ABA - Invest in Austria / Doris Dobida © © ABA - Invest in Austria / Doris Dobida

Rund 100 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik haben sich am 8. März 2016 in der Mercedes-Benz Niederlassung in München bei einer Veranstaltung des österreichischen Handelskonsulats, ABA-Invest in Austria sowie der Wirtschaftsagentur Wien über gewinnbringende Kooperationen im Forschungsbereich informiert.

Die Gründe, weshalb deutsche Unternehmen zunehmend F&E-Einrichtungen in Österreich aufbauen oder entsprechende Beteiligungen ausloten, sieht Bernhard Bachleitner, Ansiedlungsberater der Wirtschaftsförderungsagentur ABA-Invest in Austria, vornehmlich im steuerlichen Umfeld und in der Forschungsförderung: „Neben den weitreichenden direkten Förderungen können innovative Unternehmen in Österreich eine Prämie von 12 Prozent auf F&E-Aufwendungen steuerlich geltend machen. Dieser Bonus wird den Unternehmen bar beziehungsweise als Steuergutschrift ausgezahlt“. Mit einer Forschungsquote von mehr als 3 Prozent und einem weiterhin dynamischen Wachstum liegt Österreich beim Anteil der Forschungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt im europäischen Spitzenfeld. „Ebenso sind die Steuermodelle in der grenzüberschreitenden Geschäftstätigkeit für internationale Unternehmen attraktiv“, ergänzt Bachleitner. Über 8.500 deutsche Konzerne und mittelständische Unternehmen sind derzeit einer eigenen Gesellschaft in Österreich vertreten. Der Bestand deutscher Direktinvestitionen in Österreich beläuft sich auf über 40 Milliarden Euro.

Gute Rahmenbedingungen und Fördermöglichkeiten

Auch Dr. Stefan Poledna von TTTech findet, dass in Österreich objektiv gute Anreizsysteme und Formen öffentlicher Förderung, gerade für Technologie-Start-ups, zur Verfügung gestellt werden. „Für forschungsintensive Unternehmen ist Österreich ein sehr guter Standort. Sowohl mit Blick auf die Rahmenbedingungen durch die staatliche Forschungspolitik als auch aufgrund des sehr guten universitären Bildungssystems“. Neben den genannten Fördermöglichkeiten können auch Finanzierungsmittel über den Austria Wirtschaftsservice (AWS) und die Forschungsförderungsgesellschaft FFG bezogen werden. TTTech beliefert mittlerweile Automobilzulieferer und Hersteller wie etwa Audi und Magna mit Technologien für autonomes Fahren, Flugzeughersteller Boeing mit Elementen für die Steuerung der Kabinendruckregelung oder die NASA mit Bauteilen für das Kommunikationssystem der Orion-Raumkapsel (Mars-Mission).

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