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Österreich.
Dynamischer Wirtschaftsstandort.

Österreicher wollen mit erstem privaten Fahrzeug auf den Mond

Mondfahrzeug Luna Quatro © APA / Alex Adler

Ende 2017 wollen die "Part Time Scientists" das erste private Fahrzeug auf dem Mond fahren lassen und darüber hinaus am Markt reüssieren.

Der Auslöser für ihre mittlerweile weit gediehenen Pläne für die erste private Mondmission war ein 2007 von der Firma Google ausgelobter Wettbewerb. Der Google Lunar X-Price (GLXP) ist mit 30 Millionen Dollar dotiert und geht an jenes zumindest zu 90 Prozent aus privaten Mitteln finanzierte Team, dessen Mondfahrzeug (Rover) 500 Meter auf dem Erdtrabanten zurücklegt.

Mittlerweile haben die „Freizeitforscher“ eine Firma mit dem Ziel gegründet auch über den Horizont des Wettbewerbs hinaus zukunftsträchtige Produkte für die schon damals aufstrebende private Raumfahrt zu entwickeln.

Niederlassung in Österreich in Planung

In den folgenden Jahren holte man zwei GLXP-Zwischenpreise. Mittlerweile arbeiten zwölf Mitarbeiter Vollzeit an dem Projekt, es gebe aber noch immer deutlich mehr "Teilzeitforscher". Aufgrund der starken österreichischen Beteiligung, die etwa 50 Prozent des Forscher- und Technikerteams ausmachen, ist eine Niederlassung in Österreich in Planung.

Tatsächlich sieht es nun fast zehn Jahre nach der Google-Ausschreibung danach aus, dass die etwa 210 Kilogramm schwere Landeeinheit "Alina" (Autonomous Landing and Navigation Module) mit den beiden je 30 Kilo schweren, einen Meter langen, 75 Zentimeter breiten und etwa 60 Zentimeter hohen Rover namens "Audi lunar quattro" tatsächlich auf dem Mond aufsetzen wird, gibt sich Brandner überzeugt.

 

 Am Namen des Fahrzeugs ist zu erkennen, dass man mittlerweile einen potenten Industriepartner mit an Bord hat. Auch von Partnern aus den Forschungsbereich, wie dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie in Kooperationen mit deutschen und österreichischen Unis habe man in den vergangenen Jahren viel gelernt.

 

Der Start für ein Zeitfenster von Ende 2017 bis Mitte 2018 vorgesehen, vier bis fünf ernsthafte Konkurrenten sind noch im Rennen.

 

Service: http://ptscientists.com

http://microsites.audi.com/mission-to-the-moon/de

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