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Planetenmotor: TU Wien präsentiert neuartigen Elektroantrieb

Planetenmotor © TU Wien

Normalerweise sind Motor und Getriebe zwei getrennte Funktionseinheiten. An der TU Wien wurde nun ein neuartiges Motorenkonzept entwickelt, das beides zu einer Einheit zusammenfügt. Statt eines einzelnen Rotors kommen vier Rotoren zum Einsatz, die miteinander mechanisch gekoppelt sind. So entsteht ein "Planetenmotor", der sich durch höchste Leistungsdichte, Energieeffizienz, Einfachheit und Ausfallssicherheit auszeichnet. Dieser weltweit einzigartige Motor wurde in diesem Jahr erstmals auf der Hannover Messe von der TU Wien präsentiert.

Dass gleich mehrere Rotoren im Spiel sind, bedeutet nicht, dass die Steuerung des Motors dadurch komplizierter wird: Von außen wird der Planetenmotor genauso geregelt und mit Strom versorgt wie ein herkömmlicher Synchronmotor. Ein weiterer Vorteil wurde in den neuen Motor der TU Wien gleich mit eingebaut: Er kommt ohne fehleranfällige Sensorik aus. Bereits vor vielen Jahren sorgte Manfred Schrödl mit einem sensorlosen Motor für Aufsehen, bei dem die aktuelle Position des Rotors nicht mehr mit speziellen Sensoren gemessen werden muss, sondern über die stromführenden Kabel ausgelesen wird. Diese sensorlose Technologie hat sich mittlerweile zig-tausendfach in der Praxis bewährt.

Anwendungsbereiche, für die der neue Planetenmotor besonders gut geeignet ist, gibt es viele: In Elektrofahrzeugen könnte er seine Vorteile ausspielen, der Einsatz im Bereich von Werkzeugmaschinen, Hebe- und Produktionstechnik bietet sich an. Insbesondere für sicherheitskritische Anwendungen und Hochleistungs-Einsätze ist der elektrische Planetenmotor der TU Wien bestens geeignet.

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