Infrastruktur für Ihr Business in Österreich

Binnenhäfen an der Donau mit Verbindung zur Nordsee und zum Schwarzen Meer, Bahnanbindung an die großen Adriahäfen, Wien als Drehkreuz für Flugfracht, vor allem nach Süd- und Osteuropa, sowie ein exzellentes Zusammenwirken der Verkehrsträger bieten die idealen Voraussetzungen für das moderne Business. Insgesamt verfügt Österreich über 26 intermodale Terminals, die eine optimale Kombination von Schiene, Straße und Wasserstraße gewährleisten.Bis 2017 werden vier weitere große Bahnterminals in Wolfurt, Wörgl, Wels und Wien Inzersdorf mit einer Investition von EUR 390 Millionen ausgebaut.

Im Verkehrsträgermix setzt Österreich auf Nachhaltigkeit. Laut Eurostat werden 59 Prozent der Güter auf der Straße, 37 Prozent auf der Schiene und 4 Prozent auf dem Wasserweg transportiert. Im EU-Durchschnitt werden nur 18 Prozent mit der Eisenbahn transportiert, Österreich peilt einen Modal Split von 40 Prozent an und zählt mit EUR 258 zu den absoluten Spitzenreitern bei den Pro-Kopf-Investitionen in die Schieneninfrastruktur.

Schnelle Schiene für den Gütertransport

Mit einem gut ausgebauten Schienennetz von 5.651 km liegt Österreich beim Pro-Kopf- Vergleich weit über dem EU-Durchschnitt. Zudem bieten über 15 Schienen-Grenzübergänge auch schnellen Zugang zu sieben direkt angrenzenden Märkten Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Italien, Schweiz und Deutschland.

Rail Cargo Austria betreibt in Wien, Wels, Villach, Wolfurt und St. Michael sechs Umschlagbahnhöfe.
Weitere zehn Umschlagbahnhöfe wie das Container-Terminal Salzburg werden
von privaten Unternehmen betrieben. Das Nationale Intermodale Netz Austria (NINA) von Rail Cargo Austria verbindet durch die Drehscheibe Wels die aufkommensstärksten Terminals in Österreich miteinander. NINA sorgt somit für eine Vernetzung der Terminals Bludenz, Enns, Graz, Hall, Kapfenberg, Krems, Linz, Salzburg, St. Michael, Villach, Wels, Wien und Wolfurt.

Der Güterterminal Graz-Werndorf übernimmt die Funktion des Verteilerzentrums
für den süd-osteuropäischen Wirtschaftsraum. Internationale Transportunternehmen finden hier über 130.000 m² Warehousing-Flächen und 15.000 m² Büroflächen. Täglich werden rund 350 Lkw sowie zwischen zehn und zwölf Zügen abgefertigt und damit über 3.500 Gütertonnen bewegt.

Air Logistics im Zentrum Europas

Mit 37 Destinationen in 23 mittel- und osteuropäischen Ländern im Streckennetz und wöchentlich 537 Abflügen ist der Flughafen Wien als Ost-West-Drehscheibe im europäischen Luftverkehr führend. Mit insgesamt 240 Destinationen weltweit und 2.500 Linienabflüge pro Woche ist der Flughafen Wien für viele Unternehmen der ideale Cargo Partner im Zentrum Europas. Insgesamt bietet Österreich sechs internationale Airports im gesamten Bundesgebiet.

Viele Speditions- und Logistikunternehmen nutzen das Immobilienangebot am Flughafen Wien. Ein hochmodernes Air Cargo Center (ACC) bietet Mietern eine perfekte Infrastruktur.
Der Immobilienstandort Flughafen Wien wird durch den Flughafenbetrieb und die Synergieeffekte mit den am Standort befindlichen Unternehmen stark aufgewertet. Außerdem befindet sich der Flughafen in unmittelbarer Nähe zum Alberner Hafen an der Donau. Im internationalen Vergleich werden am Flughafen Wien für die Miete von Büros und Lagern günstige Konditionen geboten.

Österreichs Häfen

Die Donau ist via Rhein-Main-Donau-Kanal das direkte Bindeglied zwischen Nordsee und Schwarzem Meer. Insgesamt verfügt Österreich über vier Häfen: Donauhafen Wien, Linz, Enns und Krems. Der wasserseitige Umschlag aller österreichischen Donauhäfen im Jahr 2013 betrug elf Millionen Tonnen. Mit Investitionen von rund 95 Millionen Euro bis 2015 wächst der Wiener Hafen zu einer der leistungsstärksten Warendrehscheiben Mittel- und Südosteuropas. Im Logistikzentrum Wiener Hafen haben sich 120 Unternehmen angesiedelt. Der Wiener Hafen legt mit 425.000 Containern jährlich ein rasantes Wachstum
vor. Durch die Kooperation mit dem Mittelmeerhafen „Luka Koper“ in Slowenien fahren täglich zwei Containerzüge von Wien nach Koper. Das bedeutet für die Betriebe eine Zeitersparnis von sieben Tagen für den Gütertransport in den Fernen Osten.

Kärnten ist die logistische Drehscheibe im Alpen-Adria-Raum. Eine Kooperationsvereinbarung mit den so genannten NAPA-Häfen, zu denen Venedig,
Triest, Ravenna, Koper und Rijeka gehören, ermöglicht die Anbindung an die Baltisch-Adriatische Achse. Die Südhäfen stellen das Tor zum mittleren und Fernen Osten dar und haben eine um ca. 3.700 km kürzere Distanz gegenüber den Nordhäfen. Kärnten bietet die perfekte Infrastruktur, um die verstärkte Nachfrage nach Waren aus Asien optimal abzuwickeln.
Das Logistikzentrum ALPLOG Carinthia in Fürnitz bei Villach zielt auf die Umsetzung eines Dry-Port-(Trockenhafen-)Konzeptes ab. Damit wird es möglich, die Transportströme von und zu den Adriahäfen zu bündeln und damit als Hinterland-Hub zu fungieren.

Umfassende Informationen zum Logistik-Standort Österreich finden Sie in unserer Broschüre

Broschüre: Logistik in Österreich (PDF, 4 MB)