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Autonomes Fahren: Poleposition für Österreich

Das beginnt bereits bei Fahrassistenzsystemen. Hindernissensoren, intelligente Scheinwerfer, zuverlässige Motorensteuerungen – viele dieser kleinen Helfer wurden hierzulande entwickelt. So kamen die 3D-Kamera mit Bildsensorchip zur Vermeidung von Sekundenschlaf und Radarsensoren, die den toten Winkel überwachen aus den österreichischen Forschungsstandorten von Infineon. Mit einer internen Ethernet-Kommunikation und der entsprechenden Plattform hat TTTech in Wien außerdem das Nervensystem und Gehirn für Fahrassistenzsysteme geschaffen. So können die einzelnen Systeme vernetzt und die Daten und Prozesse gesammelt ausgewertet werden.

Die zahlreichen Helfer an Bord werden immer ausgefeilter. Damit rückt auch das autonome Fahren zunehmend immer näher. Um die tatsächlicheVollautomatisierung zu erreichen, in der Fahrzeuge unter jeglichen Bedingungen autonom agieren, müssen jedoch einige Hürden genommen werden: Unter anderem bedarf es für das völlig fahrerlose Bewegen einer einwandfreien Sensorik und genauen Positionsbestimmung. GPS ist für das autonome Fahren einfach zu ungenau. Auch muss die Komplexität des Straßenverkehrs und das Zusammenspiel von konventionellen und autonomen Fahrzeugen bedacht werden. Und schließlich spielen der Datenschutz sowie die Abwehr externer Eingriffe wie Cyberattacken eine Rolle.

Autonom in Rot-Weiß-Rot

Viele dieser Herausforderungen werden in Österreich gezielt angegangen. Umfangreiche Fördermaßnahmen wie die steuerliche Forschungsprämie leisten hier einen sichtbaren Beitrag. So liegen die Ausgaben für Forschung und Entwicklung in der Automobilindustrie bei 21.500 Euro pro Beschäftigtem. Über 800 Startups und Unternehmen beschäftigen sich zusätzlich zu den Forschungsstätten und -clustern intensiv mit der Mobilität der Zukunft. Die Entwicklung präziser Sensoren zur Abstands- und Geschwindigkeitsmessung steht beispielsweise im Mittelpunkt von LiDcAR. Einem Projekt, an dem sich unter anderem die TU Wien, TTTech und Infineon beteiligen. Im Rahmen des Forschungsprojekts „Dynamic Ground Truth“ wird außerdem ein hochpräzises Messsystem entwickelt, das eine zuverlässige Erfassung der Umwelt ermöglicht.

Solche Technologien müssen natürlich ausgiebig getestet werden. Die ideale Umgebung dafür findet sich ebenfalls in Österreich: Das ALP.Lab ist die vielfältigste Testumgebung für autonomes Fahren in Europa. Mit teilweise winterlichen Straßenverhältnissen, Mautstationen und Tunnels können dort alle Besonderheiten der alpinen Fahrumgebung getestet werden. Zusätzlich zum Simulationsareal verfügt das ALP.Lab über spezielle Teststrecken auf öffentlichen Straßen und der Autobahn. Doch Österreichs Testlabor für automatisiertes Fahren profitiert nicht nur von den lokalen Begebenheiten, sondern auch von Fördermitteln der österreichischen Bundesregierung und der Expertise und dem Einsatz der hier ansässigen Unternehmen und Forschungseinrichtungen: So gehören Magna, AVL List, die TU Graz, Virtual Vehicle sowie die Forschungsorganisation Joanneum Research zum Konsortium.

Künstliche Intelligenz für die Straße

Einen weiteren wichtigen Beitrag zum autonomen Fahren leistet die Johannes Kepler Universität Linz. Diese hat mit Audi das „Audi.JKU deep learning center“ gegründet hat. Unter der Leitung des führenden Experten Sepp Hochreiter wird dort den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Fahrzeugen erforscht.

Die Frage lautet nicht mehr, ob wir in ein neues Mobilitätszeitalter aufbrechen, sondern wann. Ein Blick in den Motorraum der österreichischen Automobilindustrie zeigt dabei: Mit einem enormen Forschungsumfang, zahlreichen vernetzten Institutionen und vielseitigen Möglichkeiten ist Österreich einer der wichtigsten Taktgeber auf dem Weg zur neuen Mobilität. Ich bin schon jetzt gespannt auf die neue Ära. Bis es aber soweit ist, fahre ich selber gerne weiter leidenschaftlich Auto.

 

 

Ing. Bernhard Bachleitner

Direktor Deutschland Süd,
+43-1-588 58-17
b.bachleitner@aba.gv.at

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