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AI Factory Austria AI:AT stärkt Österreichs KI-Ökosystem
21. Juli 2026Die AI Factory Austria AI:AT holt Künstliche Intelligenz in die Praxis. Mit der europäischen ChatGPT-Alternative eustella, einem Trainingsangebot mit über 1.600 Teilnehmenden und wachsendem Netzwerk stärkt die Initiative Österreichs Position als KI-Standort.
Künstliche Intelligenz spielt eine entscheidende Rolle für die Wettbewerbsfähigkeit. Zugang zu leistungsfähiger KI-Infrastruktur für Unternehmen und Forschungseinrichtungen bietet die AI Factory Austria AI:AT (kurz: AI:AT): Das nationale Kompetenzzentrum bündelt Hochleistungsrechner, Expertise sowie praxisnahe Unterstützungsangebote und bietet einen eigenen Coworking Hub in Wien. Das beschleunigt die Entwicklung vertrauenswürdiger KI-Anwendungen in Österreich.
Einen Eindruck davon erhalten Sie im Video:
Supercomputer und AI:AT Coworking Hub
Als Teil des europäischen Netzwerks der AI FactoriesAI Factories (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) im Rahmen des EuroHPC Joint UndertakingEuroHPC Joint Undertaking (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) vernetzt AI:AT Forschungseinrichtungen, Startups, Unternehmen und die öffentliche Verwaltung. Die Initiative wird gemeinsam vom AIT Austrian Institute of TechnologyAIT Austrian Institute of Technology (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) und Advanced Computing AustriaAdvanced Computing Austria (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) (ACA) geleitet und durch ein österreichweites Konsortium mit Partnern aus Forschung und Wirtschaft umgesetzt.
Herzstück von AI:AT ist der Zugang zu leistungsstarker KI-Recheninfrastruktur – derzeit unter anderem über den Supercomputer „Leonardo“ in Bologna. Das AI:AT Hochleistungsrechnersystem (HPC) wird Ende 2027 in Betrieb gehen, für die Wissenschaft und Forschung steht der von Austrian Scientific Computing (ASC)Austrian Scientific Computing (ASC) (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) betriebene und im Juli neu in Betrieb genommenes HPC-System Multi-Site Computer Austria (MUSICA) zu Verfügung.
Zusätzlich bietet der im Februar eröffnete AI:AT Coworking HubAI:AT Coworking Hub (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) in Wien Landstraße einen zentralen Treffpunkt für Akteur:innen des österreichischen KI-Ökosystems. Mehr als 20 Technologieunternehmen arbeiten bereits vor Ort.
eustella: Europäische Alternative zu ChatGPT
Zu den jüngsten Unternehmen im AI:AT Coworking Hub zählt newsrooms.ainewsrooms.ai (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet), das im April gemeinsam mit dem zu newsrooms.ai gehörenden Medium Trending TopicsTrending Topics (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) übersiedelte. CEO und Co-Founder Matteo Rosoli schätzt das neue Arbeitsumfeld: „Wenn wir ins Büro kommen, sehen wir so viele andere Startups, die an ganz speziellen Themen arbeiten. Das motiviert uns sehr.“
Ende Juni launchte das Startuplaunchte das Startup (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) mit eustellaeustella (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) eine neue KI-Anwendung für Web und Smartphone, „die europäische Alternative zu ChatGPT, Claude und Gemini“, wie es auch auf deren Website heißt. Dafür setzt eustella etwa auf europäische Cloud-Infrastruktur, Open-Weight-Modelle und hohe Datenschutzstandards.
Dass ein Startup mit Firmensitz im AI:AT Coworking Hub eine europäische KI-Lösung in den Markt bringt, ist für Karl Kugler, Co-Lead der AI Factory Austria, ein starkes Signal für den Standort. „Genau dafür wurde die AI Factory Austria AI:AT aufgebaut: Wir schaffen Zugang zu Expertise, Orientierung, Infrastrukturpfaden und Partnern.“
Der KI-Agent von eustella ist nach der Übernahme von Emmi.ai durch MistralÜbernahme von Emmi.ai durch Mistral (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) im Mai 2026 eine weitere starke Ansage für die Innovationsfähigkeit am Standort Österreich.

Von KI-Assistenten bis zu humanoiden Robotern
Im Hub entstehen unterschiedliche KI-Anwendungen, zum Beispiel in den Branchen:
Digital Health: Das HealthTech-Startup Zenta SolutionsZenta Solutions (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) nutzt KI zur Analyse medizinischer Daten.
SportsTech: Wictory.aiWictory.ai (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) entwickelt KI-gestützte Lösungen für Sport und Gesundheit.
Generative KI: Soda Zitron MediaSoda Zitron Media (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) wiederum setzt generative KI für hochwertige Medien- und Contentproduktionen ein.
Zu den Projekten aus dem Umfeld des AI:AT Hubs zählt auch das Wiener Unternehmen NeoalpNeoalp (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet), das KI-gestützte Lösungen für den Einsatz humanoider Roboter in der Industrie entwickelt.
Wie Unternehmen und Startups profitieren
AI:AT setzt auch auf den Aufbau von KI-Kompetenzen. Seit Start des Trainingsangebots im Juli 2025 wurden laut AI:AT bereits 73 Trainings, zum Beispiel Webinare, mit mehr als 2.700 Teilnehmenden aus 35 Ländern durchgeführt. Die Themen reichen von Generative AI und Machine Learning über Trustworthy AI bis hin zu Agentic AI und domänenspezifischen Anwendungen.
Für Startups, KMU und Forschungseinrichtungen eröffnet die AI Factory Austria Zugang zu Ressourcen, die oft nur großen Technologiekonzernen zur Verfügung stehen. Sie können leistungsstarke Rechenkapazitäten nutzen, KI-Anwendungen testen, Forschungspartner:innen finden und ihre Teams gezielt weiterbilden.