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Das Team von Cyclops © Zsolt Marton

Krypto- und Stablecoin-Lösungen: Warum sich Cyclops in Österreich angesiedelt hat

19. Oktober 20263 Minuten Lesezeit
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Quick Info 

Wer ist Cyclops?

Cyclops ist eine Stablecoin- und Krypto-Infrastruktur­plattform, die speziell für Zahlungsdienst­leister entwickelt wurde. Über eine API und einen Onboarding-Prozess erhalten Payment Service Provider, Acquirer und Prozessoren Zugang zu Settlement, Pay-ins, Payouts und Treasury-Optimierung – ohne selbst zu Krypto-Unternehmen werden zu müssen.

Warum überzeugt der Standort Österreich?

Ausschlaggebend war die regulatorische Klarheit: Österreich hat die Umsetzung der Markets in Crypto-Assets Regulation (MiCAR) früh vorangetrieben, und die österreichische Finanz­marktaufsicht FMA verfügt über fundierte Expertise im Bereich Krypto-Assets. Eine österreichische Zulassung eröffnet den Zugang zum gesamten EU-Binnenmarkt. Mit hoher Compliance- und Rechtsexpertise, einer offenen Fintech-Community und klaren regulatorischen Rahmenbedingungen über­zeugte Wien als europäischer Hauptsitz von Cyclops.

Was entwickelt Cyclops in Österreich?

Wien ist der europäische Hauptsitz von Cyclops. Sobald die Zulassung durch die österreichische Finanzmarktaufsicht FMA erfolgt ist, wird der Standort zur zentralen Einheit für die Betreuung europäischer Kund:innen: lizenzierte Zahlungsunternehmen und ihre Händler erhalten dann Stablecoin- und Krypto-Pay-ins, Payouts und Settlement aus Österreich heraus. Der Schwerpunkt des Teams liegt auf europäischen Lizenzierungs-, Compliance-, Risiko- und Geldwäsche­präventionsfunktionen.

Welche Rolle spielt die Standortagentur ABA?

Die ABA begleitete Cyclops bei den ersten Schritten in Österreich: mit klaren Informationen zu Gründung, Steuern, lokalen rechtlichen Rahmen­bedingungen und Recruiting sowie mit Kontakten in das österreich­ische Finanz- und Fintech-Netzwerk. Darüber hinaus beant­wortete ein persönlicher ABA-Kontakt konkrete Fragen rasch und stellte die Verbindung zu den richtigen Ansprechpartner:innen her.

© Zsolt Marton
Alex Wilson, Co-Founder, Cyclops
Alex Wilson Co-Founder, Cyclops

„Wir haben uns in Europa mehrere Standorte angesehen und uns für Wien entschieden. Österreich verbindet regulatorische Klarheit bei Krypto-Assets mit einem seriösen Finanzdienstleistungs-Ökosystem – und die ABA hat die praktische Umsetzung deutlich erleichtert. Für ein Stablecoin-Payment-Unternehmen ist diese Kombination schwer zu übertreffen.“

Was macht Österreich für Unternehmen wie Cyclops so attraktiv?

Ein reguliertes Stablecoin-Geschäft braucht Planbarkeit – und genau hier punktet Österreich. Die FMA beaufsichtigte Anbieter virtueller Vermögenswerte bereits Jahre bevor das EU-weite MiCAR-Regime in Kraft trat. Diese Erfahrung bringt sie nun mit klarer Orientierung und einem planbaren Zulassungsprozess in den neuen Rechtsrahmen ein. Für Cyclops, dessen Produkt am besten mit eigenen Lizenzen funktioniert, ist das ein struktureller Vorteil.

Hinzu kommt der Talentpool: Wien verfügt über erfahrene Compliance-, AML-, Risiko-, Rechts- und Audit-Expert:innen, die traditionelle Finanzdienstleistungen, Zahlungsverkehr und Krypto verstehen. Deshalb baut Cyclops seine lokalen Kontroll- und Risikofunktionen vor allem in Österreich auf.

Österreich bietet außerdem eine zentrale Lage, solide Infra­struktur, einen gut strukturierten Bankensektor und eine aktive Fintech- und Digital-Assets-Community, die den Austausch mit der Aufsicht konstruktiv mitgestaltet. Cyclops ist aktives Mitglied der Digital Assets Association Austria.

Vor allem aber ist Österreich ein Tor zum europäischen Binnen­markt: Mit einer österreichischen Zulassung kann Cyclops Zahlungsunternehmen in der gesamten EU aus einer zentralen europäischen Einheit heraus betreuen.

Wie nutzt Cyclops in Österreich das Potenzial für Wachstum?

Wien begann für Cyclops als Lizenzierungsprojekt und entwickelt sich nun zum operativen Zentrum des Europageschäfts. Die österreichische Tochtergesellschaft wurde im Jänner 2026 gegründet und befindet sich derzeit im Zulassungsprozess bei der FMA. Mit der Genehmigung der Aufsicht wird Wien für alle EU-Kund:innen zuständig sein: Kundenbeziehungen, Compliance-Rahmen und die europäische Konfiguration der Plattform werden von hier aus gesteuert.

Die im Juli 2026 von Nava Ventures angeführte Series-A-Finanzierung über 20 Millionen US-Dollar unterstützt genau diesen Ausbau. Ein wesentlicher Teil fließt in die europäische Lizenzierung und in ein lokales Team mit Expert:innen für AML, Risiko, Produkt, Operations und Go-to-Market. Nach MiCAR plant Cyclops als nächsten Schritt eine zusätzliche Zulassung nach dem österreichischen ZaDiG 2018, der österreichischen Umset­zung der EU-Zahlungsdiensterichtlinie PSD2. Damit könnte das Angebot für europäische Zahlungsunternehmen weiter ausgebaut werden.

Positiv überrascht hat Cyclops vor allem die Geschwindigkeit des Wiener Professional-Services-Ökosystems. Berater:innen, Wirtschaftsprüfer:innen und Anwält:innen verstehen das Geschäftsmodell, erfahrene Compliance-Fachkräfte sind verfügbar, und der Dialog mit der Aufsicht war von Beginn an substanziell.

Good to know! 

+ 100 globale Lizenzen

Über sein Partnernetzwerk bietet Cyclops Zugang zu mehr als 100 Lizenzen und Registrierungen in allen wichtigen Märkten. Eine einzige technische Anbindung eröffnet Zugang zu Produkten und Lizenzen in wichtigen Märkten, darunter die USA und die EU.

20 Millionen US-Dollar

20 Millionen US-Dollar Series A: Die im Juli 2026 von Nava Ventures an­geführte Finanzierungsrunde unterstützt die europäische Expan­sion von Cyclops. Ein wesent­licher Teil fließt in die Lizenz­ierung und den Aufbau des lokalen Teams.

Wie unterstützt die ABA internationale Unternehmen wie Cyclops?

Die ABA begleitet internationale Unternehmen bei allen Schritten der Ansiedlung in Österreich – von Gründung, Steuern und lokalen rechtlichen Anforderungen bis hin zu Recruiting und Kontakten in das österreichische Finanz- und Fintech-Netzwerk. Für Unter­nehmen wie Cyclops bedeutet das: schnelle Antworten, die richtigen Ansprechpartner:innen und Planungssicherheit ab dem ersten Tag.

ABA Help Desk

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© Paul Bauer

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