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SpaceTech made in Austria: Hier entsteht Weltrauminnovation
15. April 2026Weltraum- und Luftfahrttechnologien zählen offiziell zu den neun Schlüsseltechnologien der österreichischen Industriestrategie 2035Industriestrategie 2035 (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet). Österreich stellt im Rahmen dessen bis 2029 rund 2,6 Milliarden Eurobis 2029 rund 2,6 Milliarden Euro (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) für zentrale Zukunftstechnologien bereit. Mit diesem Förderbudget sollen etwa Investitionen vereinfacht und Entwicklungsprozesse beschleunigt werden. Für Unternehmen und Gründer:innen entsteht so ein Standort, der Innovation gezielt unterstützt und schnellen Zugang zu europäischen Förder- und Marktprogrammen bietet.
ESA-Partnerschaft und das österreichische Weltraumprogramm ASAP
Seit Österreichs ESA-Beitritt 1985ESA-Beitritt 1985 (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) haben sich Unternehmen und Forschungseinrichtungen auf hochkomplexe Komponenten, Software sowie Dienstleistungen spezialisiert, die international in Missionen eingesetzt werden. Für die Programmperiode 2026 bis 2028 wurde der österreichische ESA-Beitragösterreichische ESA-Beitrag (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) auf bis zu 340 Millionen Euro erhöht, was die starke Beteiligung an europäischen Raumfahrtprogrammen unterstreicht.
Ergänzt wird dieses Engagement unter anderem durch das nationale Weltraumprogramm ASAP,nationale Weltraumprogramm ASAP, (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) das seit 2002 rund 800 Projekte mit einem Gesamtbudget von etwa 130 Millionen Euro gefördert hat, sowie durch die Teilnahme an EUMETSATEUMETSAT (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet), der Europäischen Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten.
Mehr InfosMehr Infos (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) zur Österreichischen Weltraumstrategie 2030+
Enpulsion und GATE Space: Österreichische Antriebe und Satelliten im Orbit
Die Dynamik des heimischen SpaceTech-Sektors zeigt sich besonders an aktuellen Unternehmensentwicklungen. Das niederösterreichische Unternehmen EnpulsionEnpulsion (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) erhielt 2026 von Investor Nordwind Growth ein Wachstumskapital von 22,5 Millionen Euro. Der Weltmarktführer elektrischer Antriebssysteme für Mikro- und Nanosatelliten nutzt die Finanzierung zur internationalen Expansion. Mehr als 320 Antriebssysteme von Enpulsion befinden sich bereits im Orbit.
Parallel dazu bereitet das Startup GATE SpaceGATE Space (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) den ersten Einsatz seiner hochpräzisen chemischen Antriebstechnologie im All vor. Für Februar 2027 plant das Spinoff der TU WienTU Wien (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) einen Satellitenstart mit österreichischer TechnologieSatellitenstart mit österreichischer Technologie (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) an Bord einer SpaceX-Falcon-9- Rakete. Im Rahmen des Projekts “BEACONSATBEACONSAT (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet)” entsteht ein Satellit, der gleich zwei Premieren feiert: Er ist nicht nur der größte Satellit, der je in Österreich entwickelt wurde, sondern auch der erste militärische Satellit des Landes. Das von GATE Space geleitete Projekt möchte vor allem für eine sichere Luftfahrt sorgen und auf Jamming- und Spoofing-Angriffe reagieren.
ESA Phi-Lab Austria als Innovationsmotor
Der SpaceTech-ClusterSpaceTech-Cluster (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) in der AirportCity Wien präsentiert sich als ein attraktives und wachsendes Zentrum des Ökosystems, das durch seine internationale Anbindung ideale Voraussetzungen für globale Zusammenarbeit und Technologietransfer bietet. Neben Enpulsion, GATE Space und dem auf In-Orbit-Demonstrationen (IOB) spezialisierten Startup R-SpaceR-Space (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet), ist seit 2024 auch das ESA Phi-Lab AustriaESA Phi-Lab Austria (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) im VIE Space Hub am Flughafen Wien-Schwechat angesiedelt.
Das Kompetenzzentrum unterstützt die Industrialisierung neuer Weltraumtechnologien mit klarer kommerzieller Ausrichtung, zum Beispiel begleitete es die Entwicklung der Antriebstechnologie von GATE Space bis zur Einsatzreife. Außerdem fördert das ESA Phi-Lab Projekte mit Seed-Finanzierungen zwischen 200.000 und 500.000 EuroSeed-Finanzierungen zwischen 200.000 und 500.000 Euro (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) und bietet Zugang zu Infrastruktur und internationalen Netzwerken.
Warum internationale Unternehmen Österreich wählen
Internationale Unternehmen und Startups profitieren in Österreich von direktem Zugang zu europäischen Raumfahrtprogrammen, Förderinstrumenten sowie einer stark vernetzten Forschungslandschaft, ideal für Technologieunternehmen und Deep Tech-InnovationenDeep Tech-Innovationen (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet).
Als Sitz des Büros der Vereinten Nationen für Weltraumfragen (UNOOSA)Büros der Vereinten Nationen für Weltraumfragen (UNOOSA) (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) sowie des Europäischen Instituts für Weltraumpolitik (ESPI)Europäischen Instituts für Weltraumpolitik (ESPI) (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) ist Österreich zudem ein internationaler Hub für Weltraumdiplomatie, Raumfahrtpolitik und Weltraumrecht. Ergänzend stärken Initiativen wie das ESA Business Incubation CentreESA Business Incubation Centre (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) in Graz und Wiener Neustadt sowie das European Space Education Resource OfficeEuropean Space Education Resource Office (wird in einer neuen Registerkarte geöffnet) in Linz das Innovationsökosystem.
Für internationale Gründer:innen und Unternehmen bedeutet das: Wer im europäischen SpaceTech-Sektor expandieren möchte, findet in Österreich ein innovationsfreundliches Umfeld mit starker Forschung, stabilen Förderstrukturen und globaler Vernetzung.