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v.l.n.r.: Philips Austria-Geschäftsführer Christoph Schlager, Landeshauptmann Daniel Fellner, Standortleiter Hans Peter Rammel und Personalleiterin Ilse Rapatz beim Jubiläumsfest „100 Jahre Philips in Österreich“ in Klagenfurt © Philips

Strahlende Aussichten: Wie Philips den Produktionsstandort Klagenfurt stärkt

09. September 20262 Minuten Lesezeit
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Quick Info 

Wer ist Philips?

Philips ist ein weltweit führendes Gesundheitstechnologie-Unternehmen mit Hauptsitz in Amsterdam. In Österreich ist das Unternehmen seit über 100 Jahren aktiv und beschäftigt heute knapp 400 Mitarbeitende in Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Service. Der Standort Klagenfurt ist seit 1962 Produktions- und Entwicklungszentrum und spielt eine wichtige Rolle im globalen Philips-Netzwerk. Außerdem bestehen Standorte in Wien, St. Pölten, Graz, Leonding, Salzburg, Innsbruck und Lustenau.

Warum überzeugt der Standort Österreich?

Österreich punktet durch hochspezialisierte Fachkräfte (insbesondere in Medizintechnik, Mechatronik und Elektrotechnik), die enge Verzahnung von Forschung und automatisierter Fertigung sowie ein verlässliches Umfeld für nachhaltige High-Tech-Produktion. Engagierte Teams bauen hier über Jahrzehnte wertvolles Know-how auf – was sich auch in einer durchschnittlichen Betriebszugehörigkeit von rund 18 Jahren und einer außergewöhnlichen Wettbewerbsfähigkeit zeigt.

Was entsteht bei Philips in Österreich?

Philips investiert rund 25 Millionen Euro in den Ausbau des Standorts Klagenfurt. Bis Ende 2027 soll sich die jährliche Produktionskapazität für Philips Sonicare-Schallzahnbürstenköpfe von rund 30 auf rund 60 Millionen Stück verdoppeln. Dafür wird die Zahl der hochautomatisierten Produktionslinien von drei auf sechs erhöht und rund 20 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Welche Rolle spielt die Standortagentur ABA?

Die Austrian Business Agency begleitet internationale Unternehmen wie Philips als strategische Partnerin beim Ausbau ihrer Standorte. So stand die ABA dem Team in Klagenfurt unter anderem im Rahmen eines maßgeschneiderten Förderworkshops zur Seite und unterstützt kontinuierlich bei der Vernetzung mit relevanten Akteuren sowie bei der Gestaltung optimaler Rahmenbedingungen für nachhaltiges Wachstum in Österreich.

„Der Ausbau des Standorts ist ein starkes Zeichen des Vertrauens in die Kompetenz unseres Teams. Hohe Energie- und Lohnkosten bleiben eine Herausforderung, doch die Kompetenz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, der Zugang zu Fachkräften und die gute Infrastruktur haben den Unterschied gemacht.“

Was macht Österreich für Unternehmen wie Philips so attraktiv?

Für Philips ist Österreich mehr als ein Produktionsstandort. In Klagenfurt trifft langjährig aufgebautes technisches Know-how auf die enge Verbindung von Forschung, Entwicklung und hochautomatisierter Fertigung. Genau diese Kombination macht es möglich, komplexe Produktionsprozesse kontinuierlich weiterzuentwickeln und gleichzeitig international wettbewerbsfähig zu bleiben.

Hinzu kommt ein qualifiziertes technisches Umfeld: Philips rekrutiert in Österreich unter anderem Fachkräfte aus Mechatronik, Elektrotechnik, Maschinenbau und Werkzeugbau sowie Nachwuchskräfte aus HTLs, Fachhochschulen und technischen Universitäten. Viele Mitarbeitende entwickeln sich dabei langfristig im Unternehmen weiter – die durchschnittliche Unternehmenszugehörigkeit in Österreich liegt bei rund 18 Jahren.

Wie nutzt Philips in Österreich das Potenzial für Forschung und Wachstum?

Österreich bietet für Philips das ideale Umfeld, um exzellente Forschung, hochautomatisierte Industrieproduktion und gelebte Nachhaltigkeit zu verbinden. Am Standort Klagenfurt arbeiten F&E und Produktion Tür an Tür. Ideen für smarte Zahnpflege – etwa mit Künstlicher Intelligenz – fließen so ohne Schnittstellenverluste direkt in die Serie.

Gleichzeitig setzt das Werk in Klagenfurt auf grüne Standards: Es fertigt komplett ohne Deponieabfälle und nutzt 100 % Ökostrom. Dieser kompromisslose Nachhaltigkeitsanspruch prägt das gesamte Unternehmen – wie auch Innovationen aus der Medizintechnik belegen: Für die extrem heliumreduzierte MRT-Kühltechnologie „BlueSeal“ wurde Philips mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2026 ausgezeichnet.

Good to know! 

25 Mio. €

Investition in den Ausbau des Standorts Klagenfurt

+ 20 Arbeitsplätze

zusätzliche qualifizierte Fachkräfte, insbesondere in Mechatronik und Elektrotechnik

Wie unterstützt die ABA internationale Unternehmen wie Philips?

Für etablierte Unternehmen wie Philips agiert die ABA als langfristige Partnerin an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Politik. Bei konkreten Ausbauprojekten steht die nationale Standortagentur mit persönlicher Beratung zur Seite – wie etwa durch gezielte Workshops mit Förderexpert:innen. Darüber hinaus unterstützt die ABA kontinuierlich bei der Einbindung in regionale Ökosysteme sowie beim Austausch zu standort- und wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen, um eine nachhaltige Weiterentwicklung am Standort Österreich zu sichern.

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© Paul Bauer

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