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Österreich.
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Das Geben und Nehmen in der Forschung

Offenbar bietet Österreich das produktive Umfeld, das internationale Unternehmen brauchen, um ihre F&E-Agenda erfolgreich umsetzen zu können: Dazu gehört ein Bildungssystem, das hochqualifiziertes Forschungspersonal hervorbringt, dazu gehören kompetente Kooperationspartner vor Ort, dazu gehört nicht zuletzt ein modernes, offenes Fördersystem, das der zunehmenden Internationalisierung von F&E Rechnung trägt.

Das Paradebeispiel für ein offenes Förderangebot mit vielfältigen Andockmöglichkeiten für internationale Partner ist COMET, das Kompetenzzentren-Programm der FFG. Bei den geförderten COMET K2-Zentren , dem größten Zentrumstyp innerhalb von COMET, ist internationale Kooperation ein Schlüsselfaktor des Erfolgs : 68% der wissenschaftlichen Partner und 43% der Unternehmenspartner kommen aus dem Ausland und bringen ihr Know-how sowie finanzielle Beiträge ein. Da arbeiten bspw. in einem Projekt im Exzellenzzentrum für Tribologie „X-Tribology“ die TU Wien und drei weitere internationale Partner aus Weißrussland, Spanien und Ungarn an einem sensorgestützten Vorwarnsystem für Industrieanlagen zusammen.

Im Virtual Vehikel Kompetenzzentrum „K2 Mobility“ wird in allen denkbaren Konstellationen an Zukunftsfragen der Fahrzeugtechnologie gearbeitet: BMW arbeitet mit der TU Graz an der Weiterentwicklung integraler Sicherheitssysteme; die TU Graz arbeitet in einem weiteren Projekt gleich mit sechs Unternehmenspartnern und einem Wissenschaftspartner aus Deutschland an einem neuen Testsystem für die Insassensicherheit.

Die Förderung mit nationalen Geldern soll sowohl dem Forschungs- als auch Wirtschaftsstandort Österreich zu Gute kommen. Es wird jedoch bewusst in Kauf genommen, dass die ökonomische Nutzung der Projektergebnisse nicht zwangsläufig nur am Standort Österreich stattfindet. Im Gegenzug gelingt es, Österreich in einigen Zukunftsfeldern als internationalen Hub zu positionieren, in dem Unternehmen unabhängig vom Standort ideale Voraussetzungen finden, ihre F&E-Strategien auf den Boden zu bringen.

Mag. Leonhard Jörg MSc

FFG +43-5-7755-7015
leonhard.joerg@ffg.at

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