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Österreich.
Dynamischer Wirtschaftsstandort.

Being a startup in Austria

Österreichische Startup Szene entwickelt sich

Die gesamte österreichische Startup Szene hat in jüngster Zeit deutlich an Schwung gewonnen und scheint in ihrem Wachstum kaum zu bremsen zu sein. Öffentlichkeit, Politik, große Konzernunternehmen, Berater und Förderinstitutionen haben sich dem Thema "Startup" intensiv gewidmet und dazu beigetragen in Österreich – speziell in Wien, das sich zu einem Startup Hub entwickelt hat – die Rahmenbedingungen für Jungunternehmen zu verbessern.

Dass mit weXelerate noch heuer das größte Startup Zentrum Zentral- und Osteuropas in Wien eröffnet, ist für Gründer und all die, die es noch werden wollen, eine erfreuliche Nachricht. Jährlich sollen so hundert Startups aus den Bereichen Internet of Things (IoT), Fintech und Medien in das Innovationszentrum im Nouvel Tower am Donaukanal aufgenommen und bei ihrem Markteintritt begleitet werden. Eine innovationsfördernde Infrastruktur aus Mentoren, in Form von erfolgreichen Unternehmen, aus Partnern in den Bereichen Service, Vertrieb und Venture Capital, aus Inkubatoren sowie Investoren soll die Enwicklung der Startups fördern. Auch ein zweites Großprojekt – der A1 und Talent Garden Co-Working-Campus – unterstreicht den aktuellen Entwicklungskurs. Dieser bietet Platz für über 500 Arbeitsplätze, die zeitlich begrenzt angemietet werden können, und soll noch im Frühjahr durch Startups, Firmen, Freelancer, Investoren und Agenturen mit Leben befüllt werden.

Startups im Fokus des österreichischen Gesetzgebers

Daneben will auch die österreichische Bundesregierung ihren Beitrag leisten und hat im Rahmen ihres aktuellen Regierungsprogramms ein mit 185 Millionen Euro dotiertes Startup-Paket verabschiedet, um Impulse für die Förderung von Startups zu setzen. Dieses soll bereits in naher Zukunft zahlreiche Anreize bieten, die Österreich als Wirtschaftsstandort für Startups attraktiver machen und so Investitionen ankurbeln sollen. Neben einer Risikokapitalprämie für Investoren, sollen vor allem auch Erleichterungen bei den für viele Jungunternehmer wachstumshindernden Dienstgeber-Lohnnebenkosten umgesetzt werden: Für die ersten drei Arbeitsplätze von innovativen und wachstumsstarken Startups soll es zu einer erheblichen Entlastung über einen Zeitraum von bis zu drei Jahren kommen – dies könnte gerade für die erste Wachstumsphase von Startups einen wichtigen Impuls setzen.

Weitere Erleichterungen soll es durch das Deregulierungsgesetz 2017 geben. Darunter ist auch eine für Österreich bis dato noch einzigartige Innovation der Unternehmensgründung: Durch eine "vereinfachte Gründung" soll es erstmals möglich werden, eine Standard-GmbH (mit einem einzigen Gesellschaftergeschäftsführer) auch auf rein elektronischem Weg und ohne Notariatsakt zu errichten. Ziel ist letztlich die vollelektronische Durchführung aller Gründungsschritte in einem Prozess. Weiters sollen für bestimmte Gründungskonstellationen Kostenreduktionen (etwa bei den Notartarifen) vorgesehen werden. Wenngleich die vorgeschlagenen Neuerungen (vorerst) eher auf bestimmte Sonder-Gründungskonstellationen abstellen, zeigt sich doch auf gesetzgeberischer Ebene insgesamt deutlich der Trend zur Reduktion von Barrieren für die Startup Gründung.

Österreichische Investorenszene entwickelt sich

Auch der Zugang zu Kapital hat sich in letzter Zeit für Jungunternehmer in Österreich stark verbessert. Eine wichtige Anlaufstelle für Startups ist der Austria Wirtschaftsservice (aws), der der Vergabe und Abwicklung von unternehmensbezogenen Wirtschaftsförderungen des Bundes sowie der Erbringung sonstiger, im öffentlichen Interesse liegender Finanzierungs- und Beratungsleistungen zur Unterstützung der Wirtschaft gewidmet ist. So bietet beispielsweise der aws Gründerfonds jungen Unternehmen mit hohem Wachstumspotential Risikokapital, um ihre Ideen rasch zum Markterfolg zu führen. Auch die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), die nationale Förderstelle für wirtschaftsnahe Forschung in Österreich, unterstützt österreichische Unternehmen, Forschungsinstitutionen und Forschende mit einem umfassenden Angebot an Förderungen und Dienstleistungen.

Die nationalen und internationalen Erfolge österreichischer Startups hat auch die Aktivität von österreichischen Investoren aus der Privatwirtschaft (Business Angels) verstärkt. Und langsam verbreitert sich auch die Palette an Venture-Capital-Einrichtungen in Österreich (etwa Speedinvest, startup300, pioneers Ventures, APEX Ventures und AC & Friends), womit sich der Zugang für erfolgsversprechende Startups zu Kapital erleichtert.

Österreich zieht auch ausländische Startups an

Durch diesen Rückenwind ist nicht nur die Anzahl der innovativen Neugründungen stark gestiegen – Österreich, als Wirtschaftsstandort im Herzen Europas, wirkt auch in den Augen ausländischer Gründer vielversprechend. Mittlerweile gibt es auch zahlreiche Hilfsangebote für ausländische Jungunternehmer, die bei der Gründung in oder Übersiedlung nach Österreich unterstützen. Das Global Incubator Network (GIN) - eine Initiative der österreichischen Bundesregierung - beispielsweise erleichtert als Single Contact Point den Zugang zum österreichischen Markt und bietet unter anderem Kontakte zu inländischen Experten und Investoren (Business-Inkubatoren, Business Angels) sowie eine Möglichkeit des Erfahrungsaustauschs unter Gleichgesinnten. Auch die Austrian Business Agency (ABA) ist eine wichtige Anlaufstelle für potentielle Startup-Einwanderer: Ausländische Gründer erhalten ausführliche Informationen zum Wirtschaftsstandort Österreich (etwa Unterstützungsmaßnahmen, Förderagenturen) und werden beim Erledigen der notwendigen administrativen Hürden für einen Zuzug nach Österreich unterstützt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Wirtschaftsstandort Österreich für die Verwirklichung innovativer Ideen und Neugründungen einen zunehmend fruchtbaren Boden bietet und somit die Voraussetzungen für Startups schafft, erfolgreiche Unternehmer zu werden.

MMag. Roman Rericha, Partner bei Brandl & Talos Rechtsanwälte, Initiator BTP-Nährboden

+43-1-522 57 00
rericha@btp.at

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