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Startups beschleunigen

In wenigen Tagen geht’s los. Am 18. September 2017 beziehen 52 Startups aus 14 Ländern weXelerate – Europas größtes Innovationszentrum. Diese erste Gruppe, die sich aus mehr als 1000 Bewerbungen für das Accelerator-Programm qualifiziert hat, setzt sich aus 23 österreichischen Startups sowie 29 weiteren aus Deutschland (9), Großbritannien (5), der Tschechischen Republik (4), Polen (2), Kanada, Frankreich, Litauen, Niederlande, Rumänien, Russland, Serbien, der Slowakei und den USA zusammen.

Es wird international. Und genauso hatte CEO Hassen Kirmaci es auch geplant. Aus ganz Europa und der Welt kommen Startups nun nach Wien um bei weXelerate ihre Gründungsidee, ihr Produkt, ihr junges Unternehmen weiter zu bringen. Ein Accelerator ist ein Beschleuniger. Im Gründer-Jargon ist dies ein Ort samt Programm, wo Startups sich darauf konzentrieren, ihre Unternehmen möglichst schnell aufs (über)nächste Level zu hieven. Bei weXelerate tun sie dies, eingebettet in ein Ökosystem aus Top-Mentoren, Branchenexperten und Investoren. „weXelerate hat zwei Schwerpunkte: Wir sind ein Innovationszentrum und ein Multi-Corporate-Hub. Bei uns sind große Unternehmen aus Branchen wie Medien, Banking, Versicherung, Energie und Industrie 4.0 mit an Bord“, sagt Kirmaci.

Noch vor einem Jahr war Wien als internationaler Startup-Hub kaum präsent. Diese Wahrnehmung hat binnen weniger Monate gedreht. Laut Experten arbeitet seither das gesamte Ökosystem daran, internationale Startups nach Österreich zu bringen. Wien ist heute neben Austin und Berlin der weltweit wichtigste Standort für die Entwicklung von Chatbots. Und das führende internationale Technologie- und Startup-Medium Techcrunch kürte Österreich zum aufstrebenden „Early-stage-Capital“ Europas. Dank attraktiver Förderungen und niedriger Lebenshaltungskosten gilt Wien als ein gutes Pflaster, ein Startup zu gründen und in jener Phase großzuziehen, wenn erste Kunden gewonnen sind und Risikokapitalgeber Interesse zeigen.

Ein hochkarätiges Startup und Innovationszentrum wie weXelerate beschleunigt diese Dynamik, zumal es internationale Talente anzieht und die Latte durch eine Auswahl der Besten höher legt. Im Übrigen kann die Bedeutung von Startups für den Wirtschaftsstandort Österreich nicht oft und dick genug unterstrichen werden. In zehn Jahren werden die erfolgreichsten von ihnen zu den Top-Unternehmen des Landes gehören: Innovativ, profitabel, international aufgestellt, wettbewerbsfähig.

Es hat sich viel getan. Es muss sich viel tun. K&K-Bürokratie und Chatbots passen nicht zusammen. Das staatliche Reformtempo wird sich an jenem von Startups anpassen müssen. Der für Startups oft bemühte Darwinismus gilt auch für Wirtschaftszentren: Gelingt es einem Standort nicht, sich zu ändern und erfolgreich zu adaptieren, wird er obsolet. Will Österreich im internationalen Wettbewerb um die smartesten Startups und hellsten Köpfe mithalten, müssen alle im Ökosystem kooperieren, um Startups nach Wien zu bringen und hier zu halten. Denn Startups sind bekanntlich schnell – und auch schnell weg.

http://wexelerate.com/

Ruth Reitmeier, weXelerate

+43-676-733 59 57
ruth.reitmeier@wexelerate.com

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