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Österreich.
Dynamischer Wirtschaftsstandort.

Kärnten: ein Dorado für Forscher und Entwickler im Süden Österreichs

Ballungszentrum für die Mikroelektronikbranche

Die Mikro- und Nanoelektronik bildet das Rückgrat der Digitalisierung. Und Villach hat sich in den letzten Jahren zu einem Ballungszentrum für die Mikroelekronik-Branche entwickelt. Allen voran ist hier das forschungsstärkste Unternehmen Österreichs, Infineon Technologies Austria, zu nennen. Allein im letzten Jahr investierte der Konzern 35 Millionen Euro in den Ausbau von Forschung und Entwicklung und die Schaffung von bis zu 350 neuen Arbeitsplätzen in Villach. Mittlerweile ist Infineon in acht der zehn meistver­kauften Elektroautos mit an Bord, um den Antrieb des Fahrzeugs zu regeln. Auch das Technologieunternehmen Flex (bis 2015 als Flextronics bekannt) baut seinen Kärntner Standort in Althofen aus. 20 Millionen Euro werden in zusätzliche Produktionsflächen, Hightech-Equip­ment und intelligente Systeme inves­tiert. 100 neue Arbeitsplätze sollen entstehen. Bei Flex in Althofen werden elektronische Module und Komplettgeräte für internatio­nale Kunden aus der Auto­mobilindustrie, der Medizintechnik und anderen Berei­chen hergestellt.

Forscher-Dorado

Starkes unternehmerisches Know-how wird in Villach durch eine attraktive Forschungslandschaft ergänzt. Das größte außeruniversitäre Forschungszentrum Carinthian Tech Research CTR sitzt im High Tech Campus Villach und gehört zu den führenden Forschungsinstituten Öster­reichs im Bereich der intelligenten Sen­sorik und Systemintegration. Das Forschungslabor weckte kürzlich die Neugier der European Space Agency. Die ESA testet gerade ein Laserzündsystem, das Forscher am CTR vor ein paar Jahren mitentwickelt haben.

Ebenfalls in Villach ansässig ist das Kärntner Headquarter des Silicon-Alps Clusters, der österreichische Technologie- und Innovationscluster im Bereich der »Electronic Based Systems«.

Der richtige Platz für IKT-Unternehmen

Was Mikroelektronik für Villach ist, ist der Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien für Klagenfurt. Rund um den 34.000 m2 großen Lakeside Science & Technology Park hat sich ein IKT-Campus entwickelt, der in Österreich seinesgleichen sucht. Zwischen dem Wörthersee auf der einen und der Alpen-Adria-Universität auf der anderen Seite sind hier aktuell über 60 Unternehmen mit 1.200 MitarbeiterInnen ansässig. Im Vollausbau sollen es mehr als doppelt so viele sein. Die Zweite von insgesamt vier Ausbaustufen hat im Herbst 2017 begonnen. Unternehmer, Mitarbeiter, Forscher, Studierende – alle profitieren von den kurzen Wegen und dem Willen zur Kooperation. Dies hat auch die Joanneum Forschungsgesellschaft überzeugt, so dass sie den Forschungsbereich für Robotics und Mechatronics in Klagenfurt ansiedelten. Das junge Team von rund 20 MitarbeiterInnen hat sich bereits international einen Namen gemacht: es entwickelte für das Open-Source-Betriebssystem ROS (Roboter Operating System) einen Programmcode, der in der Robotic-Community für Aufsehen sorgte. Und der Forschungsbereich wird ausgebaut: ab März 2018 wird es eine Kompetenzgruppe von LIFE, dem in Graz ansässigen Zentrum für Energieforschung des Joanneum Researchs, auch im Lakeside Park geben. Hier setzt man sich mit dem Forschungsfeld „Innovative Mobility Modelling“ auseinander. Es werden Fragestellungen zum Mobilitätsverhalten und der räumlichen Entwicklung bearbeitet, die für zukünftige Mobilitätsformen wie geteilte Mobilität („Car Sharing“) oder autonomes Fahren essentiell sind. So ist man derzeit dabei eine Software zu entwickeln, die das autonome Fahren und das Verkehrsverhalten der Menschen miteinander kombiniert und steuert. Die deutsche Automobilindustrie zeigt bereits Interesse an den Kärntner Forschungsergebnissen.

Von der starken Forschung profitieren auch die Studenten an der Alpen-Adria-Universität, die gleich nebenan ist. Die technische Fakultät kooperiert mit Airbus, mit Siemens und natürlich auch mit den lokalen Unternehmen wie Kostwein, Funder und Skidata. In Kürze wird es eine neue Stiftungsprofessur „Industrie 4.0: adaptive und vernetzte Produktionssysteme“ geben, die gemeinsam mit der TU Graz und Unternehmen eingerichtet wurde. Eine der jüngsten, sehr geglückten Spin-offs der Universität ist Bitmovin. Wenn Sie sich jetzt über Amazon Filme anschauen, dann verwenden Sie implizit Klagenfurter Technologie.

Tech-Spielwiese für 5G
Die erste Testregion Österreichs für 5G, dem wesentlich schnelleren und leistungsfähigerem neuen Mobilfunkstandard, wird in Kärnten sein. Die 5G-Testregion in Kärnten trägt den Namen „5G Playground Carinthia“ und dient heimischen Betrieben als Versuchslabor unter Realbedingungen, in dem sie neue Technologien entwickeln und erproben können. Dazu gehören etwa selbstfahrende Fahrzeuge oder intelligente Drohnen, die verunglückte Personen selbstständig finden und die Rettungskräfte zum Unfallort lotsen. Neben dem Lakeside Park in Klagenfurt soll auch der High Tech Campus in Villach und der Industriepark St. Veit mit glasfaserschnellem Internet ausgestattet werden, damit 5G als neue Technologie erprobt werden kann.

Der Einsatz und die Investitionen in Forschung und Entwicklung machen sich für Kärnten bezahlt. Die Forschungsquote liegt bei 3,15 Prozent, die Innovationsspitze verbreitert sich, attraktive und nachhaltige Arbeitsplätze entstehen und Kärnten erlangt durch die Summe dieser Aktivitäten eine verstärkte Sichtbarkeit im In- und Ausland.

Sollten Sie Interesse daran haben, mehr über den Forschungsstandort Kärnten zu erfahren, dann nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf. Wir, die Kärntner Betriebsansiedlungs- und Beteiligungsgesellschaft, kurz BABEG, unterstützen ausländische Unternehmen bei ihrer Ansiedlung bzw. Investition in Kärnten, kompetent und kostenfrei.

Kristin Kretzschmar-Neubacher, BABEG Kärntner Betriebsansiedlungs- und Beteiligungsgesellschaft

+43-463-908290-11
office@babeg.at

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