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Deutschland & Österreich: Zwei Schlüsselkomponenten für den wirtschaftlichen Erfolg

Mehr als die Hälfte der befragten Wirtschaftslenker bewertet Österreich als Umfeld für Forschung, Entwicklung und Produktion positiv. Ob flexible Arbeitsgesetzgebung oder auch Lob für den unbürokratischeren Umgang zwischen Wirtschaft und Verwaltung – der Forschungs- und Wirtschaftsstandort Österreich kann sich bei deutschen Entscheidern in vielerlei Hinsicht durchsetzen. Auch ganz pragmatische Aspekte, wie der gute Zugang zum zentraleuropäischen Markt, Österreich als Ost-West-Drehscheibe der Wirtschaft und das hohe Produktivitätsniveau, gehören ganz selbstverständlich zur langen Liste der Wettbewerbsvorteile.

Modell der Wirtschaftsförderung verlockend

Besonders im Fokus der deutschen Wirtschaftsentscheider steht jedoch die Qualität der Förderprogramme für Unternehmen. Das betrifft direkte Unterstützungsmaßnahmen ebenso wie die steuerliche Forschungsprämie, die seit Januar bei 14 Prozent liegt und von sämtlichen forschungstätigen Unternehmen unabhängig von ihrer Größe, Branche oder Firmenstruktur in Anspruch genommen werden kann. So verwundert es dann auch nicht, dass fast zwei Drittel der deutschen Manager die Unterstützung besser als im eigenen Heimatland finden.

Die zahlreichen Maßnahmen und Programme „Made in Austria“ zahlen sich übrigens aus: Im EU-Vergleich ist Österreich zum Beispiel bei der steuerlichen Forschungsförderung bereits seit Jahren im Spitzenfeld. Auch Schwergewichte der deutschen Wirtschaft spielen hier ganz vorne mit. So betreibt Bosch mit 700 Ingenieuren in Wien, Linz und Hallein wichtige Entwicklungs-Kompetenzzentren der Kraftfahrzeug-Technik. Siemens beschäftigt in den Bereichen Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung mehr als 10.000 Mitarbeiter. Und mit einem Forschungsanteil von 23 Prozent des Gesamtumsatzes ist Infineon das forschungsstärkste Unternehmen des Landes.

Deutschland ist Österreichs Investor Nummer Eins

Die beeindruckende Wachstumsgeschichte setzt sich übrigens weiter fort. Im vergangenen Jahr wurden 344 ausländische Unternehmen von der ABA bei der Ansiedlung in Österreich betreut. Die Investitionssumme stieg dabei um 2,6 Prozent auf knapp 724 Millionen Euro.

Gerade deutsche Unternehmen wissen die guten Rahmenbedingungen seit Jahren zu schätzen und belegen traditionell den ersten Platz bei den Neuansiedlungen. Schon 9.000 von ihnen sind bereits in Österreich aktiv.

Wie würden Sie Österreich als Wirtschafts- und Forschugnsstandort beurteilen?

Wie würden Sie Österreich als Wirtschafts- und Forschugnsstandort beurteilen?

Was macht Österreich aus Ihrer Sicht am besten, um attraktive wirtschaftliche Rahmenbedingungen für Unternehmen zu schaffen?

 
Was macht Österreich aus Ihrer Sicht am besten, um attraktive wirtschaftliche Rahmenbedingungen für Unternehmen zu schaffen?

Wie bewerten Sie die Förderungen für Unternhmen in Österreich im Vergleich zu Deutschland?

Wie bewerten Sie die Förderungen für Unternhmen in Österreich im Vergleich zu Deutschland?

René Siegl

Geschäftsführer
+43-1-588 58-23
r.siegl@aba.gv.at

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