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Österreich.
Dynamischer Wirtschaftsstandort.

Die leise Automobil(r)evolution „Made in Austria“

Was haben Audi, General Motors und Jaguar gemeinsam? Sie alle produzieren in Österreich und genießen die vielen Vorteile, die der Automobilstandort im Herzen Europas bietet: Das betrifft bei weitem nicht nur die zentrale Lage auf dem Kontinent, sondern auch die moderne Infrastruktur sowie die sehr gut ausgebildeten Fachkräfte. Davon macht auch BMW Gebrauch: Jeder zweite Wagen aus der Münchener Premium-Schmiede erhält sein Herzstück inzwischen aus dem unternehmenseigenen Motorenwerk in Steyr. Österreich ist aber nicht nur zentraler Faktor der Gegenwart des Automobils, sondern auch Taktgeber der automobilen Zukunft.

So nimmt Österreich im Bereich Forschung und Entwicklung eine wichtige Position ein. Das hat durchaus Tradition. Seit jeher gibt es wichtige Brancheninnovationen „Made in Austria“ – man denke nur einmal an den Lohner-Porsche: Das erste Hybridfahrzeug der Welt – entwickelt vor fast 120 Jahren von Ferdinand Porsche und Ludwig Lohner in Wien. Dieser Innovationsgeist ist bis heute geblieben: Mit 13,7 Prozent der Gesamtbeschäftigten verzeichnet der Automotive-Sektor den größten Anteil von Forscherinnen und Forschern in der Industrie. Hinzu kommt die enge Vernetzung der Unternehmen mit Universitäten und außeruniversitären Einrichtungen in den jeweiligen Regionen. So nutzt das Forschungszentrum Virtual Vehicle in Graz beispielsweise Computersimulationen, um neue Technologien für Automobilhersteller wie Daimler, BMW, Audi, VW und Renault zu entwickeln.

Zukunftsweisend: Österreich und die E-Mobilität

Der Paradigmenwechsel in der Branche – vom Verbrennungsmotor zu alternativen Antriebstechnologien wie E-Mobilität – prägt natürlich auch die Branche in Österreich. Das betrifft einerseits die Produktion: So lässt Jaguar zum Beispiel den vor der Markteinführung stehenden iPace vollständig bei Magna in Graz fertigen. Andererseits widmet sich die Branche hierzulande aber auch gezielt den zahlreichen Herausforderungen. Aktuelle E-Modelle sind mit ihren Reichweiten – vor allem beeinflusst durch Batterieleistung und das hohe Fahrzeuggewicht – noch Welten von der Bequemlichkeit traditioneller Mobilität entfernt. Österreich schafft aber auch hier die besten Bedingungen, um darauf zu reagieren.

Neben der enormen Fachkompetenz, die Österreich durch seine lange und traditionsreiche Rolle in der Automobilindustrie erlangt hat, sind das die staatlichen Fördermaßnahmen und die Forschungsprämie, die seit Anfang des Jahres bei 14 Prozent liegt. Zusätzlich gibt es in verschiedenen Regionen des Landes Cluster, die sich gezielt mit dem Thema Elektromobilität auseinandersetzen. Darunter auch der Automobil-Cluster Oberösterreich. Im Rahmen der Plattform „Clean Motion OÖ“ fokussiert man sich dort auf Leichtbautechnologien.

Einen wichtigen Beitrag leistet außerdem die österreichische Zuliefererindustrie. Unternehmen wie AVL und Kreisel Electric haben sich intensiv mit Batterielösungen für E-Fahrzeuge auseinandergesetzt. So entwickelt Kreisel Electric in Oberösterreich die weltweit leichtesten und gleichzeitig effizientesten Hochleistungs-Batterien. Der von AVL entwickelte Pure Range Extender hingegen ist ein speziell konzipierter Wankelmotor, der als Generator dient und bei Bedarf die Batterie aufladen kann. Eine Technologie, die unter anderem bereits von Audi für den A1 e-tron genutzt wird.

Ohne Infrastruktur geht es nicht

Und während in anderen Ländern diskutiert wird, was zuerst kommt – das E-Auto oder die notwendige Ladeinfrastruktur – schaffen die österreichischen Metropolen Fakten und damit die Grundlagen für die neue Mobilität: Bis 2020 plant beispielsweise Wien Energie 1.000 neue Ladestationen für Elektroautos. Die ersten wurden bereits im Jänner installiert und sollen im April in Betrieb genommen werden.

Mit der intelligenten Kombination aus Know-how und Zusammenarbeit von Staat, Unternehmen und Forschungseinrichtungen schafft Österreich den optimalen Nährboden für innovative Mobilitäts- und Automobillösungen. Das zeigt sich auch in der Zahl der Patentanmeldungen: Jährlich werden in Österreich durchschnittlich 348 Patente im Automobilbereich angemeldet. Von 2011 bis 2015 entstammten 233 davon aus dem Bereich der Elektromobilität – damit steht Österreich im europaweiten Vergleich auf Rang zwei. Ein echtes Autoland eben, das die stille (R)evolution der Branche maßgeblich mitgestaltet.

Mag. Ing. Wilfried Gunka

Leiter Betriebsansiedlung
+43-1-588 58-54
w.gunka@aba.gv.at

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