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Österreich.
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Von Mixed Reality bis Smart Factory - Österreich gestaltet die digitale Zukunft der Arbeit

Ein Facharbeiter, der über seine Brille im visuellen Kontakt mit einem Ingenieur steht und so Störungen an einer Maschine kurzerhand selbst beheben kann, Videokonferenzen, die wie echte Meetings wirken, obwohl die Beteiligten tausende Kilometer voneinander entfernt sind oder das Design und die Bewertung von Produkten vor den eigenen Augen, ganz ohne Prototypen – Mixed Reality-Anwendungen gehören nicht ohne Grund zu den meistdiskutierten Zukunftstechnologien in der Industrie. An ihnen wird die Zukunft des Arbeitens konkret und erlebbar. Dass die digitale Revolution in den Werkhallen tatsächlich Einzug hält, also Work 4.0 Realität wird, dafür sorgen Innovationen „Made in Austria“.

Mit Realitätsvermischung zum Effizienzturbo

Das Tiroler Jungunternehmen Holo-Light baut beispielsweise eben diese Mixed-Reality-Geräte, die die Grenzen zwischen virtueller und analoger Welt auflösen und ganz neue Wege der Kommunikation ermöglichen: Arbeitsabläufe können beschleunigt und der Wissenstransfer erleichtert werden. Auch der Kosteneffekt ist letztlich deutlich spürbar. Ich finde das fantastisch und bin mit meiner Begeisterung nicht allein. So ist kürzlich nicht nur der deutsche Energieriese Innogy mit seinem „innovation hub“ bei Holo-Light eingestiegen. Das neue Eingabegerät für Mixed Reality-Anwendungen der Tiroler, eine Art digitaler Stift, wurde gleich mehrfach ausgezeichnet. Auf der globalen Leitmesse Augmented World Expo im US-amerikanischen Santa Clara gab es einen der begehrten Auggie Awards in der Kategorie „Best Input & Output Hardware“ und von unseren deutschen Nachbarn einen German Innovation Award.

Die intelligente Produktion hört aber längst nicht bei smarten Devices auf. Auch die Organisation von Arbeit im digitalen Zeitalter ist ein zentrales Thema. Nicht ohne Grund sind der „Mensch in der digitalen Fabrik“ sowie Qualifikationen und Kompetenzen einige der Schlüsselthemen der österreichischen Plattform Industrie 4.0. Die bisher erarbeiteten Thesenpapiere und Denkanstöße sind hier sicherlich ein erster wichtiger Schritt. Gleiches gilt für die zahlreichen Initiativen rund um die Digital Roadmap Austria und Silicon Austria Labs. Erste Versuche, aus der Theorie Praxis werden zu lassen zeigt sich in Österreichs Pilotfabriken und Industrie 4.0-Testlaboren, in der Wiener Seestadt Aspern, an der TU Graz oder schon bald auch in Linz. Hier können Unternehmen mit Unterstützung des Infrastrukturministeriums digitalisierte Produktionstechnologien und -methoden erproben, ohne dass der eigene Betrieb gestört wird.

Die digitale Reise hat erst begonnen

Führende Unternehmen wie Siemens Österreich und T-Systems Austria sind bereits als Projektpartner der Pilotfabriken an Bord und unterstützen Entwicklungen von der Mensch-Maschine-Interaktion und additiver Fertigung bis hin zu Losgröße 1-Fertigung (industrielle Einzelfertigung) und Datensicherheit bei Fertigungssoftware. Das Ziel: Mit den neuen Erkenntnissen in das Feld der „innovation leader“ vorzustoßen. Gelingt das Projekt „Österreich 4.0“ kann Experten zufolge bis zum Jahr 2025 eine zusätzliche Produktion von bis zu 86 Milliarden Euro erreicht werden.

Viele Herausforderungen liegen hier sicherlich noch vor uns – von der Einbindung des Mittelstands als Rückgrat der Wirtschaft bis hin zum Mitarbeiter im privaten Umfeld, den wir mit auf die digitale Reise mitnehmen müssen. Letztere Herausforderung bestätigen übrigens auch immer wieder die Digitalisierungsrankings. Während Österreich beispielsweise in den Bereichen digitale Verwaltung und Humanressourcen im EU-Schnitt vorne mitspielt, hängt die private Internetnutzung zurück. Es gilt also, auch den Menschen an Bord zu holen, um mit voller Fahrt auf die Digitalisierung und Arbeit 4.0 zuzusteuern. Doch da bin ich zuversichtlich, schon bald Entwicklungen zu sehen. Man könnte sagen, der Wind steht günstig für Österreich.

Ing. Bernhard Bachleitner

Direktor Deutschland Süd,
+43-1-588 58-17
b.bachleitner@aba.gv.at

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