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Österreich.
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Österreich, Drehscheibe zwischen Ost und West

Diese Internationalität liegt natürlich einerseits an der Bevölkerung selbst: Über 40 Prozent der Bewohner Wiens sind im Ausland geboren. Sie bringen nicht nur wertvolles Wissen, sondern auch Teile ihrer Kultur in Österreichs Hauptstadt. Andererseits ist da die besondere Lage: nur eine Stunde per Auto oder Zug bis Bratislava oder zweieinhalb bis Budapest. Von all dem profitieren natürlich auch die Unternehmen. Nicht ohne Grund ist Österreich in punkto Betriebs- und Headquarteransiedelung zur Erschließung neuer Märkte und Regionen erste Wahl.

Nicht nur Wien allein taugt als Hub

Belege dafür gibt es viele. So wird die Industrial and Commercial Bank of China (ICBC), die größte Bank Chinas, noch in diesem Jahr eine Tochtergesellschaft in Wien eröffnen. Die Niederlassung soll als CEE-Headquarter dienen, von dem aus alle Aktivitäten in Zentral- und Osteuropa sowie den nordischen Ländern geleitet werden. Ausschlaggebend für eine solche Standortwahl ist neben den hervorragenden steuerlichen Rahmenbedingungen und dem hohen Maß an Sicherheit und politischer Stabilität, das exzellente Fachkräfteangebot.

Aber auch außerhalb der Hauptstadt spielt Multikulturalität eine entscheidende Rolle für Unternehmen. Rund ein Fünftel der österreichischen Bevölkerung hat einen Migrationshintergrund – 75 Prozent davon stammen aus Mittel- und Osteuropa. Sie kennen die Sprache und Kultur der Region, verfügen häufig auch über Kenntnisse der dortigen Volkswirtschaft und profitieren gleichzeitig von der anwendungsorientierten Bildungslandschaft Österreichs. Das tiefgehende kulturelle und wirtschaftliche Verständnis machen sich internationale Unternehmen zur Erschließung neuer Märkte und Regionen zu Nutze – ganz abgesehen vom bestehenden Pool südosteuropäischer Dienstleister wie Banken, Kanzleien oder Werbeagenturen, die Unternehmen bei ihren Expansionsschritten professionell zur Seite stehen.

Osteuropa im Hörsaal

Zusätzlich bereiten Österreichs Bildungseinrichtungen gezielt auf die vermittelnde Arbeit zwischen Ost- und Westeuropa vor. So bietet die Wirtschaftsuniversität Wien (WU) eine Vielzahl von Kursen an, die sich mit der CEE-Region und Themen wie Emerging Markets befassen und so wichtige Osteuropa-Kompetenzen vermitteln. Dabei werden nicht nur wirtschaftliche und juristische, sondern auch sprachliche und kulturelle Felder abgedeckt. Ein Paradebeispiel ist zudem das einjährige Programm „Master Class CEE“. Hier bereitet die WU in Kooperation mit Unternehmen wie Erste Bank, Siemens und Boehringer Ingelheim Studierende gezielt auf Führungspositionen in Osteuropa vor.

Auch Partnerschaften mit Universitäten in Ost- und Südosteuropa sind nicht unüblich. Die Karl-Franzens-Universität Graz arbeitet beispielsweise mit Universitäten in Serbien, Mazedonien und Kroatien zusammen. Gemeinsam bieten sie den interdisziplinären Masterstudiengang South-Eastern European Studies an – die Themenschwerpunkte: Recht, Politik, Geschichte, Wirtschaft, Kulturen und Gesellschaft im südosteuropäischen Kontext.

Das Tor zum Osten ist keine Einbahnstraße

Für viele westliche Unternehmen und Dienstleister ist Österreich das Tor zum Osten. Sie nutzen die bedeutenden Kenntnisse und hervorragende Lage für den Eintritt in den ost- und südosteuropäischen Markt und schätzen dabei, dass Österreich nie den Blick in den Westen verliert. So können westliche Volkswirtschaften beobachtet und deren Entwicklungen für die neuen Märkte adaptiert werden.

Ebenso nutzen jedoch auch osteuropäische Unternehmen den Standort Österreich für die Expansion in den Westen. So sind mittlerweile mehr als 5.000 Unternehmen aus Ost- und Südosteuropa in Österreich aktiv. Besonders erfolgreich dabei ist der russische Energiekonzern LUKOIL, der sich bereits in den 1990er Jahren in Wien ansiedelte und das Engagement zuletzt weiter ausgebaut hat: 2016 wurde die neue Zentrale der LUKOIL Lubricants Europe im Wiener Lobau eröffnet, 2017 schließlich das in Wien gebündelte Auslandsgeschäft der LUKOIL INTERNATIONAL GmbH mit einer Kapitalerhöhung von 6,2 Milliarden Euro gestärkt. Neben der Internationalität und dem Know-how schätzt der Energiekonzern insbesondere die infrastrukturellen Möglichkeiten. Denn der Standort Wien erlaubt es, Waren von Binnenschiffen auf die Bahn umzuladen und so die zentral- und westeuropäische Region zu bedienen.

Österreich ist also keine Einbahnstraße von West nach Ost, sondern eben eine Drehscheibe. Als zentraler geografischer und wirtschaftlicher Knotenpunkt verbindet die Republik Ost und West gleichermaßen miteinander. Es ist beeindruckend zu sehen, wie das Land seine Potenziale hebt und die Internationalität, die mir auch immer wieder in Wien begegnet, im internationalen Standortrennen auf die Straße bringt.

Mag. Birgit Reiter-Braunwieser

Direktor Mittel- und Osteuropa,
+43-1-588 58-52
b.reiter-braunwieser@aba.gv.at

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