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Österreich.
Dynamischer Wirtschaftsstandort.

Österreich ist „Öffis“-Europameister

Im Schnitt legen Österreicher pro Jahr 3.405 Kilometer mit „Öffis“ zurück. Das zeigt eine Analyse des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) auf Basis von Daten der EU-Kommission. Damit steht Österreich auf dem europäischen Spitzenplatz. Wie wichtig der öffentliche Nahverkehr ist, zeigt allein schon ein Blick nach Wien: Der Marktanteil der Öffis ist mit aktuell rund 38 Prozent extrem hoch. Im Vergleich: In der deutschen Hauptstadt Berlin beispielsweise lag er in jüngsten Untersuchungen bei gerade einmal 27 Prozent. Die österreichische Hauptstadt ist verkehrstechnisch an vielen Punkten schon dort, wo andere europäische Städte hinwollen.

Nach wie vor wird laut VCÖ immer noch zu viel mit dem Auto gefahren. Die Staus in den unterschiedlichen Ballungsräumen des Landes sind ein täglicher Ausdruck davon. Österreicher sitzen mehr als doppelt so viele Kilometer im Auto als in Bahn, Bus oder Straßenbahn. Dabei ließe sich ein Großteil davon leicht vermeiden. Denn 40 Prozent der Autofahrten sind kürzer als fünf Kilometer. Vor allem beim Weg zur Arbeit, den zwei Drittel der Österreicher mit dem Auto bewältigen, gibt es Verbesserungsbedarf.

Deshalb ist das vom Staat aktiv betriebene Mobilitätsmanagement zu begrüßen. Einen Anreiz liefert zum Beispiel die Aktion „Österreich radelt zur Arbeit“, bei der seit 2011 jährlich Mitarbeiter eines Betriebes aufgerufen werden, sich zusammen zu schließen und möglichst viele Strecken zur Arbeit mit dem Fahrrad zurückzulegen. 2017 war es das bisher erfolgreichste Kampagnenjahr mit mehr als fünf Millionen gefahrenen Kilometern und einem Einsparungsrekord in Höhe von über 800 Tonnen CO2-Ausstoß.

Solche Aktionen können notwendige Impulse geben. Wichtige Basis einer erfolgreichen Mobilitätswende ist jedoch vor allem eine effiziente Verkehrsinfrastrukturforschung, die sich kontinuierlich den neuen Herausforderungen wie dem stetig steigenden Verkehr und Anforderungen an Qualität und Verfügbarkeit der Infrastruktur stellt. Taktung, Konkurrenzfähigkeit in der Fahrtdauer und die Entfernung der Station zur eigenen Wohnung sind wichtige Faktoren für eine bewusste Entscheidung für die Öffis. Und auch da ist Wien sehr gut aufgestellt: Fast jeder Wiener wohnt in Gehweite zu einer Öffi-Station. Doch auch der Preis zählt. Der Stadt kommt es hier zugute, dass österreichische öffentliche Verkehrsmittel laut einer aktuellen Studie im internationalen Vergleich sehr günstig sind. Weil die Jahreskarte 365 Euro kostet, bekommt man in Wien täglich eine ganze Stadt für einen Euro.

Insgesamt gehört Österreich mit zu den Vorreitern bei Verkehrs- und Mobilitätslösungen. Hier hilft es, dass Österreich dank einer Vielzahl an Clustern und Kompetenzzentren sowie durch attraktive Forschungsbedingungen zu den dynamischsten Standorten für Forschung und Entwicklung in Europa zählt. Darüber hinaus spielen die Unternehmen eine große Rolle, denen Entwicklungen in der Verkehrstechnologie ein besonderes Anliegen sind, sei es, beim Gütertransport oder der Anreise von Mitarbeitern und Kunden. Immer mehr Unternehmen übernehmen Verantwortung für die Mobilität ihrer Beschäftigten und machen sie vom eigenen Auto für den Weg zur Arbeit unabhängig. Wirksame Maßnahmen sind zum Beispiel das Öffi-Jobticket für die Mitarbeiter, Informationen über die Erreichbarkeit des Standorts mit dem öffentlichen Verkehr, wettergeschützte Radabstellmöglichkeiten nahe dem Eingang, Bewusstseinsbildung oder finanzielle Anreize. Im Gegenzug profitieren die Unternehmen durch gesündere Arbeitnehmer und eine erhöhte Attraktivität als Arbeitgeber. Auf diese Art und Weise können Unternehmen einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Mobilitätswende und zugleich auch der Energiewende leisten.

Ing. Bernhard Bachleitner

+43-1-588 58-17
b.bachleitner@aba.gv.at

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Schneider Electric lagert nicht aus, sondern investiert in den Wirtschaftsstandort. Wir glauben an die Zukunft Wiens und möchten zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. Österreichs Drehscheibenfunktion für wirtschaftliche Beziehungen zwischen Ost und West – auch weit über die Grenzen Europas hinaus – bietet uns ideale Bedingungen, unser Know-how und unsere Frequenzumrichter in alle Welt zu exportieren. Daher haben wir rund 3,5 Millionen Euro in den Ausbau unserer globalen Entwicklungs- und Produktionsstätte Wien-Floridsdorf investiert – ein klares Standortbekenntnis.

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