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Life Sciences ‚Made in Austria’ – Forschung und Praxis erfolgreich verzahnt

Der Kampf gegen den Krebs ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Doch glücklicherweise lassen jüngste Studien hoffen, insbesondere was die Überlebenschancen betrifft. Ein Grund für diese positiven Ergebnisse ist sicherlich intensive Forschung. Hier leistet auch Österreich einen wertvollen Beitrag und betreibt seit Langem weltweit renommierte Krebsforschung. Das Erfolgsrezept dabei ist die enge Verzahnung dieser wissenschaftlichen Forschung mit der praktischen Behandlung.

Starke Forschungszentren mit internationaler Strahlkraft

So arbeitet beispielsweise das Kompetenzzentrum Oncotyrol in Innsbruck mit österreichischen und internationalen Partnern daran, personalisierte Krebsmedizin vom Labor ans Krankenbett zu bringen. Und auch das Institut für Krebsforschung der medizinischen Universität Wien (MedUni Wien), das eine der führenden Krebsforschungseinrichtungen Österreichs ist, genießt großen Erfolg unter anderem aufgrund seiner Nähe zum Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Wien (AKH). Im vergangenen Mai hat die MedUni Wien gemeinsam mit Forschern aus Deutschland und Ungarn eine Studie zu einem Krebsmedikament veröffentlicht, das eine vielversprechende Wirksamkeit bei der Behandlung des bösartigen Rippenfellkrebs, eines besonders tödlichen Tumors, gezeigt hat: Dabei verhindert ein neues Medikament namens Nintedanib das Wachstum neuer Blutgefäße im Tumor und hemmt so dessen Versorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff.

Doch ihren guten Ruf verdankt die österreichische Krebsmedizin auch Boehringer Ingelheim, einem der 20 größten globalen Pharmaunternehmen, das weltweit drei große Forschungs- und Entwicklungszentren betreibt. Eines davon ist das Wiener Zentrum für Krebsforschung sowie Grundlagenforschung am Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie. Allein im Jahr 2017 wurden ganze 700 Millionen Euro vom deutschen Pharmakonzern in diese Forschungseinrichtung investiert. Zusätzlich hat Boehringer Ingelheim im September angekündigt, für 210 Millionen Euro 100 Prozent am Tiroler Biotech-Unternehmen ViraTherapeutics zu übernehmen und so mit einer weiteren Großinvestition den Forschungsstandort Österreich zu stärken. Das 2013 aus der Universität Innsbruck ausgegliederte Startup hat sich auf virusbasierte Krebstherapien spezialisiert und verfolgt hier ebenfalls vielversprechende Ansätze: Mit Viren können Krebszellen angreifbar gemacht und zerstört werden.

Unterstützung durch forschungsfreudigen Staat

Insgesamt punktet Österreich nicht nur in der Krebsmedizin, sondern auch allgemein im Bereich Life Sciences mit einer Vielzahl an innovativen Forschungseinrichtungen, die international gesehen auf höchstem Niveau agieren. Nicht nur die herausragenden Universitäten und Forschungszentren, sondern auch Unternehmen und Startups im therapeutischen, medizintechnischen und diagnostischen Bereich sowie Anbieter von Schlüsseltechnologien bilden hier ein dynamisches Umfeld.

Die Anreize hierfür liefert die Politik mit attraktiven Forschungsbedingungen: Seit Jahren etwa rangiert Österreich im EU-Vergleich bei der steuerlichen Forschungsförderung im Spitzenfeld. Dennoch wurde zu Jahresbeginn die sogenannte Forschungsprämie sogar noch einmal von 12 auf 14 Prozent erhöht. Und allein in den vergangenen zwei Jahrzehnten ist die Forschungsquote, die die Bruttoinlandsausgaben für Forschung im Verhältnis zum BIP setzt, von 1,53 Prozent auf aktuell 3,19 Prozent gestiegen. Das Land zählt damit zu den wenigen Ländern, die das erklärte forschungspolitische Ziel der EU – eine Quote von drei Prozent bis 2020 – bereits übertreffenDieser Impuls ist wichtig, denn dabei geht es nicht zuletzt um die Gesundheit von Menschen. Es macht uns nicht wenig stolz, dass die österreichische Forschungsförderung im Kampf gegen den Krebs einen entscheidenden Beitrag leistet und damit Leben rettet.

Friedrich Schmidl

Direktor Deutschland Nord, Life Sciences
+43-1-588 58-22
f.schmidl@aba.gv.at

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Gute Nachrichten aus der Krebsforschung: Laut Wiener Experten ist die Gefahr, an Krebs zu sterben, in den vergangenen 25 Jahren weltweit um 25 Prozent zurückgegangen. Die Anzahl der Neuerkrankungen ist außerdem seit 1995 um 12 Prozent gesunken. Vor allem Österreich punktet: In der letzten Eurocare-Studie lag das Land in Bezug auf Krebsüberleben deutlich über dem europäischen Durchschnitt auf Platz vier.

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