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Österreich.
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Startup Hotspot Austria

Ob Prescreen, mySugr, runtastic oder ViraTerapeutic: Österreich hat in den vergangenen Jahren zahlreiche, auch international bekannte Leuchttürme der Gründerszene hervorgebracht. Zwischen 2004 und 2017 zählt der Austrian Startup Monitor (ASM) insgesamt 1.534 Startup-Gründungen in Österreich. Die Szene wird reifer, und das in erster Linie dank einer ausgeprägten Förder- und Investitionslandschaft. Das Interesse an Beteiligung und Risikokapitalfinanzierung steigt kontinuierlich weiter, sowohl bei den Investoren als auch bei den Gründern.

Allein 2017 rechnete das Barometer der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY Investitionen in Höhe von 138 Millionen Euro in österreichische Startups – vier Mal mehr als im Jahr zuvor. Und auch im ersten Halbjahr 2018 hat sich die Branche sehr lebhaft entwickelt: Die Zahl der Finanzierungen erhöhte sich von 17 auf 28. Besonders die Investitionen in das Wiener Reise-Startup Tourradar in Höhe von 41 Millionen Euro trugen zu diesem Anstieg bei. Die zweithöchste Finanzierungsrunde schaffte außerdem das Kärntner Videostreaming-Startup Bitmovin mit 25 Millionen Euro.

Offensichtlich schlagen damit die gezielten Maßnahmen an, mit denen die Bundesregierung die heimische Community unterstützt. Bereits 2015 wurde die „Gründerland-Strategie“ präsentiert, ein konkreter Fahrplan aus 40 Einzelmaßnahmen. Das Ziel: Bis 2020 das Umfeld für Gründer optimieren sowie Innovationen und Finanzierungen fördern. Dabei soll es für Startups leichter werden, an Wachstumskapital zu gelangen. Hierzu wurde Mitte Juni 2018 eine Novelle zum Alternativfinanzierungsgesetz im Ministerrat beschlossen, die einer höheren Anzahl an Unternehmen Zugang zu Crowdfunding ermöglichen wird.

Die Novellierung ist vor allem deshalb zu begrüßen, weil Crowdfunding zunehmend an Bedeutung für Gründer gewinnt. Während 2016 noch 5 Prozent von ihnen diese Finanzierungsform genutzt haben, tat es 2018 laut ASM bereits jedes zehnte Startup. Noch beliebter ist die Unterstützung durch Business Angels (33 Prozent), Inkubatoren (19 Prozent) und Wagniskapitalgeber (14 Prozent). Vor allem Speedinvest leistet hier als der wichtigste Startup-Finanzierer Österreichs einen großen Beitrag. Inzwischen bietet Speedinvest mehrere Fonds für unterschiedliche Verticals an. So stellt etwa Speedinvest i seit Kurzem europäischen Industrie-Startups in der frühen Phase zwischen 100.000 und zwei Millionen Euro zur Verfügung.

Da Finanzierung bei der Gründung eines Startups ein Schlüssel zum Erfolg ist, gibt es aber auch vom Staat direkte Hilfe. So bieten die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) und die Austria Wirtschaftsservice GmbH (AWS) durch spezifizierte Programme und Gründerfonds wertvolle Unterstützung. Immerhin sind öffentliche Förderungen und Unterstützungen für 55 Prozent der heimischen Startups die bedeutsamste Finanzierungsquelle.

Somit überrascht es nicht, dass immer mehr Startups Österreich als Gründungssitz wählen. Neben der ausgereiften Finanzierungslandschaft machen auch die optimalen Rahmenbedingungen – von der Direktförderung und der 14-prozentigen Forschungsprämie über das umfangreiche Förderangebot bis hin zur Lage im Herzen Europas – den Standort Österreich zum sicheren Hafen für Gründer und Investoren. Dies wirkt sich nicht nur positiv auf die Wettbewerbsfähigkeit aus, sondern macht Österreich auch zu einem der beliebtesten Länder für Startups in Europa.

Mag. Birgit Reiter-Braunwieser

Direktor Mittel- und Osteuropa,
+43-1-588 58-52
b.reiter-braunwieser@aba.gv.at

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