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Österreich.
Dynamischer Wirtschaftsstandort.

Die Entwicklung der IKT in Österreich

IKT-Erfolge Made in Austria

Ein deutliches Beispiel für die Innovationskraft des Landes ist die Near Field Communication (NFC), die mit maßgeblicher österreichischer Beteiligung entwickelt wurde. Insgesamt haben es österreichische IKT-Anbieter in großer Zahl mit ihren Produkten bis an die Weltmarktspitze geschafft. Auch in den Bereichen Halbleiter, Smart Cards, RFID und IT-Sicherheit konnte sich die Republik als wichtiger Wettbewerbsteilnehmer etablieren. Die Bedeutung der Branche für den Standort zeigt sich auch an den harten Zahlen: Sie erwirtschaftet rund 8,6 Prozent der Wertschöpfung des Landes. Als generische Technologie wirkt sie aber auch in die anderen Sektoren hinein und erhöht dort die Produktivität. Mit Blick auf den Arbeitsmarkt sichert die IKT-Branche rund 290.000 Jobs in Österreich. Mit 5.900 Unternehmen und rund 55.000 Beschäftigten zählt Wien allein zu den Top 5 der IT-Metropolen Europas. Mit 19 Mrd. Euro, erwirtschaften diese Unternehmen gemeinsam viermal so viel wie etwa die Tourismusbranche in Wien.

Förderung unterstützt starke Forschungslandschaft

Dies hat das Land insbesondere der innovativen Forschung und Entwicklung vor Ort zu verdanken. Die österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) listet Österreich heute unter die Top 3 der europäischen IKT-Forschungsstandorte – in der Chipfertigung etwa beträgt die F&E-Quote rund 15 bis 20 Prozent. Spezielle Förderprogramme, wie „IKT der Zukunft“, treiben die Forschung weiter voran. Die Präsenz internationaler Unternehmensgruppen wie Infineon, Siemens, Philips oder Microsoft stärkt außerdem den Forschungsstandort deutlich. Für sie ist Österreich nicht nur ein interessanter Markt sondern ein wichtiger Hightech-Standort mit Kompetenzzentren von globaler Bedeutung.

Denn als IKT-Forschungsstandort ist das gesamte Land gut aufgestellt: Mit Silicon Austria Labs hat im Dezember 2018 an den Standorten Graz, Villach und Linz ein Forschungszentrum für Mikroelektronik auf Weltniveau eröffnet. Dort werden nun Themen wie Mikrosysteme für die „smarte Fabrik“, „autonomes Fahren“ oder „intelligente Stromnetze“ vorangetrieben. Als größtes außeruniversitäres Forschungszentrum im Süden Österreichs wird auch die international renommierte Carinthian Tech Research AG (CTR) Teil von Silicon Austria werden und umfassende Kompetenz in der Sensorik & Mikroelektronik in das Forschungszentrum mit einbringen.

Wien dagegen ist mittlerweile ein internationaler Hotspot für Chatbots und für die Weiterentwicklung der Blockchain-Technologie. Einen weiteren wichtigen Standort für IT-Unternehmen aus der ganzen Welt bildet Oberösterreich beispielsweise mit seinen Universitäten, den Fachhochschulen und dem Softwarepark Hagenberg, wo stetige Innovation und kontinuierlicher Fortschritt im Bereich Software vorangetrieben wird. Schließlich spielt auch der Silicon Alps Cluster als öffentlich-rechtliche Partnerschaft österreichischer Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Industrie eine wichtige Rolle bei der Entwicklung und Positionierung der Elektronik- und Mikroelektronikbranche an den Standorten Kärnten und Steiermark.

Zu den erfolgreichsten österreichischen Förderinitiativen gehört ferner COMET (Competence Centers for Excellent Technologies). Ihr Ziel ist es, die Kooperationskultur zwischen Industrie und Wissenschaft weiter zu stärken und so den Aufbau gemeinsamer Forschungskompetenzen zu forcieren.

Die Weichen der IKT-Branche für die Zukunft stellen

Dass Österreich in diesem Bereich auch künftig sein Renommee bewahrt, ist allerdings keine Selbstverständlichkeit. Dafür setzt sich die Bundesregierung mit unterschiedlichen Initiativen ein. Dazu zählt in erster Linie Digital Austria, deren Ziel es ist, Österreich zu einer führenden Digitalnation weiterzuentwickeln, um Wohlstand, Arbeitsplätze und Lebensqualität langfristig zu sichern und auszubauen. Digital Austria informiert über Chancen und Erfolgsprojekte, vernetzt Akteure und setzt Schwerpunkte für die Zukunft.

Außerdem investiert Österreich aktiv in seine E-Government-Bereiche und übernimmt dabei seit Jahren eine europäische Vorreiterrolle. Mit Hilfe moderner Technologien können die Bürger und Unternehmen dadurch mit Behörden und Ämtern unbürokratisch Kontakt aufnehmen und ihre Behördenwege online erledigen. Laut dem eGovernment-Monitor 2018 nutzen bereits 74 Prozent aller Österreicherinnen und Österreicher E-Government-Services, womit Österreich bei der Nutzung digitaler Amtswege deutlich vor Deutschland und der Schweiz liegt. Ab März 2019 soll Österreichern die Online-Plattform oesterreich.gv.at als zentrale Anlaufstelle für die wichtigsten digital verfügbaren Verwaltungsleistungen dienen. Bereits bestehende Plattformen wie der Amtshelfer oesterreich.gv.at oder das Rechtsinformationssystem RIS.bka.gv.at werden dort eingebunden. So werden die Weichen gestellt, um österreichische Unternehmen beim digitalen Wandel zu begleiten und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts zu stärken.

 

Sie haben ein Unternehmen im IKT-Bereich und interessieren sich für den Standort Österreich? Kontaktieren Sie mich gerne für ein erstes unverbindliches Informationsgespräch.

Mag. Marion Biber

Direktorin Italien, Südeuropa,
+43-1-588-58-32
m.biber@aba.gv.at

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