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Skitourismus als attraktiver Wirtschaftstreiber Österreichs

Im Travel and Tourism Competitiveness Report 2017 des World Economic Forum belegt Österreich Platz 12 von rund 140 Ländern. Bei der Tourist Service Infrastruktur liegt Österreich dabei sogar auf Platz Eins und ist damit Weltspitze. So klein das Land auch ist, im Bereich Tourismus gleicht Österreich also einem Riesen. Das zeigt sich auch in den harten Fakten: In kaum einem anderen Land der Welt sind die Tourismuseinnahmen so hoch: 2016 betrugen sie insgesamt 40 Milliarden Euro. Dabei haben sich 41,5 Millionen Gäste für den Qualitätstourismus made in Austria entschieden. Die Schätze der Natur, gepaart mit einem der vielfältigsten Kulturangebote, höchster Lebensqualität und Sicherheit, machen Österreich auch für die Zukunft zu einem der aussichtsreichsten Märkte für Tourismus.

Beliebter Wintersport mit Folgen für die Umwelt

Die beliebteste Aktivität ist dabei – wie sollte es auch anders sein – das Skifahren. Über die Hälfte der Tourismusaufenthalte in Österreich 2017 waren Ski- oder Snowboardurlaube. Der Wintersport ist damit einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren des Landes. Schätzungen zufolge hängt jeder 14. Arbeitsplatz in Österreich direkt oder indirekt davon ab. Grundlage  hierfür sind die Schneesicherheit in der Winterlandschaft, ein gutes Preis-Leistungsverhältnis, eine moderne Skiinfrastruktur und die Größe des Skigebiets.

Was allerdings die Tourismuswirtschaft weltweit zunehmend trübt: Der Wintersport wirkt sich negativ auf die Umwelt aus. Zum Beispiel werden in Skigebieten natürliche Lebensräume von Tieren und Pflanzen beeinträchtigt. Zusätzlich bringen Aufstiegshilfen wie Seilbahnen und Sessellifte sowie Schneekanonen einen hohen Energieverbrauch mit sich. Vor diesem Hintergrund wird es auch immer wichtiger, die Faktoren Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit in die Branche miteinzubeziehen. Auch hier ist Österreich schon seit Jahren aktiv, etwa mit Initiativen wie das Transportnetzwerk „Alpine Pearl“, das auf seinen Touren und Fahrten mit Elektro-Bussen oder -Autos auf Umweltfreundlichkeit und nachhaltige Mobilität setzt. Auch die österreichische Politik hat den Handlungsbedarf erkannt. Für den grenzübergreifenden Schutz der Alpen setzt sich zum Beispiel die Organisation CIPRA (Internationale Alpenschutzkommission) ein. Einen wichtigen Beitrag leistet auch die Alpenkonvention, die 1991 von sechs Staaten und der Europäischen Gemeinschaft unterzeichnet wurde. Sie soll zum Schutz und zur nachhaltigen Entwicklung im Alpenraum beitragen.

Nachhaltiger Wintertourismus durch innovative Forschung

Eine wichtige und vor allem vielversprechende Rolle beim Entwickeln nachhaltiger Strategien für den Wintertourismus spielen die österreichische Forschung und die innovative Gründerszene. So hat etwa das Startup Neuschnee GmbH ein weltweit einzigartiges Verfahren entwickelt, mit dem in einer künstlichen Wolke naturähnlicher, weicher und leichter Schnee erzeugt wird. Im Gegensatz zum Schnee aus der konventionellen Schneekanone, der aus gefrorenen Wassertropfen besteht, bilden sich hier in der Wolke „echte“ Schneekristalle. Der große Vorteil: Aus einem Kubikmeter Wasser lassen sich so fünfzehn Kubikmeter Schnee produzieren, bei einer Schneekanone käme man bei der gleichen Menge Wasser gerade einmal auf zwei Kubikmeter. Zudem benötigt die künstliche Wolke auch weniger Energie als die Schneekanone.

Ferner zählen derzeit auch neue Seilbahnprojekte und weitere Mobilitätsforschungen zur Einschränkung des motorisierten Individualverkehrs zu den wesentlichen Investitionsbereichen der Tourismusbranche. Insgesamt überzeugt Österreich in puncto Nachhaltigkeit beim Skisport also mit einer Vielzahl an Maßnahmen, die einen möglichst schonenden Umgang mit den Ressourcen fördern. Internationale Investoren, die in Sachen Skitourismus auf das Land setzen, profitieren damit nicht nur von einer attraktiven Landschaft mit vielfältigem und zugeschnittenem Wintersportangebot. Auch die innovativen Forschungen in den Bereichen Umwelt und Mobilität sind wichtige Faktoren, die dem touristischen Erlebnis und letztlich auch dem Wirtschaftsstandort einen echten Mehrwert bieten.

Mag. Gerlinde Gahleitner

Direktorin Italien, Südeuropa, Vereinigtes Königreich, Tourismus
+43-1-588 58-31
g.gahleitner@aba.gv.at

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