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Blockchain-Technologien: Österreichs Beitrag im globalen Rennen

Es geht um nichts geringeres, als die Vorherrschaft beim zukünftigen Umgang mit einem der wichtigsten Handelsgüter unserer Zeit: Daten. Die Blockchain-Technologien in all ihren Facetten hat enormes Disruptionspotenzial. Doch so revolutionär sieauch sein mag, so wenig bekannt ist bisher das ihr wahres Potenzial. Wie die Blockchain ihren Weg in unseren Alltag finden wird, ist derzeit noch völlig unklar und variabel. Und genau darin lieg die Chance: Auch andere Märkte sind noch nicht besonders weit entwickelt. Mit den richtigen Investitionen in Business- und Forschungsprojekte ist es somit noch nicht zu spät, dem Tech-Markt der Zukunft einen europäischen Anstrich zu verleihen. 

Interdisziplinäre Projekte als Innovationstreiber

Auf der Blockchain basierende dezentrale Technologien lassen sich auf so viele verschiedene Alltagsbereiche anwenden, dass deren wahres Disruptionspotenzial nicht aus nur einer Perspektive zu erkennen ist. Um dieses korrekt einzuschätzen, bedarf es interdisziplinärer Projekte bei denen Business Cases genauso Beachtung finden, wie die nötige Grundlagenforschung. Diese Erkenntnis hat sich erfreulicherweise auch bei den politischen Entscheidern in Europa durchgesetzt, weshalb vergangenen November das weltweit größte Blockchain-Kompetenzzentrum in Wien geschaffen wurde. Mit dem Austrian Blockchain Center (ABC) sollen die umfassenden interdisziplinären Kompetenzen nun an einer Adresse gebündelt werden. Am ABC sind 21 wissenschaftliche Einrichtungen, 54 Unternehmen und 17 assoziierte Mitwirkende beteiligt, darunter 16 internationale Einrichtungen und Unternehmen. Die Forschungsschwerpunkte des Zentrums reichen von Industrie 4.0 und dem Internet of Things über den Finanz-, Energie- und Logistiksektor bis hin zu Anwendungen im öffentlichen Bereich und in der Verwaltung. Ziel des ABC ist die wissenschaftlich fundierte (Weiter-)Entwicklung von Anwendungen, die auf Blockchain-Technologien beruhen.

Implementierungsstatus der Blockchain-Technologie

Eine Umfrage unter Firmenpartnern des ABC zeigt, dass österreichische Unternehmen großes Interesse daran haben, Blockchain-Technologien in ihre Geschäftsabläufe einzubinden.

Implementation status of blockchain technology
© Prof.Dr. Alfred Taudes

Die nächste Generation

Wohin die Reise schlussendlich gehen wird, ist derzeit noch nicht hundertprozentig abzusehen. Die bisher verbreiteten Blockchain-Anwendungen sind nicht gerade benutzerfreundlich designt und insofern noch nicht für den Massenmarkt geeignet. Dies könnte sich allerdings mit der nächsten Generation der Blockchain, die sich bald etablieren wird, ändern. Auf absehbare Zeit wird die Anwendung von Blockchain-Technologien immer intuitiver werden und den Alltag immer stärker durchdringen. Verglichen mit der Entwicklung des Internets befinden wir uns in Sachen Blockchain derzeit etwa kurz vor der Entwicklung des ersten Browsers.

Um diesen historischen Zeitpunkt nicht zu verpassen, wie es beim Internet der Fall war, müssen die Entscheider in Europa in den kommenden Jahren entsprechende Maßnahmen ergreifen, etwa den Ausbau der digitalen Infrastruktur durch ein flächendeckendes mobile Breitbandnetz. Dazu muss weiterhin ein Forschungs- und Business-Umfeld geschaffen werden, in dem neue Technologien frei entwickelt werden können. Ein weiterer Schritt ist die Heranbildung geeigneter Fachkräfte, die eine Reform der Studiengänge mit stärkerem Fokus auf Blockchain-Technologien erforderlich macht, sofern man international mithalten will. Um den künftigen Bedarf zu decken, muss zudem gezielt im Ausland um Fachkräfte geworben werden, wobei Standortvorteile wie die Lage des ABC im Herzen Europas sicher von Vorteil sind.

Prof.Dr. Alfred Taudes, Department für Informationsverarbeitung und Prozessmanagement der WU Wien, wissenschaftlicher Leiter des COMET Zentrums (K1) Austrian Blockchain Center (ABC) und Vorstand des Forschungsinstituts für Kryptoökonomie.

https://www.wu.ac.at/cryptoeconomics/

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