Newsletter abonnieren

Sie stimmen durch die Nutzung unserer Website zu, dass Cookies auf Ihrem Gerät gespeichert werden und Google Analytics zum Einsatz kommt, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Infos dazu finden Siehier.
Österreich.
Dynamischer Wirtschaftsstandort.

Energy Startups finden in Österreich gute Startbedingungen

Das Ziel, ein sicheres, nachhaltiges und wettbewerbsfähiges Energiesystem zu entwickeln, fördert Österreich aktiv mit Forschungsförderungen, die auch den Start und die Entwicklung eines Technologie-Startups wie NextFuel in Österreich ermöglicht haben. Zu den guten Rahmenbedingungen am Standort Österreich zählen etwa die Forschungsprämie von 14 Prozent sowie die enge Verknüpfung von Wissenschaft und Wirtschaft. NextFuel entwickelt und produziert in Österreich einen CO2-negativen Brennstoff, der als Ersatz für Kohle dient, hergestellt aus rasch wachsenden Pflanzen wie Elefantengras oder Industrieabfällen zum Beispiel aus der Zuckererzeugung. Die Entwicklung ist speziell für Regionen wie Ost- und Südafrika oder Südamerika von Interesse, wo der Brennstoff günstig und in großen Mengen produziert werden kann, aber auch für Industrieländer, die den Kohleausstieg vorantreiben wie etwa Niederlande, Deutschland oder Japan.

Energiewende als Innovationstreiber

Die Debatte über den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen wird zwar schon seit vielen Jahren geführt, doch gewinnt sie in den letzten Monaten an neuem Schwung. Auslöser dafür sind unter anderem neue Initiativen in Deutschland und den BENELUX Ländern, die den Kohlekraftwerken als den größten Verbrauchern von fossiler Kohle straffe Zeitpläne für den Umstieg auf erneuerbare Brennstoffe vorschreiben.

Die Leistung dieser Kraftwerke kann nicht einfach durch Wind- oder Solarenergie ersetzt werden: Denn es wird sowohl die kontinuierliche Grundlastversorgung mit elektrischem Strom benötigt als auch die vielerorts mit dem Kraftwerk verbundene Wärmeleistung an Industrie und Fernwärmekunden. Auch in Anbetracht der noch langen Lebensdauer vieler dieser Anlagen besteht großes Interesse daran, die geforderte Reduktion der CO2-Emissionen durch den Umstieg auf erneuerbare Brennstoffe zu erzielen, also durch Biomasse im weitesten Sinne.

Biomasse – vor allem Holz – steht in Europa bereits unter großem Nachfragedruck verschiedener Branchen (Papier, Bau, Energie). Die vielen Millionen Tonnen an erneuerbaren Rohstoffen, die ein Umstieg der großen Kohleverbraucher erfordern wird, stehen in Europa allein schlichtweg nicht zur Verfügung. Doch wie soll man in wirtschaftlicher Weise große Mengen von Biomasse aus anderen Teilen der Welt beschaffen? Das Material ist biologisch aktiv und verrottet bei längerer Lagerung, es enthält im Vergleich zu Kohle und Öl viel Wasser und wenig Energie – wie also soll daraus ein weltweit handelbares Massengut werden?

Guter Nährboden und Starthilfe für Innovation

Diese Frage hat sich schon vor zehn Jahren ein Forschungsteam gestellt, das mit Hilfe einer FFG-Förderung aus dem Klima- und Energiefonds und namhaften Industriepartnern (u.a. Andritz und Polytechnik) eine industrielle Pilotanlage errichtete. Seit einigen Jahren wird nun in Frohnleiten/Steiermark demonstriert, wie selbst aus so billigen Materialien wie Stroh und schnell wachsenden Energiegräsern große Mengen eines festen Brennstoffs hergestellt werden können, der als vollwertiger Ersatz für fossile Kohle verwendet werden kann.

Das patentierte Verfahren, das dafür entwickelt wurde, beruht auf dem Prinzip der Torrefikation: Biomasse wird bei hohen Temperaturen unter Luftabschluss geröstet und anschließend verdichtet. Dadurch entsteht der hohe Energiegehalt und die gleich gute Transport- und Lagerfähigkeit (auch im Freien), wie sie die Industrie von der Kohle kennt.

Entscheidend für den Umstieg auf erneuerbare Brennstoffe ist es, eine verlässliche Lieferkette zwischen den Rohstoffquellen und den Verbrauchern aufzubauen. Große Mengen an bislang ungenutzter Biomasse, die mit Hilfe von NextFuel in hochwertigen Brennstoff umgewandelt werden, stehen etwa mit den Abfallprodukten der Zuckerindustrie (Bagasse) in Südamerika oder mit brachliegenden Landflächen in Ost- und Südafrika zur Verfügung, auf denen Elefantengras oder andere Energiegräser gepflanzt werden können. Aber auch zahlreiche asiatische Länder bieten sehr gute Voraussetzungen.

Forschungs- und Entwicklungsstandort Österreich

Mit dem Forschungs- und Entwicklungsstandort in Österreich kann NextFuel für jeden dieser vorhandenen Rohstoffe den vollständigen Nachweis für die industrielle Verwendbarkeit liefern. Allein das Erstellen einer relevanten Probemenge für einen Großverbraucher erfordert das Verarbeiten mehrerer hundert Tonnen Material. Und mit den Daten, die während eines typischen Testablaufs ermittelt werden, erstellen internationale Anlagenbauer das vollständige Design für die verlässliche Produktion von bis zu 400.000 Tonnen sauberem Kohleersatz an einem Standort. NextFuel baut dabei sowohl auf die Dichte an spezialisierten Biomasse-Labors in Österreich, die bei der angewandten Forschung ihre langjährige Erfahrung einbringen, als auch auf die Zusammenarbeit mit den Industriebetrieben, deren Expertise in die laufende Weiterentwicklung der Anlagenteile fließt.

Die Technologie wurde auf der Weltklimakonferenz COP 24 in Katowice im Dezember 2018 präsentiert. NextFuel hat den Weg eingeschlagen, österreichisches Technologie-Know-how mit Hilfe internationaler Investoren voranzutreiben. Bereits 2016 sind schwedische Investoren eingestiegen – das Unternehmen heißt seither NextFuel. Diesen Weg können wir auch anderen Unternehmen empfehlen: Österreich bietet gute Startbedingungen für ein international tätiges Unternehmen.

Mehr Informationen unter www.nextfuel.com

Dipl.-Ing. Wolfgang Moser MBA, Chief Technology Officer der NextFuel AB, Stockholm, und Geschäftsführer der NextFuel Technology GmbH, Wien.

Auf Facebook teilen Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Auf Twitter teilen Auf Linkedin teilen Auf Linkedin teilen

Testimonials

Veranstaltungen

Treffen Sie uns bei Veranstaltungen, Seminaren und Messen - weltweit.

  • CEE Unlimited

    28.05.2019, Sofia

  • Tech Summit

    29.05.2019, Bratislava

Österreich-Karte

Finden Sie den perfekten Standort für Ihr Unternehmen

Schneider Electric lagert nicht aus, sondern investiert in den Wirtschaftsstandort. Wir glauben an die Zukunft Wiens und möchten zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. Österreichs Drehscheibenfunktion für wirtschaftliche Beziehungen zwischen Ost und West – auch weit über die Grenzen Europas hinaus – bietet uns ideale Bedingungen, unser Know-how und unsere Frequenzumrichter in alle Welt zu exportieren. Daher haben wir rund 3,5 Millionen Euro in den Ausbau unserer globalen Entwicklungs- und Produktionsstätte Wien-Floridsdorf investiert – ein klares Standortbekenntnis.

Schneider Electric

Schneider Electric
Alle Testimonials

Neues vom Standort Österreich

Uni Innsbruck und Blue Danube Robotics gewinnen Houskapreis 2019

Der Houskapreis ist der größte private Forschungspreis Österreichs für angewandte Forschung und hat sich seit seiner Einführung hat er sich zu einem Fixpunkt in der österreichischen Forschungslandschaft entwickelt

Energy Startups finden in Österreich gute Startbedingungen

Österreich ist eine der beliebtesten Urlaubsdestinationen und bekannt für intakte Natur, reine Luft und klare Seen. Österreich ist aber auch Europas Nummer eins in der Nutzung von Wasserkraft und ist ein guter Nährboden für innovative Ideen im Bereich erneuerbare Energie.

alle News alle Blog Einträge