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Österreich.
Brücke zu neuen Märkten.

Startup-Hotspot Österreich nimmt weiter Fahrt auf

"Pioneers holt jedes Jahr über 1.100 internationale Gründer nach Wien. Nicht zufällig, sondern in einem aufwendigen Bewerbungsprozess ausgewählt." eröffnete Oliver Csendes, CEO von Pioneers, das Festival, das 2017 mit dem Bea (Best Event Award) World 'Best Conference 2017' ausgezeichnet wurde. Als Joint Venture von Pioneers und Startup300 bietet der Event Startups ein erstklassiges Netzwerk. Unter dem Motto „Walk the Talks" widmete sich das diesjährige Festival der Frage, wie uns „Deep-Tech" zukünftig in jeder Phase unseres Lebens beeinflussen wird. Wikipedia-Mitbegründer Larry Sanger, Co-Founder von Oriente und Skype Geoffrey Prentice, NASA-Weltraumforscherin Kerry McGuire, Rennfahrerin und Unternehmerin Collete Davis, Co-Founder und CEO von Talent Garden, Davide Dattoli und der österreichische Genetiker Markus Hengstschläger waren nur einige der internationalen Vortragenden, die sich mit dem Thema beschäftigten.

Talks, Pitches und Ankündigungen

Zahlreiche Vorträge, Talks und Pitches bildeten nicht nur den perfekten Rahmen für persönliche Gespräche und Geschäftsanbahnungen sondern auch um Neuigkeiten zu präsentieren und Ankündigungen zu machen. Das Wiener Fintech-Startup Bitpanda nahm das Festival etwa zum Anlass um zu verkünden, dass auf der ehemaligen Kryptobörse ab nun auch mit Gold und Silber gehandelt werden kann. Bundesministerin Schramböck nutzte die Gelegenheit, um als wichtige Maßnahme für Startups die „Open Data Initiative" vorzustellen, eine Daten-Plattform, zu der auch Startups Zugang erhalten sollen. Erst kurz zuvor hatte sie im Ministerrat ein neues Startup-Paket präsentiert, das einen Digitalisierungs- und Wachstumsfonds beinhaltet. Angesiedelt bei der aws (Austria Wirtschaftsservice) sollen über ein Public-Private-Partnership-Modell insgesamt 100 Millionen Euro aufgebracht werden, die je zur Hälfte vom BMDW und aus der Wirtschaft stammen. Durch zusätzliche Beteiligung von Business Angels und Investoren soll das Gesamtvolumen sogar auf 600 Millionen Euro erhöht werden. Als Fortführung der erfolgreichen Tätigkeit des aws Gründerfonds und aws Mittelstandsfonds adressiert dieser Fonds Unternehmen in der Gründungs- und ersten Wachstumsphase. Einen neuen Fonds für Frühphasen-Investments, der unter dem Namen Pioneers Ventures III laufen wird, kündigte hingegen die startup300 AG an. Mindestens zehn Millionen Euro sollen bereits ab Herbst in sehr junge Unternehmen aus dem In- und Ausland investiert werden.

Startup-Szene Österreich

Dass Österreichs Bekenntnis zu seiner dynamischen Gründerszene Früchte trägt, beweisen nicht zuletzt zahlreiche Exits, die die Alpenrepublik in den vergangenen Jahren hervorgebracht hat. Im Rahmen eines ganz der heimischen Szene gewidmeten Schwerpunkts am zweiten Festivaltag tauschten sich etwa die Gründer von mySugr, TourRadar und Shpock über ihre Erfahrungen aus. Betont wurde dabei die große Bedeutung öffentlicher Förderungen, die eine Besonderheit des österreichischen Startup-Ökosystems darstellen. Spekuliert wurde auch über die Zukunft der Startup-Szene Österreichs. Die spannende Frage im Moment lautet dabei: wer wird Österreichs erstes Startup-Einhorn mit einem Marktwert von über einer Milliarde Dollar werden. Heiße Kandidaten dafür sind laut Oliver Holle vom Risikokapitalgeber Speedinvest derzeit Bitmovin und Tourradar.

Jahresbilanz 2018

Was sich 2018 getan hat, fasste Kenner der Szene, Flo Kandler, hingegen einmal mehr in seinem jährlichen Startup Report Austria zusammen, der diesen März zum vierten Mal erschienen ist.
Zwei Tendenzen wurden darin deutlich festgestellt: Startups in Österreich werden reifer und internationaler. So sammelten etwa die Top 11 der 2018 gelisteten Startups mehr Geld als alle 66 Startups aus dem Vorjahr. Mit 238 Millionen Euro wurden 2018 über 100 Millionen mehr als im Vorjahr in heimische Startups investiert. Große Förderrunden über 2 Millionen Euro wuchsen mit 66 Prozent deutlich schneller als kleine (54 Prozent), was zeigt, dass sich Startups weiterentwickelt haben. Als markante Entwicklung stellte Kandler außerdem eine zunehmende Internationalität der österreichischen Szene fest. Immer mehr Gründer aus dem Ausland werden mit ihren Startups in Österreich heimisch. Auch dies ist ein gutes Zeugnis für Österreichs ambitioniertes Startup-Fördersystem.

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Philip Juranich, MA

Startup-/Location Consultant
+43-1-588 58-13
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