Newsletter abonnieren

Sie stimmen durch die Nutzung unserer Website zu, dass Cookies auf Ihrem Gerät gespeichert werden und Google Analytics zum Einsatz kommt, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Infos dazu finden Siehier.
Österreich.
Dynamischer Wirtschaftsstandort.

Österreich auf Kurs in Richtung Mobilität der Zukunft

Dass Österreicher bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel in Europa einen Spitzenplatz belegen, haben wir bereits in einem anderen Blogbeitrag über öffentliche Verkehrsmittel in Österreich beschrieben. Seit kurzem bieten die Wiener Linien als städtischer Verkehrsbetrieb der Bundeshauptstadt Wien ihren Fahrgästen eine ganz besondere Attraktion, eine kostenlose Spritztour mit dem ersten fahrerlosen E-Bus. Seit etwa einem Jahr wurden zwei Exemplare des zukunftsträchtigen Gefährts in einer Garage der Wiener-Linien auf Herz und Nieren getestet, bevor die zehn Haltestellen umfassende Strecke rund um die U2-Station Seestadt nun in das Bussystem eingespielt wurde. Jeweils zehn Personen dürfen in den fahrerlosen E-Kleinbussen Platz nehmen und - derzeit noch völlig kostenfrei - die Fahrt genießen. Mit dabei ist statt dem Fahrer ein geschulter Operator, der eingreift, sollte ein nicht vorgesehenes Hindernis, wie etwa ein falsch geparktes Auto, die Route behindern. Mittels Controller wird der Bus in diesem Fall um das Hindernis herum wieder auf seine ursprüngliche Strecke gebracht.

Öffis im Dienste der Wissenschaft

Unter der Gesamtleitung der Wiener Linien und der wissenschaftlichen Leitung des Austrian Institute of Technology (AIT) beschäftigten sich die Projektpartner Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV), TÜV Austria, Siemens Mobility sowie der Bushersteller Navya seit April 2018 auf unterschiedlichsten Ebenen intensiv mit den E-Kleinbussen. Noch handelt es sich bei „auto.Bus - Seestadt" um ein Forschungsprojekt, doch schon bald könnte daraus ein attraktives zusätzliches Angebot für die sogenannte „erste und letzte Meile" entstehen, das Fahrgäste bequem und sicher zur nächstgelegenen U-Bahnstation befördert, von wo aus sie rasch ins Stadtzentrum gelangen. Der französische Hersteller autonomer Fahrzeuge Navya plant bereits in den kommenden Monaten mit einer weitreichenden Expansion in Österreich.
Im Fokus des Testbetriebs stehen laut DI Arno Klamminger, Head of Center for Mobility Systems des AIT Austrian Institute of Technology die robuste Erfassung der Umgebung sowie die Interaktion zwischen dem Bus und den Fahrgästen bzw. den Verkehrsteilnehmern im Straßenraum. Vor Beginn des Fahrbetriebs wurden mehrerer Scan-Fahrten entlang der Strecke unternommen und mittels 3D-LiDAR-Aufzeichnungen alle nötigen optischen Abstandsmessungen erfasst. Alle nicht im System erfassten Hindernisse erkennen die Busse als nicht umfahrbares Hindernis. Einen klassischen Fahrplan gibt es nicht. Dafür können Fahrgäste – ganz digital - jederzeit via QR-Code oder auf www.wienerlinien.at/auto-bus-seestadt auf einer digitale Karte einsehen, wo sich die autonomen Busse gerade befinden. Ziel ist es, mittels eines KI gesteuerten E-Fahrplans regelmäßige Intervalle anbieten zu können.

Autonom, nicht nur zu Land sondern auch in der Luft

Bereits im Blogbeitrag über autonomes Fahren in Österreich wurde erwähnt, dass nicht wenige Innovationen rund um das autonome Fahren aus Österreich kommen. Dies ist nicht zuletzt ein gutes Zeugnis für das außerordentlich günstige Klima für F&E-Aktivitäten hierzulande. Nicht umsonst entscheiden sich zahlreiche internationale Unternehmen dafür in Österreich zu forschen aber auch zu produzieren.

Gründe dafür sind:


Für Österreich entschied sich auch die chinesische Firma EHang, die gemeinsam mit dem österreichischen Luftfahrtkonzern FACC bis 2020 das autonome Flugtaxi "EHang 216" zur Serienreife bringen will. Vor einigen Wochen wurde dieses rund um das 4-Gamechanger-Festival erfolgreiche in Generali-Arena in Wien vor Journalisten getestet. Laut Ex-Verkehrsminister Norbert Hofer sei es sehr realistisch sei, dass im Jahr 2025 Lufttaxis in Österreich unterwegs sein werden. Er zeigte sich überzeugt, dass man sogar früher autonom fliegen, als autonom fahren werde.

Die Psychologie des autonomen Fahrens

Auf sich aufmerksam machte unlängst auch das in London ansässige AI-Startup Humanising Autonomy der Wiener Co-Founderin und CEO Maya Pindeus. Es konnte in einer Seed-Runde 5,3 Mio. Dollar für die Kommerzialisierung eines entwickelten Systems zur Interpretation menschlichen Verhaltens für autonome Fahrzeuge sichern.
Humanising Autonomy baut umfassende Verhaltensmodelle, u.a. psychologischer Natur, in einen Bilderekennungs-Algorithmus ein, wobei Körpersprache und Gesichtsausdrücke sowie für unterschiedliche Städte typisches Verkehrsverhalten berücksichtigt werden. Zu den Kooperationspartnern des Startups gehören unter anderem Daimler, Airbus und die Trägergesellschaft der Londoner öffentlichen Verkehrsmittel. Das Startup zeigt, wie groß die Bandbreite der Themen ist, welche durch das aufkommende autonome Fahren mit sich bringt. Der Forschungsplatz Österreich ist jedenfalls bereit dazu sich jeglichen Herausforderungen zu stellen und kann dabei mit Sicherheit weiterhin auf ein klares Bekenntnis der Politik zum Innovations-Standort zählen.

Mag. Matthias Adelwöhrer

+43-1-588 58-54
m.adelwoehrer@aba.gv.at

Auf Facebook teilen Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Auf Twitter teilen Auf Linkedin teilen Auf Linkedin teilen

Testimonials

Veranstaltungen

Treffen Sie uns bei Veranstaltungen, Seminaren und Messen - weltweit.

  • Forschen und Firmengründen in Österreich

    29.01.2020 / 16:30 - 18:00, Zurich, Switzerland

  • Neujahrsapéro

    29.01.2020 / 18:00, Zurich, Switzerland

Österreich-Karte

Finden Sie den perfekten Standort für Ihr Unternehmen

Am Standort Österreich haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einem tollen „mind-set“ eine einzigartige Expertise aufgebaut, die uns hilft, unsere Position am Weltmarkt weiter zu stärken. Wir verbinden hier eine leistungsstarke innovative Fertigung mit Forschung und Entwicklung im Bereich der Leistungselektronik. Neben einer sehr guten Zusammenarbeit mit Partnern und Netzwerken, einer gutentwickelten Landschaft von „Talentschmieden“, von den HTL bis zu Universitäten, schätzen wir als Unternehmen auch das hervorragende Modell der Forschungsförderung in Österreich.

Infineon

Logo Infineon
Alle Testimonials

Neues vom Standort Österreich

Turbo für den Wirtschaftsstandort

Die neue österreichische Bundesregierung bekennt sich in ihrem Programm zur Stärkung der Wirtschaft und hat darin zahlreiche Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Österreich vorgesehen.

Die neue Forschungszulage in Deutschland – eine Konkurrenz zur österreichischen Forschungsprämie?

In Österreich besteht für in Forschung und Entwicklung tätige Unternehmen die Möglichkeit, eine steuerliche Forschungsförderung, die sog. Forschungsprämie, zu beantragen. Im internationalen Vergleich ist die österreichische Forschungsprämie ein Erfolgsrezept, um den heimischen Forschungsstandort attraktiv zu gestalten und zu stärken. Hierzu haben auch die Erhöhungen der Prämiensätze von ursprünglich 3 Prozent im Jahr 2002 auf zuletzt 14 Prozent massiv beigetragen.

alle News alle Blog Einträge