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Internationale "Wiederholungstäter": Warum die Big Brands ihre (F&E-) Präsenz in Österreich ausbauen

Was im Sales zählt – nämlich dass Pflege und Ausbau eines bestehenden Marktes weniger ressourcenintensiv sind, als der Aufbau eines neuen Marktes in einer noch unbekannten Region – gilt auch für den Bereich Forschung und Entwicklung. Aber reine Bequemlichkeit kann nicht das Argument sein. Auch dass Wien laut den alljährlichen Rankings die lebenswerteste Stadt der Welt ist, fällt unter Softfacts, zählt aber im beinharten konzerninternen Wettbewerb der Multinationals kaum. Was sind also die Hardfacts? Ganz oben stehen hier die geografische Lage im Herzen Europas und Österreichs Drehscheibenfunktion für wirtschaftliche Beziehungen zwischen Ost und West, die als optimale Ausgangspunkte für alle Geschäftsarten sowie für die Logistik selbst zählen. Der Straßenknotenpunkt ist ebenso wichtig wie für andere Industrien das Zusammenlaufen der Hochstrom-, Gas- oder Glasfaseroptik-Leitungen. Ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Geschäftsanbahnung in den neuen Wachstumsmärkten ist für viele Firmen auch die "mentale Nähe" Österreichs zu seinen östlichen Nachbarn.

Im Herzen Europas

So ist zum Beispiel Interxion seit über zwei Jahrzehnten als Rechenzentrumsbetreiber in Wien aktiv und hat allein in den vergangenen fünf Jahren mehr als 100 Millionen Euro in den Rechnungszentrumscampus investiert – weitere Investitionen in Höhe von 40 Millionen Euro sind geplant. Österreich bietet mit seiner Nähe zu den mittel- und osteuropäischen Märkten einen großen Bonus für Interxion, denn Wien ist ein wichtiger Informationsknoten, von dem aus Ost- und Südeuropa ebenso bedient werden können, wie der heimische Markt selbst. Standortentscheidungen sind immer auch Entscheidungen des Vertrauens, in die Rahmenbedingungen, Sicherheit und Stabilität – auch was die Stromversorgung betrifft, die gerade für Rechenzentren ein kritischer Punkt sind. Darüber hinaus bietet Österreich einen überaus hohen Anteil an Erneuerbarer Energie, wie vor allem Wasserkraft, was in Zeiten der Sustainability gerade für internationale Brands als Imagefaktor immer wichtiger wird.

Arbeitsproduktivität, Motivation, Loyalität

Ein weiterer Benefit für Interxion ist die hohe Arbeitsproduktivität. Österreich ist kein Niedriglohnland, hier spielen Qualität, Motivation, Produktivität sowie eine gute Ausbildung der MitarbeiterInnen und ihre Loyalität eine maßgebliche Rolle. Die hohe Lebensqualität zieht auch hoch qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland an. Gute Erfahrungen haben die Unternehmen auch in der Zusammenarbeit mit den Universitäten und Fachhochschulen im Bereich der Auftragsforschung gemacht. Und wer einmal ausprobiert hat, welche Fördermöglichkeiten Österreich im Forschungs- und Entwicklungsbereich bietet, der bleibt dabei: Erfahrung macht sicher.

Zu den forschungsintensivsten pharmazeutischen Unternehmen in Österreich zählt etwa Boehringer Ingelheim mit jährlichen Forschungsaufwendungen von 200 Millionen Euro. Schon seit 1985 ist die Firma mit dem Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie (IMP) in Wien vertreten. Darüber hinaus wird von Wien aus die gesamte klinische Forschung der Region gesteuert. Wien ist Zentrum für Krebsforschung sowie Standort für biopharmazeutische Forschung, Entwicklung und Produktion im Konzern. Denn Österreich zeichnet sich durch langfristig verlässliche und stabile Rahmenbedingungen aus - Qualitäten, die besonders für ein forschendes Pharmaunternehmen wie Boehringer Ingelheim wichtig sind, ebenso wie die gute Forschungsinfrastruktur.
Neben der Forschung baut Boehringer Ingelheim auch die Produktion aus und errichtet derzeit in Wien eine neue biopharmazeutische Produktionsanlage. Mit einer Investition von fast 700 Millionen Euro ist das die größte Einzelinvestition in der Geschichte des Unternehmens. Dass diese Produktionsanlage nicht am deutschen Stammsitz errichtet wird, sondern in Wien war dabei nicht selbstverständlich. Aber Wien bemüht sich – auch bei Kleinigkeiten, wie zum Beispiel einem eigenen „Boehringer"-Ausgang bei der Schnellbahn für die Mitarbeiter des Unternehmens.

Wien ist anders, Wien ist besser

...steht auf der Homepage von Boehringer Ingelheim zu lesen. Das Forschungsteam in Wien hat mehrere Substanzen entdeckt, aus denen neue Krebsmedikamente werden könnten. Sie werden in den kommenden Jahren an Lungenkrebspatienten geprüft.
Das Boehringer Ingelheim Regional Center Vienna trägt als Teil des deutschen Pharmaunternehmens die Geschäftsverantwortung für über 30 Länder in Mittel- und Osteuropa sowie in Zentralasien. Wien bleibt für den deutschen Pharma-Riesen Boehringer Ingelheim einer der wichtigsten Standorte.

Zugpferd für Innovationen im Unternehmen

Wien ist auch das Zugpferd für Innovationen und einer der Wachstumsmotoren im Unternehmen Ottobock. Das deutsche Unternehmen ist seit 1969 in Österreich vertreten. In der österreichischen Hauptstadt sind über 600 MitarbeiterInnen beschäftigt, davon ein Drittel in der Forschung und Entwicklung. Die Zusammenarbeit mit führenden WissenschaftlerInnen von Universitäten sowie Partnern aus dem Anwendungsbereich und Fachhandel bilden eine wesentliche Plattform für die Forschungsarbeit. Deshalb baut Ottobock den High-Tech-Standort Wien aus.
Aber nicht nur für die Life Sciences, auch für die Mobility-Industrie ist Österreich ein Standort mit Tradition: Vor allem internationale Hersteller wie BMW, Magna, M.A.N usw. nutzen die nahen Unternehmen der Zulieferindustrie und vor allem das im Land vorhandene Know-how und führen die Tradition der Automobilbranche hier fort. Zudem kann Österreich auf ein gutes Arbeitsklima verweisen: Streiks werden nur in Sekunden gemessen, was für die Lieferzuverlässigkeit von eminenter Bedeutung ist.

Dr. Doris Dobida

+43-1-588 58-12 oder +43-676-4454460
d.dobida@aba.gv.at

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