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Österreich.
Wo Forschung groß geschrieben wird.

Österreich - Land der Meister

In Österreich genießen nicht nur die Hochschulen einen ausgezeichneten Ruf, auch die duale Ausbildung ist ein international anerkanntes Erfolgsmodell mit rund 200 Lehrberufen, die sich nicht nur fortlaufend weiterentwickeln, sondern auch erweitert und ergänzt werden, um so den Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden. Kein Wunder also, dass sich auch in Zeiten des demographischen Wandels und der wachsenden Akademisierung viele österreichische Jugendliche für eine Lehre entscheiden. So begannen im letzten Jahr laut WKO Lehrlingsstatistik über 34.000 Lehrlinge ihre Ausbildung – zwei Prozent mehr als noch 2017. Aus guten Gründen: Schon früh können die Jugendlichen auf eigenen Beinen stehen, sich in ihrem Traumjob verwirklichen und selbst Geld verdienen. Ihre Zukunftsperspektiven sind dabei dank einer starken Wirtschaft und guter Konjunktur sehr gut.

Duale Ausbildung: Modell mit Perspektive

Ein entscheidender Faktor für die guten Perspektiven junger Fachkräfte ist das duale Ausbildungssystem. Lehrlinge erwerben die praktischen Fähigkeiten ihres Berufs im Unternehmen. Dazu gibt es theoretischen Unterricht an der Berufsschule, meistens geblockt auf einige Wochen. Das sichert nicht nur die Qualität der Lehre; Unternehmen können ihre Fachkräfte dadurch auch gezielt und praxisnah ausbilden. Besonders machen den Ansatz „Made in Austria" aber vor allem die vielfältigen dualen Perspektiven am Ende der Ausbildung. Neben betrieblichen Weiterbildungen ist die Meisterschule eine beliebte Wahl. Die fachliche und unternehmerische Weiterbildung qualifiziert zur Gründung eines eigenen Unternehmens oder zur Übernahme von Führungspositionen in einem Betrieb. Zudem sind österreichische Meister seit 2016 mit Bachelor-Absolventen europaweit gleichgestellt.

Hervorragende Aussichten gelten aber auch für Ingenieure. Von denen gibt es neben dem klassischen Diplom-Ingenieur mit Universitätsabschluss in Österreich noch zwei weitere Vertreter. Schüler an Höheren Technischen Lehranstalten (HTL) genießen eine einzigartige, äußerst wirtschaftsnahe fünfjährige Ausbildung, die mit einer Reife- und Diplomprüfung abschließt und europaweit als universitäre Ausbildung anerkannt wird. Nach drei Jahren ingenieurmäßiger Berufspraxis kann die Standesbezeichnung Ingenieur (Ing.) verliehen werden. Hinzu kommt ein weiterer Ingenieursabschluss, der nach einer vierjährigen technischen Ausbildung an einer Fachschule erworben werden kann.

Unabhängig vom Weg der Ingenieure ermöglicht das österreichische System aber auch regulären Lehrlingen eine Weiterqualifizierung an Hochschulen. Sie können im Zuge der Initiative „Lehre mit Matura" durch zusätzliche Kurse – zum Beispiel in Mathematik oder einer weiteren Fremdsprache – parallel zur Ausbildung ihre Hochschulreife erwerben. Hinzu kommt die Option der höheren berufsbildenden Schule, die eine schulische Berufsausbildung, getreu des Namens, auf höherem Niveau bietet und nicht nur für den Einstieg in den Beruf qualifiziert, sondern auch mit einer allgemeinen Hochschulzugangsberechtigung einhergeht.

Digitalisierung der Wirtschaft: Robotik und Elektromobilität

Viele Betriebe haben inzwischen eigene Weiterbildungsprogramme geschaffen, um ihre Mitarbeiter auf die digitale Arbeitswelt der Zukunft vorzubereiten. Die Bandbreite der Angebote reicht dabei von geförderten Auslandsaufenthalten, zusätzlichem Unterricht in Naturwissenschaft und Informatik bis zu Spezialisierungen in Zukunftsbereichen wie Robotik oder Elektromobilität. Diese Zusatzqualifizierungen sind immens wichtig. Mit der Digitalisierung der Wirtschaft und immer komplexeren Wertschöpfungsketten entwickeln sich auch berufliche Anforderungen weiter. Die Grenzen zwischen Arbeitsbereichen verschwimmen und die Ausbildungsgänge werden immer interdisziplinärer. Kfz-Mechatroniker beschäftigen sich heute längst mit der IT-Infrastruktur im Automobil oder den Robotern an der Produktionsstraße. Elektroniker greifen im Alltag mindestens genauso oft zum iPad wie zum Lötkolben. Tischler arbeiten mit 3D-Druckern und programmierbaren Holzsägen. Maler nutzen digitale Anwendungen, um Farben zu mischen und Großprojekte zu planen und kalkulieren. Aber auch Informatiker brauchen ein gutes Verständnis für industrielle Abläufe und arbeiten daher immer häufiger in den vernetzten Industriehallen.

Das duale System: ein Exportschlager

Beste Jobperspektiven für die Jugend und hochqualifizierte Fachkräfte für die Unternehmen – das stark durchlässige duale System ist ohne Frage eine wichtige Grundlage für die gute wirtschaftliche Lage in Österreich. Entsprechend groß ist auch das internationale Interesse an dem Ausbildungsmodell. Gerade bei den osteuropäischen Nachbarn und in Übersee gibt es viele Pilotprojekte zur dualen Lehre – die schulische Ausbildung dort gilt als praxisfern und die Jugendarbeitslosigkeit ist vielerorts hoch. Doch der Export des bewährten Systems ist kein Selbstläufer. Schließlich muss sich nicht nur das Bildungssystem auf die neuen Impulse einstellen, sondern auch die Unternehmen. Sie müssen sich aktiv in die Ausbildung einbringen, das kostet im ersten Schritt viel Zeit, Kraft und Geld. Doch das Investment lohnt sich.

Dr. Doris Dobida

+43-1-588 58-12 oder +43-676-4454460
d.dobida@aba.gv.at

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