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Österreich.
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Geheimtipp Fintech Location Wien

Die Entwicklungen der letzten Jahren und die Digitalisierungswelle haben die österreichische Hauptstadt in diese Richtung gepusht. Themenveranstaltungen wie diese zementieren den Ruf Wiens als idealen Ort für Fintechs - mit einem fruchtbaren Ökosystem, interessierten Kooperationspartnern wie Banken und Versicherungen, Acceleratoren, einer wachsenden VC-Landschaft und einer Verwaltung die den technischen Neuerungen offen gegenüber steht. Mitunter ist Österreich sogar Vorreiter wie beim e-Government oder bei Krypotwährungen.

Als eine der Top fünf IKT-Metropolen Europas mit rund 5.800 IKT-Unternehmen die einen Umsatz von rund 20 Milliarden Euro jährlich erwirtschaften, hat Wien die Chance wahrgenommen, dieses Segment erfolgreich zu besetzen. Die „Vienna Region" (Wien, Niederosterreich und Burgenland) ist für gut zwei Drittel des gesamten Umsatzes der IKT-Branche in Österreich verantwortlich und lockt auch immer mehr einschlägige Startups an.

Kooperationen zwischen Banken und FinTechs

Von den traditionellen Bankhäusern zunächst als Schreckgespenst abgestempelt, entwickeln sich Fintechs inzwischen immer häufiger zum gesuchten Kooperationspartner. Laut dem Report "Customers in the spotlight – How FinTech is reshaping banking" von PwC sind 76 Prozent der Banken weltweit der Meinung, dass ihnen Fintechs Teile ihres Geschäfts streitig machen werden, weshalb diese gut daran tun, sich rechtzeitig solche an Bord zu holen.

In Österreich arbeitet zum Beispiel die Erste Group mit dem Fintech-Startup predictR zusammenarbeitet, um ihre gruppenweite Innovationsstrategie voranzutreiben. Mit ihrer #glaubandich-Challenge sucht die Bank aktiv nach innovativen Startups wie zum Beispiel getsby, einem der Finalisten, der dieses Jahr für viel Aufmerksamkeit mit seiner digitalen Lösung für die Gastronomie gesorgt hat: Mit einer App bezahlen anstatt auf den Kellner zu warten!

Mit ihrer Banking-Plattform „George" will die Erst Group künftig Plug-ins von Drittentwicklern in ihr Angebot integrieren. Mit 4,7 Millionen Nutzern in bereits vier Ländern (Österreich, Tschechien, Slowakei, Rumänien) hat sich „George", das Online-Banking von Erste Bank und Sparkassen, zur größten länderübergreifenden Bankplattform im Mittel- und Osteuropa entwickelt. Schon in der Startphase im Jahr 2015 hatte die Bankengruppe stets betont, dass man George für externe Entwickler und Serviceanbieter öffnen wolle. Nun wird das Versprechen forciert und Drittanbieter aktiv zur Mitarbeit eingeladen. Erste Anlaufstelle dafür ist die neu gestaltete Webseite der George Labs.

Auch die österreichische Raiffeisenbank, die vor allem in Osteuropa sehr aktiv ist, geht in diese Richtung und eröffnete mit ihrem „Elevator Lab" bereits den zweiten Call, der Fintech Startups aus aller Welt anzieht. Das 2017 eröffnete Acceleratoren-Programm „Elevator Lab" , zielt auf die Bereiche Payments & Transactions, SME Banking, RegTech, Branch of the Future und Big Data Analytics. Weiters hat Raiffeisen einen CEE Fintech Atlas vorgestellt, der das Einzugsgebiet Wiens als erweitertes Ökosystem für Zentral- und Osteuropa präsentiert.

Wien: fruchtbaren Boden für technologische Innovationen

Laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) zählt Wien zu den bedeutendsten Finanzzentren der Welt. Die österreichischen Banken haben in der Region rund 50 Millionen Kunden. In Verbindung mit Startups im Bereich der Zahlungsdienste bietet diese Tatsache einen fruchtbaren Boden für technologische Innovationen. Osterreich gilt zum Beispiel aufgrund der E-Card und der frühen Einführung von NFC als Vorreiter in diesem Bereich. Osterreich ist zwar nach wie vor ein "Bargeld-Land", trotzdem werden manche Services gern angenommen. Unterm Strich sind die Österreicher sogar technikfreundlicher als ihre deutschen Nachbarn. Beim mobilen Bezahlen nutzen 11% der Österreicher bereits die Möglichkeit des Bezahlens mit dem Smartphone – in Deutschland sind es lediglich fünf Prozent.

Die Digitalisierung verändert die Finanzwelt von Grund auf, bricht alte Strukturen auf und ermöglicht gänzlich neue Geschäftsmodelle. Junge österreichische Finanzdienstleister und Startups aus aller Welt die sich in Wien niederlassen sorgen mit neuen Geschäftsideen und innovativer Technik für frischen Wind. Darunter Bitpanda, Bsurance, Cashpresso, N26, Kompany, um nur eine Handvoll zu nennen. Organisationen wie z.B. Bitcoin Austria, RIAT (Institute for Future Cryptoeconomics), das Blockchain Center Austria , ebenso wie die Wiener City of Blockchain-Initiative oder der Verein Fintech Austria
unterstreichen die Rolle Österreichs – und insbesondere Wiens - im Fintech-Sektor.

Insgesamt lässt sich im Vergleich zu den Vorjahren für das heimische Fintech Ökostsystem eine wachsende Dynamik feststellen, die auch die Finanzmarktaufsicht Austria in Form gestiegener Anfragen wahrnimmt. Die Finanzmarktaufsicht trägt diesem Bedarf unter anderem mit der Einrichtung einer „Kontaktstelle FinTech" als One-Stop-Shop Rechnung. Vorgesehen waren von der Österreichischen Regierung auch Regulatory Sandboxes, die eine Testumgebung für Fintechs in Österreich schaffen sollten – ein Vorhaben das mit Feststehen der neuen Regierung umgesetzt werden sollte.

Österreich als Hub für Kryptowährungen

Österreich wird europaweit auch als einer der Hubs fur Kryptowährungen angesehen, was nicht zuletzt zum Beispiel auf das „House of Nakamoto" in Wien oder das o.g. Wiener Unternehmen Bitpanda zuruckzuführen ist, einem der größten „Cryptobroker" Europas. Der erste ICO (Inititial Coin Offering) nach österreichischem Recht hat im September 2017 stattgefunden als Herosphere „Hero" launchte. Auch der Linzer Accelerator Startup300 startet diverse Angebote rund um ICOs. Klassisches Venture Capital ist natürlich auch für Fintechs relevant und hier hat Österreich neben Match Maker Ventures und MEP Mobile Equity Partners vor allem mit dem Wiener Unternehmen Speedinvest einen weltweit relevanten Player, der bereits über ein umfangreiches, internationales FinTech-Portfolio verfügt und sich seit 2016/17 die Stellung als aktivster VC in Europa erarbeitet hat.

Mehr Infos zur Fintech Week Vienna finden Sie hier.

Lesen Sie hierzu auch unseren Blogbeitrag über Startups im Enterprise Umfeld - Wie Unternehmen von Startups profitieren können.

Dr. Doris Dobida

+43-1-588 58-12 oder +43-676-4454460
d.dobida@aba.gv.at

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