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Österreich.
Dynamischer Wirtschaftsstandort.

Steigende Nachfrage nach natürlichen Wirkstoffen lässt Phytovalley Tirol aufblühen

Immer mehr Forschungszentren lassen sich im Phytovalley nieder

Nicht ohne Grund: Denn immer mehr Menschen fragen im Sinne des Natur- und Umweltschutzes nach pflanzlichen Arzneimitteln. Die Pharmabranche reagiert stark darauf und so ist die Nachfrage nach neuen, wirkungsvollen Pflanzenstoffen sehr groß. Es gibt weltweit mehr als 400.000 Pflanzenarten. Nur etwa fünf bis zehn Prozent sind bisher chemisch und pharmakologisch auf ihre Wirkstoffe hin erforscht. „Phyto" heisst Pflanze. Und da das Silicon Valley in aller Munde war, und wir uns im Gegensatz dazu tatsächlich in einem Valley (Tal) befinden, dachte ich mir, dass der Begriff Phytovalley als Bezeichnung für unseren Forschungsstandort in Tirol sehr passend ist. Mittlerweile ist das „Phytovalley" als Marke rechtlich geschützt. Immer mehr Forschungszentren und Firmen ließen sich im Phytovalley nieder und so konnte sich hier neues Know-how ansiedeln und das vorhandene Potential entwickeln.

Pflanzliche Arzneimittel für neue Therapieansätze bei Volkskrankheiten

Und genau das ist das Ziel des Phytovalley: Die Kompetenz und das Wissen in der Pflanzenforschung zu bündeln und auszubauen. Das neu eröffnete Michael-Popp-Forschungsinstitut an der Universität Innsbruck arbeitet zum Beispiel daran, pflanzliche Arzneimittel für neue Therapieansätze bei Volkskrankheiten wie chronische Entzündungen, Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes oder sogar gegen Krebs zu erforschen. Insgesamt wurden dazu zusätzlich 20 neue Forscherinnen und Forscher eingestellt. „Eine enge Vernetzung und Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft sind der Schlüssel für eine erfolgreiche Weiterentwicklung unseres Standortes und die Schaffung von hochqualifizierten Arbeitsplätzen in unserer Region", so sieht es auch der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter, der vom Cluster Natur- und Pflanzenforschung in Tirol überzeugt ist. Daher unterstützt das Land Tirol das Michael-Popp-Forschungsinstituts mit einer weiteren Professur im Ausmaß von 1,5 Millionen Euro. Wichtig ist, dass beim Ausbau des Forschungsstandortes sehr darauf bedacht wird, die gesamte Wertschöpfungskette – von der Grundlagenforschung über die angewandte Forschung bis hin zur Produktentwicklung – in der Region zu halten. Dazu sind etwa auch neue Anbaugebiete für Versuchspflanzen in der Umgebung von Innsbruck geplant.

Neben dem erst Anfang 2020 eröffneten Michael-Popp-Forschungsinstitut arbeiten seitens der Universität Innsbruck die Institute für Analytische Chemie & Radiochemie sowie das Institut für Pharmazie an der weiteren Erforschung von Pflanzenwirkstoffen. Das ADSI, Bionorica Research, Tirol Kliniken, MCI und weitere Partner ergänzen das Cluster Phytovalley.

Univ.Prof. Dr. Günther Bonn ist Vorstand am Institut für Analytische Chemie und Radiochemie der Universität Innsbruck sowie Geschäftsführer und wissenschaftlicher Leiter des ADSI (Austrian Drug Screening Institut)

Univ.Prof. Dr. Günther Bonn, Universität Innsbruck und ADSI

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