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Österreich.
Dynamischer Wirtschaftsstandort.

Weihnachten in Österreich: Bräuche und Traditionen

Österreich in der Weihnachtszeit – Bräuche und Traditionen, die das Land im Winter einzigartig machen.

Die Adventszeit ist in vollem Gange, in diesem Jahr mit Sicherheit anders als gewohnt. Doch die Österreicher und Österreicherinnen lassen sich davon nicht beirren und versuchen dennoch – und natürlich unter Einhaltung aller Covid-19 Maßnahmen – die Advents- und Weihnachtszeit so gut wie möglich zu genießen.

„Stille Nacht, Heilige Nacht"

Einer von Österreichs größten Exportschlagern. Das in 330 Sprachen übersetzte und auf der ganzen Welt gern gesungene Weihnachtslied, wurde 1816 als Gedicht und Friedensbotschaft von Joseph Mohr in Oberndorf bei Salzburg verfasst. 1818 komponierte Franz Gruber die einfache, aber eingängige Melodie und „Stille Nacht, Heilige Nacht" wurde erstmals am 24. Dezember 1818 aufgeführt. Von Oberndorf aus eroberte es ganz Österreich und im Anschluss die ganze Welt. Auch heute zählt es in österreichischen Haushalten zum festen Bestand der Festtagslieder und auch im Radio und auf Chistkindlmärkten ist es während der Adventzeit immer wieder zu hören.

Christkindlmärkte

„Christkindlmärkte" – So nennt Österreich seine Weihnachtsmärkte. Diese verbinden regionale Spezialitäten, hausgemachte Leckereien, handgearbeitete Dekorationen und das ein oder andere alkoholische Getränk. Ob Glühwein, Glühmost oder Punsch, österreichische Christkindlmärkte bieten für jeden Geschmack etwas. Auch alkoholfreie Getränke finden sich im Sortiment – zum Beispiel der sogenannte Kinderpunsch – der Name impliziert bereits, als erwachsene Person in Österreich auf einem Christkindlmarkt ein nicht alkoholisches Getränk zu genießen ist eher ungewöhnlich, aber durchaus erlaubt.

Auch der weltweite größte, hängende Adventkranz befindet sich auf einem österreichischen Christkindlmarkt. Diesen findet man in der steirischen Marktgemeinde Mariazell, er misst einen Durchmesser von 12 Metern und wiegt 6 Tonnen. Im Unterschied zu Adventkränzen, die bei den meisten Familien zu Hause zu finden sind, orientiert sich der Mariazeller Adventkranz am Ursprungsadventkranz nach Wichern und ist mit 24, statt nur 4 Kerzen bestückt. In Mariazell wird also täglich, beginnend mit dem 1. Dezember eine Kerze entzündet und so die dunklen Winterabende bis zum Weihnachtsfest hin symbolisch erhellt. Ganz im Gegensatz zu den Adventkränzen in den meisten österreichischen Haushalten, die nur mit 4 Kerzen versehen sind, von denen jeden Adventsonntag je eine angezündet wird. Doch warum eigentlich Christkindlmarkt und nicht Weihnachtsmarkt?

Christkind vs Weihnachtsmann

Österreichische Kinder glauben nicht an den Weihnachtsmann, hierzulande bringt das sogenannte Christkind die Geschenke. Weihnachtswünsche werden traditionell als Wunschzettel in Briefform versendet. Entweder holt sich das Christkind diese Briefe direkt aus den Häusern ab oder man kann sie auch an das Postamt im oberösterreichischen Ort Christkindl adressieren. Dieses steht mit dem Christkind höchstpersönlich in Kontakt und auch wenn es nicht garantieren kann, dass alle Wünsche in Erfüllung gehen, so kann man sich doch sicher sein, dass jeder Brief an das Christkind auch beantwortet wird. Das Postamt gibt es bereits seit 1950 und jedes Jahr gehen rund 2 Millionen Brief bei ihm ein. Das Christkind wird meist als engelähnliches Kind, mit blonden Locken und Flügeln dargestellt. Es fliegt am Weihnachtsabend (24.12) von Haus zu Haus und bringt neben Geschenken, manchmal auch den fertig geschmückten Christbaum (Weihnachtsbaum). Auch läutet es in manchen Haushalten ein Glöckchen und signalisiert so, dass es Zeit ist die Geschenke auszupacken. Der Christbaum wird, wenn ihn nicht das Christkind selbst vorbeibringt, traditionell erst Heiligabend aufgestellt und geschmückt und bleibt bis zum 2. Februar (Mariä Lichtmess) in den Häusern der Österreicher und Österreicherinnen stehen. Es finden sich also durchaus einige Parallelen zum Weihnachtsmann. Oft kommt es aber auch zu Verwechslungen des Weihnachtsmannes mit einem ganz anderen, österreichischen Weihnachtsboten.

Nikolaus und Krampus

Vom Aussehen her ähnlich dem Weihnachtsmann, kommt der Nikolaus am 6ten Dezember nach Österreich und bringt Kindern, die das ganze Jahr über brav waren, eine Belohnung mit. Im Gegensatz zum Weihnachtsmann, reist der Nikolaus allerdings nicht mit Rentieren an, sondern suchte sich als Wegbegleiter Gestalten aus, die man Unwissenden am besten als halb Ziege und halb Dämon beschreibt. Diese nennen sich Krampusse und, im Gegensatz zum Nikolaus besuchen diese jene Kinder, die das Jahr über nicht das beste Benehmen an den Tag gelegt haben. Leicht mit den Krampussen zu verwechseln, aber definitiv nicht dasselbe sind die sogenannten „Perchten". Diese dämonischen Wesen vertreiben die bösen Geister des Winters und gleichzeitig den einen oder anderen Touristen. In großen Gruppen, voll kostümiert, mit Hörnern, Glocken, Peitschen und Ruten ausgestatte, streifen sie durch die Gassen Österreichs und lassen sich von nichts und niemanden aufhalten. (Tipp: Um nicht am nächsten Tag mit Striemen und blauen Flecken aufzuwachen, bietet es sich an, sich wahlweise hinter einem Kinderwagen oder einer teuren Kamera zu verstecken.) Die Kostüme der Perchten sind nicht nur furchterregend, sondern wahre Kunstwerke. Die Masken der Perchten werden traditionell handgeschnitzt und kosten oft einige Tausend Euro. In den ländlichen Gegenden Österreichs finden sich zahlreiche Perchtengruppen, also Verein, die die Tradition gemeinsam leben und an die nächsten Generationen weitergeben.

Alles in allem finden sich in den österreichischen Advent- und Weihnachtstraditionen Parallelen zu vielen, weithin bekannten, westlichen Bräuchen. Aber dennoch ist Österreich zur Adventzeit einzigartig anzusehen. Der Schnee, die Bergpanoramen, die beleuchteten Städte und die Menschen, die gemeinsam die letzten Wochen des Jahres ausklingen lassen.

Die Austrian Business Agency wünscht Ihnen und Ihrer Familie einen besinnlichen Jahresausklang und einen guten Start in ein hoffentlich erfolgreiches, neues Jahr.

Mariella Mickla, BA

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