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Erfolgsgeschichte eines Wiener Startups: Artivive

Augmented Reality rüttelt die Kunstszene wach

In Wien gibt es derart viele weltberühmte Museen und Kultureinrichtungen, dass man in Sachen Kunst die Qual der Wahl hat. Dennoch hat sich das mit einem Museumsbesuch verbundene Erlebnis seit Bestehen der Museen kaum verändert, und das nicht nur hier bei uns, sondern weltweit.

Wir sind modernes Geschichtenerzählen in rasantem Tempo gewohnt, weshalb es schier unfassbar ist, dass wir uns mit Audioguides zufriedengeben müssen, wo wir doch über unsere Smartphones mit dem gesamten Wissen der Menschheit interagieren können. Und genau hier kommen wir ins Spiel. Bei der Gründung von Artivive im Jahr 2017 hatten wir ein klar definiertes Ziel: moderne Technologie zu nutzen, um der traditionellen Welt der Kunst wieder Leben einzuhauchen. Eine Verbindung zwischen Neuem und Altem zu schaffen.

Bereits in der Anfangszeit von Artivive, bevor wir überhaupt mit Museen zusammenarbeiteten, wussten wir, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen hatten. In der Albertina lief gerade eine Ausstellung mit dem Titel „Film Stills", und wir erkannten darin die perfekte Gelegenheit, unser Produkt zu präsentieren. Wir wandten uns unmittelbar an die Museumsleitung, doch führte unsere Initiative zu keinem Ergebnis. Also gingen wir eigenständig als Besucher direkt in die Ausstellung, wo wir alle ausgestellten Bilder fotografierten – genauer gesagt entstanden dabei 140 Fotos.

Manchmal ist die Guerillataktik der einzig richtige Weg

Es war eine mühselige Arbeit, die entsprechenden Filmszenen herauszusuchen, 10-15 Sekunden lange Clips zu schneiden und die von uns fotografierten Key-Images damit zu überlagern. Doch wir waren fest entschlossen, unsere Vision umzusetzen.
Als wir alle Clips beisammen hatten, luden wir sowohl die Videos als auch die Bilder in unser Contentmanagement-System hoch und verknüpften sie miteinander. Und dann war es an der Zeit, das Ergebnis mit unserer Artivive-App zu testen. Wir hielten den Atem an, während wir schweigend unsere Telefone umklammerten und das erste Bild scannten. Denn schließlich war es ja ‚nur' unser großer Traum, der auf dem Spiel stand. Als wir das Telefon auf das erste Bild richteten, wurde das Gerät aktiv und begann, die Filmszene abzuspielen. Der darauffolgende kollektive Seufzer der Erleichterung war sicher kilometerweit zu hören. Es hatte genau so funktioniert, wie wir uns das ausgemalt hatten!

Kontinuierlich auf dem Weg nach oben

Sofort am nächsten Tag gingen wir wieder in die Ausstellung, um zu sehen, ob die Technik im Museum ebenfalls reibungslos funktioniert. Das Erlebnis im Kontext einer Ausstellung war sogar noch beeindruckender, als wir es uns vorgestellt hatten. Die App erweckte die Fotos zum Leben und versetzte uns direkt in die Filme hinein, aus denen die Momentaufnahmen stammten.

Wir dokumentierten den gesamten Vorgang und erstellten ein Video, um unsere erfolgreiche Erfahrung präsentieren zu können. Dieses Video sandten wir dann an das Team der Albertina – und dieses Mal gelang es uns, Aufmerksamkeit zu erregen. Wir vereinbarten ein erstes Meeting, sprachen im Detail über das Produkt und spazierten mit den Verantwortlichen durch die Ausstellung, um ihnen vorzuführen, wie die App funktioniert. Damit war das Geschäft besiegelt und die Albertina war unser erster offizieller Auftraggeber. Denn unsere Plattform bietet Museen und Galerien eine zuverlässige, schnelle und skalierbare Infrastruktur für ein umfassendes Erlebnis, das die Verweildauer der Besucher erhöht und die emotionale Bindung zur Kunst verstärkt.

Der Schneeballeffekt stellt sich ein

Zu der Zeit haben wir viel Presse bekommen und erlangten erstmalig auch internationale Aufmerksamkeit. Unserer Zusammenarbeit mit der Albertina begann im November 2017, im Zuge der Batliner-Ausstellung, die nach wie vor läuft. Und den Worten von Albrecht Schröder, dem Direktor der Albertina, zufolge „wird Artivive den Audioguide ersetzen". Für uns war das eine gewaltige Sache, war es doch unser erster großer Durchbruch, und wir wussten, dass auch andere begannen, an unsere Idee zu glauben.

Sobald wir den Vertrag mit der Albertina in der Tasche hatten, wurde es um vieles einfacher, an weitere Museen heranzutreten. Seit unseren bescheidenen Anfängen hat sich unser kleines Start-up zu einem erfolgreichen Unternehmen entwickelt, auf das wir wirklich stolz sind. Inzwischen hatten wir die Gelegenheit, hier in Wien mit Museen wie der Albertina, dem Belvedere und dem MAK zusammenzuarbeiten. Auf internationaler Ebene können wir auf Kooperationen mit Einrichtungen wie dem Shanghai Himalayas Museum, dem Ying Art Center in Shanghai, dem MIT – Massachusetts Institute of Technology, dem Ilmin Museum of Art in Seoul und der Leica Galerie in Singapur verweisen.


Was die Zukunft für uns bereithält

Es bereitet uns große Freude, mit diesen Einrichtungen zusammenzuarbeiten, um sowohl einzelne Kunstwerke als auch ganze Ausstellungen lebendig werden zu lassen. Diese Anwendungsbeispiele beweisen, dass unsere Idee das Potenzial hat, weltweit die mit Museumsbesuchen verbundenen Erlebnisse zu optimieren. Allerdings kooperieren wir nicht nur mit den Big Playern der Branche. Einige unserer aufregendsten Arbeiten entstehen im eigenen In-House-Kunstraum unseres Unternehmens und durch die Zusammenarbeit mit anderen kleinen Galerien in der Nachbarschaft.

Heute ist Artivive die führende Plattform für Augmented-Reality-Kunst, die es Künstlerinnen und Künstlern ermöglicht, durch das Verknüpfen von klassischer und digitaler Kunst neue Dimensionen künstlerischen Schaffens zu erreichen. Unsere Vision ist es nach wie vor, die Art und Weise, wie Kunst und konsumiert wird, zu verändern und rund um Augmented-Reality-Kunst eine Community aufzubauen. Wir wollen die dahinterstehende Technologie demokratisieren und es jedem, unabhängig von seinen Fähigkeiten, ermöglichen, Augmented-Reality-Kunstwerke zu schaffen. Augmented Reality (AR) ist ein aufregendes neues Medium, das Kreativen und Kunstschaffenden Wege eröffnet, ihre Designs auf eine neue Ebene zu heben. Bisher haben wir allerdings erst an der Oberfläche all dessen gekratzt, wozu AR fähig ist.

Mehr zu Startups in Österreich.

Artivive GmbH

#bringArtToLife
Tel.: +43 (1) 23 61 68 2
hello@artivive.com

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