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Österreich.
Dynamischer Wirtschaftsstandort.

Corona-Tracking: Neue Verschlüsselungstechnologie sorgt für Datenschutz

Für die Bewältigung von Pandemien ist das Wissen, an welchen Orten sich Leute vermehrt anstecken, ein wichtiger Faktor. Gesundheitsbehörden können dadurch besser verstehen, wie die regionale Ausbreitung des Virus erfolgt und spezifische wirksame Maßnahmen setzen. Es gibt aber große Bedenken, sensible Gesundheitsdaten zu erfassen, da befürchtet wird, dass Datenschutz und Datensicherheit nicht garantiert werden können. Tatsächlich sind längst einsatzbereite Technologien vorhanden, um dieses Dilemma zu lösen. Verfahren der angewandten Kryptografie, wie die homomorphe Verschlüsselung, ermöglichen vertrauliche Daten zu bearbeiten, ohne dass sie zuvor entschlüsselt werden müssen.

Während es international bereits gelungene Anwendungsbeispiele gibt – in Estland etwa wurden mit dieser neuen Verschlüsselungsmethode bereits Bildungs- und Einkommensdaten ausgewertet – wurde die Methode in Österreich bislang noch nicht in der Praxis eingesetzt. Im Rahmen des Forschungsprojektes „Safe-Deed" hat das Know-Center in Kooperation mit der Technischen Universität Graz und internationalen Partnern die Anwendung anhand simulierter Daten erfolgreich demonstriert.

Gesundheits- und Bewegungsdaten datenschutzkonform kombinieren

Die sogenannte Corona Heatmap zeigt, wo sich mit Corona infizierte Personen im Ansteckungszeitraum vermehrt aufgehalten haben und würde damit eine wertvolle Ergänzung zum Contact-Tracing bieten. Dafür werden zwei Datensätze benötigt: die Handynummern der Corona-Patienten, die der Gesundheitsbehörde vorliegen, und die Standortdaten, die Mobilfunkanbieter kennen. Durch die Anfrage der Gesundheitsbehörde erfährt aber der Mobilfunkanbieter, welche Personen positiv auf Corona getestet worden sind. Umgekehrt kennt die Gesundheitsbehörde nach der Vernetzung die Bewegungsdaten individueller Personen. In diesem Fall würden also Patientendaten geleakt und eine individuelle Überwachung wäre möglich. Um dieses Problem zu lösen, werden die Handynummern von Patienten verschlüsselt an den Mobilfunkanbieter gesendet. Dieser berechnet die Bewegungsprofile, ohne die Daten entschlüsseln zu müssen. Bewegungsprofile werden zusammengefasst, wodurch eine individuelle Überwachung bzw. Rückschlüsse auf einzelne Personen nicht mehr möglich sind.

Vertrauliche Daten wertschöpfend nutzen

Gerade im Gesundheitsbereich gibt es vielfältige Anwendungsbereiche für die Methode. Kombiniert man Gesundheitsdaten aus unterschiedlichen Quellen, können aufgrund der Vorgeschichte eines Patienten beispielsweise Krankheiten und Krankheitsverläufe besser vorhergesagt und bessere Therapien entwickelt werden.

Auch im Industriebereich ermöglicht homomorphe Verschlüsselung Daten wertschöpfend zu nutzen. Mehrere Unternehmen könnten gemeinsam Modelle der Künstlichen Intelligenz trainieren und von besseren und genaueren Ergebnissen profitieren, ohne dass die teilnehmenden Partner ihre Daten untereinander auslesen können. Das eröffnet viele neue Möglichkeiten und Geschäftsmodelle. Zum Beispiel können basierend auf kryptographischen Analysen und ohne erweiterte Datenfreigabe die Liefer-Ökosysteme in der Produktion lieferantenübergreifend optimiert werden.

https://www.know-center.tugraz.at/

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Know-Center GmbH


Tel.: +43 316 873 30801
E-Mail: info@know-center.at

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