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Österreich.
Wo Forschung groß geschrieben wird.

IPCEI Mikroelektronik – NXP bringt Sicherheitstechnologie ein

Die rasant voranschreitende Digitalisierung ist ohne energieeffiziente und sichere mikroelektronische Komponenten und Systeme nicht auf nachhaltige Art und Weise umsetzbar. Während das Thema Energieeffizienz (zu Recht) omnipräsent erscheint, wird dem Bereich Sicherheit in vielen Anwendungen und Sektoren nach wie vor nicht die nötige Aufmerksamkeit geschenkt. Mit teils geschäftskritischen Auswirkungen, wie man immer öfter in den Medien lesen kann.

Dabei ist Sicherheit einer von zwölf Megatrends, der laut Zukunftsforschungsinstitut immer stärker an Bedeutung gewinnt, sowohl für Individuen als auch für die gesamte Gesellschaft. Was im Englischen mit den beiden Begriffen „Safety“ und „Security“ differenzierter bezeichnet wird, wird im Deutschen unter dem Begriff „Sicherheit“ zusammengefasst. Beide Aspekte sind jedoch zentral, wenn wir von Digitalisierung sprechen. In den Bereichen vernetzte Mobilität und intelligente Produktion bedeutet „Safety“ jeweils die körperliche Unversehrtheit der Menschen, die mit dem Auto bzw. der Industrieanlage in Verbindung stehen. „Security“ bedeutet in diesem Kontext, dass man sich bei der Architektur der jeweiligen im Einsatz befindlichen Hardware- und Softwarekomponenten auf Grundsätze wie Vertraulichkeit, Datensicherheit und Authentizität verlassen kann.

Für NXP ist das Thema Sicherheit von so großer Bedeutung, dass dazu schon vor mehreren Jahren ein globales Kompetenzzentrum gegründet wurde, welches von Gratkorn aus entwickelt und geleitet wird. Im Jahr 2019 hat sich im Kontext des IPCEI Mikroelektronik die Chance ergeben, das Kompetenzzentrum um ein neues Themenfeld zu erweitern, nämlich um die Verknüpfung von klassischen Sicherheitsthemen mit neuen Technologien wie künstlicher Intelligenz (KI) und maschinellem Lernen (ML). Auch dabei gilt es, einerseits die neuen technologischen Möglichkeiten durch KI und ML zur Erhöhung der Systemsicherheit zu nutzen, andererseits aber auch sicherzustellen, dass KI/ML-basierte Algorithmen und Systeme ein zumindest gleiches Niveau an Sicherheit und Vertraulichkeit bieten wie klassische Lösungen.

Große europäische Vorhaben wie das IPCEI Mikroelektronik, in dem von NXP eine neue Generation von hardware-basierten Sicherheits-Chips (sogenannten „Secure Elements“) entwickelt wird, aber auch komplementäre nationale Förderprogramme haben es ermöglicht, im konzerninternen Standortwettbewerb mit professioneller Unterstützung durch die ABA dieses hochinnovative neue Themenfeld für den Standort Gratkorn zu gewinnen. Die große fachliche Kompetenz und der hohe Einsatzwillen des bestehenden Teams, sowie eine qualitativ hochwertige Ausbildung in Österreich waren weitere wesentliche Gründe. Der Mangel an Fachkräften in ausreichender Anzahl wird für Österreich bzw. für Europa jedoch zunehmend zu einem Wachstumshemmnis. Ein schlagkräftiges Innovations-Ökosystem, eine gelebte Kooperationskultur zwischen Akteuren aus Forschung und Industrie, sowie  attraktive fördertechnische Rahmenbedingungen (Dualität der direkten und indirekten Forschungsförderung) runden die Standortvorteile ab. Der Aufbau der 60 zusätzlich geplanten Arbeitsplätze im Hochtechnologiebereich konnte nach nunmehr 2 Jahren trotz pandemiebedingten Erschwernissen bereits zu einem großen Teil umgesetzt wurde.

Die Erfolgsgeschichte von NXP in Österreich wird damit aber nicht enden. Vor kurzem wurde die nächste Großinvestition, sowohl was die Infrastruktur (u.a. Hochtechnologie-Labore) als auch den Mitarbeiterstand betrifft, angekündigt. Dafür soll das zweite IPCEI-Projekt (IPCEI ME/CT), das sich derzeit in der Antragsphase befindet, als wesentlicher Motor dienen.

Trotz dieser Erfolge und der grundsätzlich positiven Rahmenbedingungen sieht Michael Jerne, bei NXP Gratkorn für External Relations zuständig, noch weiteren Verbesserungsbedarf. „Um den Standort Österreich nachhaltig als eine der führenden globalen „Chipschmieden“ zu etablieren, müssen die politischen Ambitionen, wie sie zuletzt z.B. im Kontext des European Chips Act geäußert wurden, durch kompetitive Budgets auch auf nationaler Ebene konkretisiert werden. Diesbezüglich gibt es gegenüber anderen Ländern noch deutlichen Nachholbedarf, z.B. bezüglich einer ausreichenden Dotierung für das IPCEI ME/CT oder auch für Programme wie KDT (Key Digital Technologies, vormals ECSEL).“ Auch eine ausreichende förderpolitische Unterstützung von Forschungsvorhaben, die das Thema Digitalisierung (inklusive Sicherheit) adressieren, erscheint zuletzt stark geschwunden zu sein, obwohl nur eine „Twin-Transition“, d.h. eine kombinierte digitale und grüne Transformation, zielführend sein wird. Weitere Forschung und Innovation in beiden Bereichen ist essentiell für die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Akteure und damit des (Mikro-)Elektronik Standortes Österreich. „Ist Sicherheit eine „grüne“ Technologie? Wohl nicht direkt“, schließt Michael Jerne. „Aber ohne entsprechende Konnektivität und Sicherheit werden auch durch alternative Energien gespeiste Anlagen und Fahrzeuge nicht resilient und effizient betrieben werden können. Die österreichische Förderpolitik muss beide Leitthemen (Green Deal, Digitale Transformation) ausgewogen abdecken, ansonsten verlieren wir enormes Potential.“

NXP Semiconductors Austria GmbH and Co KG

Michael Jerne
Tel.:+43 3124 299 160
E-Mail: michael.jerne@nxp.com

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