Newsletter abonnieren

Sie stimmen durch die Nutzung unserer Website zu, dass Cookies auf Ihrem Gerät gespeichert werden und Google Analytics zum Einsatz kommt, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Infos dazu finden Siehier.
Österreich.
Wo Forschung groß geschrieben wird.

Therapieerfolg kann gleich auf Chip überprüft werden

Schwefel wirkt bei einem Teil der Patienten, die an rheumatischer Arthritis leiden, entzündungshemmend. Bei manchen Menschen hat eine Therapie mit solchen Verbindungen allerdings eine gegenteilige Wirkung. Schickt man solche Leute etwa auf Kur in Heilbäder mit hohem Schwefelanteil, tue man ihnen damit keinen großen Gefallen, erklärte die Siemens-Forschungsleiterin Barbara Kavsek der APA.

Lediglich 100 bis 500 Zellen braucht das computergesteuerte "Cell-on-a-Chip-System", um eine Diagnose darüber zu stellen, wie der Patient reagieren wird. Diese geringe Anzahl an Zellen könne bei einer einfachen Biopsie entnommen werden. Für herkömmliche zellbasierte Diagnoseverfahren bräuchte man deutlich mehr Ausgangszellen und müsste sie zusätzlich in einer Zellkultur vermehren. Das neue Diagnoseverfahren ermögliche zudem einen Beobachtungszeitraum von mehr als 100 Stunden, heißt es.

System liefert breites Datenspektrum

Das System erlaube es auch, die Zell-Reaktion nicht nur anhand eines Wertes zu beschreiben, sondern liefere ein breites Spektrum an Messdaten. Das gebe umfassend Aufschluss über den "Allgemeinzustand einer Zelle", so die Forscherin. Dies ist notwendig, um die Zellen sowohl als Ganzes zu erfassen und auch Änderungen in den Zellorganellen zu beobachten. Da die Zellkultur in dem Chip besonders lange am Leben bleiben kann, werden Veränderungen erkennbar, wie etwa das Nachlassen der Zellreaktion durch Ausscheidung oder Abbau eines Medikaments.

In diesem Projekt haben sich die Forscher auf die rheumatische Arthritis konzentriert, "den Grundgedanken kann man aber natürlich auch auf andere Krankheiten ausdehnen", so Kavsek. Derzeit befinden sich Cell-on-a-Chip-Systeme zwar noch im Versuchsstadium. Der Ansatz sei aber einerseits für die pharmakologische Forschung interessant, weil man mit relativ geringem Aufwand Testreihen zur Wirkung von Medikamenten auf bestimmte Zellen durchführen könnte. Andererseits könnte so zukünftig im Sinne der personalisierten Medizin auch in Ambulanzen oder im niedergelassenen Bereich bestimmt werden, welche Substanzen bei einem bestimmten Patienten wirken und welche Verschreibungen keinen Sinn machen.

Das Projekt "PORACCS - Pathogenesis of Rheumatoid Arthritis on a Cell-on-a-Chip System" wurde von der Forschungsförderungsgesellschaft FFG finanziert.

Auf Facebook teilen Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Auf Twitter teilen Auf Linkedin teilen Auf Linkedin teilen

Testimonials

Veranstaltungen

Treffen Sie uns bei Veranstaltungen, Seminaren und Messen - weltweit.

  • 4. Mittelstandsforum Nordrhein-Westfalen

    18.06.2019, Dusseldorf, Germany

  • Expansionsmöglichkeiten in Österreich

    26.06.2019, Brescia, Italy

Österreich-Karte

Finden Sie den perfekten Standort für Ihr Unternehmen

Am Standort Österreich haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einem tollen „mind-set“ eine einzigartige Expertise aufgebaut, die uns hilft, unsere Position am Weltmarkt weiter zu stärken. Wir verbinden hier eine leistungsstarke innovative Fertigung mit Forschung und Entwicklung im Bereich der Leistungselektronik. Neben einer sehr guten Zusammenarbeit mit Partnern und Netzwerken, einer gutentwickelten Landschaft von „Talentschmieden“, von den HTL bis zu Universitäten, schätzen wir als Unternehmen auch das hervorragende Modell der Forschungsförderung in Österreich.

Infineon

Logo Infineon
Alle Testimonials

Neues vom Standort Österreich

South Central Ventures investiert in Startup AdScanner

Der führende Südosteuropa-VC South Central Ventures (SCV) investiert in das österreichische Startup AdScanner.

Innovationen aus Österreich für den Logistiksektor

Derzeit fordern viele Einflüsse gleichzeitig die Supply-Chain und das Logistik-Management heraus. Lösungen kommen auch in diesem Bereich vielfach von Startups und unter anderem aus Österreich. Einige von Ihnen werden ihre Innovationen am österreichischen Logistik-Tag und im Logistik-Future-Lab präsentieren.

alle News alle Blog Einträge