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Forscher verbesserten Computergrafiken

Dringt Licht in ein Material ein, wird es verändert. Das kann etwa beobachtet werden, wenn man die Finger gegen die Sonne hält. Die Fingerränder erscheinen rot, weil das Licht unter die Oberfläche vordringt und dort gestreut wird. "Man spricht von Sub-Surface-Scattering (SSS) oder Volumenstreuung", erklärte Christian Freude vom Institut für Computergraphik und Algorithmen der TU. Gerade die Abbildung von Gesichtern sei besonders kompliziert.

Es sei zwar möglich, die Lichtstreuung exakt zu berechnen, das sei aber extrem aufwendig. Die Forscher der TU, der Universität Saragossa (Spanien) und der Software-Firma Activision-Blizzard konnten das Verfahren nun entscheidend abkürzen. "Zunächst berechnet man die Streuung eines einzelnen Lichtstrahls unter der Oberfläche, um daraus ein einfaches Filterprofil zu erstellen, das man dann immer wieder auf die Bilder anwenden kann", so Freude. Das Bild entsteht also zuerst auf herkömmlichem Weg und wird dann mit der sogenannten "SSSS-Methode" (Separable Subsurface Scattering) nachbearbeitet. Ein handelsüblicher Rechner braucht für diese Umrechnung weniger als eine Tausendstelsekunde. Der flüssige Bewegungsablauf werde somit nicht beeinträchtigt, heißt es.

Activision-Blizzard verwendet die neue Methode bereits. Das Forschungsteam geht aber davon aus, dass ihr Ansatz in Zukunft noch viele weitere Anwendungen finden wird. Im Fachblatt "Computer Graphics Forum" wurde die neue Methode vorgestellt. Damit ist sie auch für andere Anwender nutzbar.

Service: http://go.apa.at/OS7RUC2u; https://www.youtube.com/watch?v=P0Tkr4HaIVk

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