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Österreich.
Dynamischer Wirtschaftsstandort.

Hochauflösende Mikroskopie: Neues Zentrum für Forschung in Graz

Insgesamt umfasst das Kooperationsprojekt des japanischen Optik-Konzerns Nikon, der Medizinischen Universität Graz und der Universität Graz unter dem Namen "Nikon Center of Excellence for Super-resolution Microscopy: Cells & Organells" ein Gesamtvolumen von 8,2 Millionen Euro für die nächsten drei Jahre.

Die drei Geräte habe man vom Konzern zu "außergewöhnlichen Konditionen" bereitgestellt bekommen, schilderte Wolfgang Graier vom Institut für Molekularbiologie und Biochemie an der Med-Uni. Neben der Preisreduktion sehe das Kooperationsabkommen ein laufendes Upgrade in den nächsten drei Jahren und die Übernahme der Personalkosten für zwei Mitarbeiter vor. Vonseiten des Wissenschaftsministeriums werden rund 2 Millionen Euro im Rahmen der Hochschulraumstrukturmittel beigesteuert.

Technische Möglichkeiten erweitert

An Graiers Institut für Molekularbiologie und Biochemie soll mit dem N-SIM-Gerätesystem die doppelte Auflösung konventioneller operischer Laserscanning-Mikroskopie erreicht werden und damit die technischen Möglichkeiten der Lichtmikroskopie in der biomedizinischen Forschung "substanziell" erweitert werden. Das System wurde gemeinsam von Nikon und Forschern des Grazer Institutes entwickelt und soll in den kommenden Jahren ebenfalls gemeinsam weiterentwickelt werden.

Ein ultraschnelles Lichtmikroskop mit Galvanoscanner wird am Zentrum für Medizinische Grundlagenforschung der Med-Uni untergebracht. Das Gerät zeichne sich durch extrem schnelle Messgeschwindigkeit aus und soll zur Mikroskopie am lebenden Tier in intaktem Gewebe zum Einsatz kommen, wie Graier schildert.

Präzisere Abbildungen möglich

Am Institut für Molekulare Biowissenschaften der Uni Graz wurde mit dem N-STORM-System ein Gerät installiert, das eine zehnfach höhere Auflösung als herkömmliche Lichtmikroskope liefert. Damit soll es gelingen, die Position einzelner Moleküle genauer als bisher zu untersuchen und zelluläre Prozesse präziser als bisher abzubilden. Das Team um Sepp Dieter Kohlwein erwartet sich u.a. Aufschlüsse in der Grundlagenforschung des Fettstoffwechsels.

Von einem "Meilenstein" in der Entwicklung der interuniversitären Forschungskooperation "BioTechMed" sprach Christa Neuper, Rektorin der Uni Graz. In "BioTechMed" bündeln die Grazer Universität, Technische Universität und Med-Uni die Kompetenzen an der Schnittstelle Biomedizin, Technologie und Medizinische Anwendungen. Schwerpunkte sind die Molekulare Biomedizin, Neurowissenschaften, pharmazeutische und medizinische Technologien sowie quantitative Biomedizin und Modellierung. Die ersten Hoffnungen, dass durch die vereinten Kräfte der Grazer Forschungsstandort internationaler sichtbarer werde und internationale Kooperationen besser an Land gezogen werden, hätten sich erfüllt, so Med-Uni Rektor Josef Smolle.

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