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Österreich.
Wo Forschung groß geschrieben wird.

Forschungsnetzwerk ACR steigerte 2014 Gesamtumsatz

Bei den Mitgliedern des 1954 als "Vereinigung der kooperativen Forschungsinstitute der gewerblichen Wirtschaft Österreichs" gegründeten ACR handelt es sich um angewandte Forschungsinstitute, die neben Forschung und Entwicklung auch Prüfen und Messen, Technologietransfer und Schulungen anbieten. Im F&E-Bereich wurden Projekte mit einem Volumen von 11,3 Mio. Euro mit kleinen und mittelgroßen Unternehmen (KMU) abgewickelt, der Projekt-Umsatz mit Großunternehmen machte 5,7 Mio. Euro aus, heißt es in der Jahresbilanz. Damit leiste man "wichtige und erfolgreiche Arbeit für die Wettbewerbsfähigkeit vor allem der kleinen und mittleren Unternehmen in Österreich", erklärte ACR-Präsident Martin Leitl in einer Aussendung.

Mitarbeiterzahl gestiegen

Mit Prüfen und Zertifizieren erzielten die Institute 15,7 Mio. Euro, der Bereich Wissens- und Technologietransfer schlug mit 9,2 Mio. Euro zu Buche. Insgesamt stieg der Umsatz von 56,2 auf 58,8 Mio. Euro. Die Anzahl der Mitarbeiter erhöhte sich von 514 auf heuer 529,3 (in Vollzeitäquivalenten). Man verzeichnete mehr als 20.000 Aufträge von nahezu 10.000 Kunden aus dem In- und Ausland. Ungefähr 70 Prozent davon sind KMU.

2014 wurden 482 Forschungsprojekte mit einem Volumen von mehr als 5.000 Euro umgesetzt (2013: 498). Annähernd 65 Prozent der Mitarbeiter arbeiten in der Forschung. Der Frauenanteil bei den Beschäftigten im Bereich F&E liege mit 28 Prozent knapp über dem Durchschnitt in der außeruniversitären Forschung in Österreich (25 Prozent). In den jüngeren Jahrgängen verzeichnete man einen erfreulichen Trend: Hier halte sich die Anzahl der weiblichen und männlichen Jungforscher bereits annähernd die Waage.

Zu den Mitgliedern von ACR zählen Einrichtungen wie die KMU Forschung Austria, Holzforschung Austria, Lebensmittelversuchsanstalt oder Schweißtechnische Zentralanstalt. Die Arbeit der Institute ist in den fünf Forschungsschwerpunkten Bauen, Umwelttechnik, Werkstoffe, Lebensmittel und Wettbewerbsfaktoren zusammengefasst.

Service: www.acr.ac.at/jahresbericht2014

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