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Forschungsprojekte zu Nanotechnologie mit China

"Das Zustandekommen dieser Kooperation ist ein Riesenerfolg für Österreich. Dadurch stärken wir unsere Spitzenforschung und können unsere Unternehmen und Institutionen international noch besser vernetzen", so Infrastrukturminister Alois Stöger (SPÖ) in einer Aussendung. Jeweils drei Projekten gemeinsam mit der CAS bzw. der Universität Shanghai wurden Förderzusagen erteilt. Österreichische Partner sind die Technischen Universitäten Graz (zweimal) und Wien sowie das Austrian Institute of Technology (AIT; zweimal) und das mit TU Wien-Beteiligung gegründete Hightech-Startup Global TCAD Solutions GmbH (GTS).

Drei Fachbereiche ausgelobt

Bei der Wahl ihrer Partner ist die CAS sehr selektiv: Maximal ein halbes Dutzend europäischer Länder hat diesen Status, so Helmut Spitzl, geschäftsführender Leiter der Wissenschaftsabteilung der österreichischen Botschaft in Peking, im Gespräch mit der APA. Für gemeinsame Forschung wollen China und Österreich in diesem Rahmen je rund drei Mio. Euro locker machen, wobei drei verschiedene Fachbereiche ausgelobt werden.

Die erste Welle mit Projekten für Nanotechnologie war dreifach überzeichnet. Die nächste Ausschreibung zum Thema Werkstoffe wird derzeit vorbereitet. Für Österreich übernimmt die Forschungsförderungsgesellschaft FFG die Abwicklung.

Zwei Jahre Vorlauf mit Reisen von Forschern und Firmen waren nötig, um die Kontakte aufzubauen, erinnert sich Spitzl, der seit 2013 als Wissenschaftsattache nach China entsandt ist und seit Anfang 2015 das von Außen-, Wissenschafts - und Infrastrukturministerium getragene Büro führt: "2011 hat China Japan in absoluten Beträgen bei den Forschungsausgaben überholt - damals haben wir beschlossen, hier ein Büro zu gründen."

CAS ist chinesische Forschungs-Instanz

Die CAS ist in China "die wissenschaftliche Instanz schlechthin", so Spitzl. Ihr Präsident hat Ministerrang und besetzt häufig den Posten eines Vizepräsidenten des Volkskongresses, also des Parlaments. Für die Forschung ist sie die Top-Adresse im Reich der Mitte. Die CAS vereint 70.000 Forscher und führt zwei Spitzen-Universitäten mit zusammen 67.000 Studenten.

Praktischerweise hat der Vizepräsident einer der Universitäten der CAS, Pan Jian-Wei, bei Anton Zeilinger in Wien Physik studiert - der derzeit Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ist. Solche Verbindungen helfen, sagt Spitzl, der auch im Rahmen der China-Reise von Bundespräsident Heinz Fischer im März ein Zusammentreffen mit CAS-Präsident Bai Chunli organisiert hat.

Mit allen Anstrengungen könnte sich Österreich 2015 in China dort positionieren, wo Finnland bereits 2003 stand, vergleicht Spitzl. Bisher griffen Österreicher mangels bilateraler Projekte hauptsächlich auf EU-Programme zurück, wo sie jedoch durchaus erfolgreich waren. Im siebenten Forschungsrahmenprogramm der EU war Österreich an jedem zehnten Projekt, dass mit China durchgeführt wurde, beteiligt.

Mehr chinesische Studenten nach Wien

Chinas Führung hatte sich im Rahmen von Fischers Staatsbesuch im März ausdrücklich dafür stark gemacht, dass mehr chinesische Studenten nach Österreich kommen dürfen. Spitzl drängt in die gleiche Richtung. Angesichts der Dimensionen des Forschungswachstums in China "würde man sich wundern, wenn es in 20 Jahren nicht nur so vor chinesischen Nobelpreisträgern wimmelt". 2002 beliefen sich die Forschungsausgaben Chinas in absoluten Beträgen auf 15 Mrd. Euro, was die gleiche Größenordnung wie in Österreich war. Jetzt liegen sie bei 142 Mrd. Euro - China wird nur mehr von den USA überboten.

Es sollten auch mehr Österreicher nach China kommen, wünscht sich Spitzl. Die Hemmschwelle sei aber noch zu hoch. Kämen mehr Chinesen nach Österreich, dann wäre es auch in der Gegenrichtung leichter - aber Österreich ist für chinesische Studenten vorerst nicht interessant. Die Stipendienorganisation "Chinese Scholarship Council" vergibt jährlich Unterstützungen für 19.000 Master- und höherrangige Studenten, wovon nur 25 nach Österreich gehen. Nach Ungarn sind es 110, nach Schweden 100, in die Niederlande 350 und nach Deutschland 1.000. Auch eine Sonder-Förderung des Wissenschaftsfonds FWF für bis zu 30 chinesische Studenten hat da wenig bewirkt: Maximal zehn zusätzliche Studiosi fanden den Weg nach Österreich.

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