Newsletter abonnieren

Sie stimmen durch die Nutzung unserer Website zu, dass Cookies auf Ihrem Gerät gespeichert werden und Google Analytics zum Einsatz kommt, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Infos dazu finden Siehier.
Österreich.
Wo Ihre Gewinne in den Himmel wachsen.

Cholesterinsenker dürften bei Krebskranken wirken

Im Rahmen von Karzinomerkrankungen kommt es auch zu potenziell gefährlichen Veränderungen in der Blutgerinnung. Das Blut neigt vermehrt zu Bildung von Thromben. In manchen Fällen treten tiefe Beinvenenthrombosen oder Lungenembolien erst im Rahmen von diagnostizierten Krebserkrankungen auf, manchmal stellen sich auch das erste Zeichen einer bösartigen Erkrankung dar. Vor allem Pulmonalembolien können zu einer tödlichen Gefahr werden. Thrombosen stellen die zweithäufigste Todesursache bei Krebspatienten dar.

Wirksamkeit bei Nicht-Krebspatienten erwiesen

In der wissenschaftlichen Zeitschrift "Thrombosis Research" ist jetzt eine Studie mit Erstautor Felix Lötsch (AKH/MedUni Wien) erschienen. Es handelte sich um eine Untersuchung, in die 1.434 Patienten mit neu diagnostizierter Krebserkrankung oder mit einem neu diagnostiziertem Rückfall nach einer Erstbehandlung aufgenommen wurde. Sie wurden zwei Jahre lang beobachtet. Ausgangspunkt war die bereits belegte Tatsache, dass Nicht-Krebskranke, wenn sie solche Cholesterinsenker einnehmen, ein geringeres Thromboembolie-Risiko als Personen ohne die Medikamente haben. Ob das auch auf Krebspatienten zutrifft, das wollten die Wissenschafter mit der Untersuchung klären.

Bei Aufnahme in die Studie schluckten 170 Krebspatienten (11,9 Prozent) ein Statin zur Cholesterinsenkung. 96 der Erkrankten nahmen regelmäßig Simvastatin, 48 hingegen die Substanz Atorvastatin. Die Hauptergebnisse: Innerhalb eines Jahres erlitten 2,94 Prozent der Karzinompatienten eine Thrombose, wenn sie auch einen Cholesterinsenker einnahmen, innerhalb von zwei Jahren 3,54 Prozent. Unter den Patienten, welche keine Statine einnahmen, lag die Häufigkeit von diagnostizierten thromboembolischen Ereignissen innerhalb eines Jahres bei 7,13 Prozent, im Zeitraum von 24 Monaten bei 8,13 Prozent.

Möglichkeit der Prophylaxe noch unerforscht

"Diese Beobachtungsstudie deutet auf einen Zusammenhang zwischen der Einnahme von Statinen und einem geringen Risiko für venöse Thromboembolien hin", schrieben die Autoren. Ob man bei Krebspatienten mit den Cholesterinsenkern aktiv eine medikamentöse Thrombose-Prophylaxe erfolgreich durchführen kann, muss aber erst in entsprechenden weiteren klinischen Studien gezeigt werden.

Die Wiener Wissenschafter betreiben seit mehr als zehn Jahren die sogenannte "Vienna Cancer and Thrombosis Study" (CATS). In deren Rahmen soll der Zusammenhang zwischen Krebs und solchen Blutgerinnungsstörungen aufgeklärt werden. Vor zwei Jahren ergab sich aus den Forschungen beispielsweise, dass Krebspatienten mit Krampfadern noch einmal ein doppelt so hohes Thromboembolie-Risiko im Vergleich zu Karzinomkranken ohne Krampfadern aufweisen.

Auf Facebook teilen Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Auf Twitter teilen Auf Linkedin teilen Auf Linkedin teilen

Testimonials

Veranstaltungen

Treffen Sie uns bei Veranstaltungen, Seminaren und Messen - weltweit.

  • Business Location Austria

    24.09.2019, Bucharest, Romania

  • Business Location Austria

    25.09.2019, Cluj-Napoca, Romania

Österreich-Karte

Finden Sie den perfekten Standort für Ihr Unternehmen

Zuverlässigkeit und Expertise im Land und im Unternehmen überzeugen bei der Standortwahl. Wir müssen uns nicht verstecken, können aber noch attraktiver werden, daran sollte Österreich in Zukunft verstärkt arbeiten!

Pfizer

Pfizer
Alle Testimonials

Neues vom Standort Österreich

ERC Starting Grant für Innsbrucker Molekularbiologen

Für seine Forschung zum Verständnis der molekularen und zellulären Ursachen des Alterns, insbesondere der Gehirnalterung und der molekularen Zellbiologie der Alzheimer-Krankheit in Nervenzellen, erhält der Molekularbiologe Jerome Mertens einen Starting Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC).

Nicht nur für Startups: Der Businessplan als Fahrplan zum Erfolg

Eine großartige Idee ist geboren. Das Produkt, auf das die Welt gewartet hat, erfunden. Eigentlich kann nichts mehr schiefgehen. Möchte man meinen. Doch die beste Idee oder Erfindung ist wertlos ohne einen Businessplan, der die Idee erfolgreich auf den Boden bringt. Hier erfahren Sie, was Sie bei einem solchen unbedingt berücksichtigen sollten.

alle News alle Blog Einträge