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Wiener Start-up forscht an Tuberkulose-Medikament

"Wir beginnen mit Tuberkulose", so der CEO. Dafür nötige Vorentwicklungen tätigte die kalifornische Biotech-Firma Trianni Inc., die Wabl bereits vor ein paar Jahren gründete. "Das Hauptproblem derzeit ist die Antibiotika-Resistenz - es gibt aber eine Alternative: die Antikörper", so der studierte Chemiker und Biologe, der Mikrobiologie und Immunologie an der US-Universität unterrichtet. Trianni habe die Plattform erzeugt, mit der sich die Antikörper finden lassen. Gemeint sind damit eigens entwickelte Gen-Mäuse. Austrianni ist neben diversen Pharmafirmen einer der Lizenznehmer der patentierten Antikörper-Plattform und kann nun auf dieser Basis weiterforschen. Besagte Mäuse produzieren die humanisierten Antikörper, die für die Bekämpfung von Tuberkulose und anderen Krankheiten gebraucht werden.

Die Standortwahl für Austrianni fiel nicht nur wegen der Wurzeln des Firmengründers auf Österreich: "Es gibt sehr großzügige Fördermöglichkeiten hier - das ist ein Hauptgrund", so Wabl. Über die Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) könne man bis zu 70 Prozent der Projektkosten dazubekommen. Weiters würden in Österreich "große Anstrengungen unternommen, den Biotech-Sektor auszubauen". 

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