Newsletter abonnieren

Sie stimmen durch die Nutzung unserer Website zu, dass Cookies auf Ihrem Gerät gespeichert werden und Google Analytics zum Einsatz kommt, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Infos dazu finden Siehier.
Österreich.
Wo Ihre Gewinne in den Himmel wachsen.

Neue Methode zur Treibhausgas-Messung aus Graz

Die Forscher um den Leiter des Wegener Centers, Gottfried Kirchengast, setzen auf Infrarotlaser-Signale, die von einem Sender- zu einem Empfänger-Satelliten geschickt werden. Auch ihrem Weg durch die freie Atmosphäre, die etwa zwei bis drei Kilometer über der Erdoberfläche beginnt, werden diese Lichtsignale gebrochen und teilweise absorbiert. "Die verschiedenen Treibhausgase - wie zum Beispiel Kohlendioxid (CO2), Methan oder Wasserdampf - absorbieren die Infrarotlaser-Signale auf ganz bestimmten Wellenlängen stark und dazwischen fast gar nicht. Jedes Gas hat ganz charakteristische Absorptionslinien. Bei Wahl der richtigen Linien lässt sich dann die jeweilige Konzentration der Gase ermitteln", wird Kirchengast in der Aussendung zitiert.

Auf Kanarischen Inseln getestet

Den neuen Ansatz hat das Team mit Unterstützung der europäischen Weltraumorganisation ESA und des Weltraumprogramms der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG entwickelt. Getestet wurde das Prinzip 2011 in Feldversuchen auf den Kanarischen Inseln. Ein internationales Forschungsteam schickte Infrarotlaser-Signale von einer Sendestation am Kraterrand des "Roque de los Muchachos" auf der Insel La Palma über 144 Kilometer zu einem ESA-Teleskop am "Observatorium del Teide" auf der Insel Teneriffa. Zum Vergleich führten die Forscher gleichzeitig Bodenmessungen durch.

Bei der Datenanalyse zeigte sich, dass die neue Methode zur Messung der Treibhausgaskonzentrationen in der freien Atmosphäre gut geeignet ist, so die Erstautorin der aktuellen Publikation, Veronika Proschek. Selbst Bodenstationen würden eine derart hohe Datenqualität nur schwer erreichen. Außerdem stellte sich heraus, dass sich mit der "Infrarotlaser-Okkultation" auch die Windstärke bestimmen lässt. Die Grazer Wissenschafter wollen ihre Methode nun weiterentwickeln, um sie zukünftig in Satellitenmissionen zum Einsatz zu bringen.

Service: Publikationen zu der Entwicklung: http://dx.doi.org/10.5194/amt-8-3315-2015; http://dx.doi.org/10.5194/amt-8-2813-2015

Auf Facebook teilen Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Auf Twitter teilen Auf Linkedin teilen Auf Linkedin teilen

Testimonials

Veranstaltungen

Treffen Sie uns bei Veranstaltungen, Seminaren und Messen - weltweit.

  • Business Location Austria

    24.09.2019, Bucharest, Romania

  • Business Location Austria

    25.09.2019, Cluj-Napoca, Romania

Österreich-Karte

Finden Sie den perfekten Standort für Ihr Unternehmen

Österreich ist dank seiner zentralen Lage, der hervorragenden Infrastruktur und des hochqualifizierten Personals einer der wichtigsten Standorte für die ZTE Corporation und der Hauptverwaltung für die Region Osteuropa.

ZTE Austria

logo zte
Alle Testimonials

Neues vom Standort Österreich

ERC Starting Grant für Innsbrucker Molekularbiologen

Für seine Forschung zum Verständnis der molekularen und zellulären Ursachen des Alterns, insbesondere der Gehirnalterung und der molekularen Zellbiologie der Alzheimer-Krankheit in Nervenzellen, erhält der Molekularbiologe Jerome Mertens einen Starting Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC).

Nicht nur für Startups: Der Businessplan als Fahrplan zum Erfolg

Eine großartige Idee ist geboren. Das Produkt, auf das die Welt gewartet hat, erfunden. Eigentlich kann nichts mehr schiefgehen. Möchte man meinen. Doch die beste Idee oder Erfindung ist wertlos ohne einen Businessplan, der die Idee erfolgreich auf den Boden bringt. Hier erfahren Sie, was Sie bei einem solchen unbedingt berücksichtigen sollten.

alle News alle Blog Einträge