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Österreichische Forscher entwickelten ultradünne Solarzelle

Ein Faktor ist für viele technische Anwendungen dabei von größter Bedeutung: die Leistungsdichte. Gemeint ist die Fähigkeit von Solarzellen, in Relation zu ihrem Eigengewicht eine möglichst hohe elektrische Leistung zu erzielen. Diese ist bei der neuen Folie aus dem Labor der Linzer Forscher um eine Vielfaches größer als bei herkömmlichen Solarzellen auf Siliziumbasis.

Zum Vergleich: Das Solarflugzeug "Solar Impulse 2" ist mit solchen herkömmlichen Solarzellen unterwegs. Die  135 Mikrometer dünnen Zellen  sind so dick wie ein Blatt Papier. Die neue Folie ist mit nur drei Mikrometern viermal dünner als Frischhaltefolie. Zwar ist ihre Effizienz mit lediglich zwölf Prozent deutlich niedriger als jene des Solarfliegers, aufgrund ihres geringen Eigengewichts weist sie dennoch eine zehnmal größere Leistungsdichte auf.

Weil Elektroden durch die Luftfeuchtigkeit bei Solarzellen auf Perowskitbasis sehr schnell korridieren, werden die Zellen üblicherweise durch starre Beschichtungen aus Glas geschützt. Um aber eine dünne und flexible Solarzelle zu realisieren, wurde eine neuartige Elektrodenbeschichtung aus Chromoxid entwickelt, die die Solarzellen zumindest für einige Tage korrosionsbeständig macht.

Die Folie kann der Studie zufolge sogar gedehnt und zerknüllt werden, ohne dadurch nennenswert an Leistung zu verlieren. Noch ein Vorteil: Sie kann mit verhältnismäßig einfachen Mitteln großflächig und vor allem billig produziert werden.

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