Newsletter abonnieren

Sie stimmen durch die Nutzung unserer Website zu, dass Cookies auf Ihrem Gerät gespeichert werden und Google Analytics zum Einsatz kommt, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Infos dazu finden Siehier.
Österreich.
Dynamischer Wirtschaftsstandort.

Innsbrucker Forscher sehen "Lichtblick" für Krebstherapie

Ein Forscherteam der Sektion für Translationale Zellgenetik der Medizinischen Universität Innsbruck habe mit dem DNA-bindenden Protein "NR2F6" einen neuen Angriffspunkt für die Weiterentwicklung der Krebsimmuntherapie gefunden. Mit der Hemmung dieses zentralen Immunregulators könnte die Kontrolle des Tumorwachstums durch das patienteneigene Immunsystem wieder hergestellt werden. Die "vielversprechenden Erkenntnisse" wurden in der aktuellen Ausgabe des Online-Journals "Cell Reports" veröffentlicht.

Krebs sei vor allem eine Immunerkrankung. Erst wenn das Immunsystem versagt, wird ein Tumor "klinisch relevant". Die Aufgabe des Immunsystems sei es, Krebszellen abzutöten, ohne die körpereigene Strukturen langfristig zu schädigen. Im Krankheitsverlauf könnten Krebszellen aber mittels Mutationen Eigenschaften erwerben, die sie vor dem Immunsystem schützen, erklärten die Forscher.

Immun-Checkpoints sollen überschießende Immunreaktion verhindern

Im komplexen Zusammenspiel von Tumorzellen, Immunzellen und deren Signalwegen spielen sogenannte Immun-Checkpoints eine relevante Rolle. Sie sollen eine überschießende Immunreaktion wie etwa bei einer Autoimmunitätserkrankung verhindern. "Diese Mechanismen nützt die Tumorzelle für sich, indem sie Checkpoint-Proteine hochreguliert und das Immunsystem damit gleichsam ausbremst. So kann der Tumor weiter wachsen", erläuterte Gottfried Baier, der gemeinsam mit den Forschern Natascha Kleiter und Victoria Klepsch die Tauglichkeit von "NR2F6" als Ausgangspunkt für die Entwicklung einer innovativen immunstimulierenden Strategie mit Anti-Tumor Wirkung sowohl in vivo als auch in Zellkulturen belegen habe können. "Wird 'NR2F6' genetisch unterdrückt, bleiben die T-Zellen auch im Tumormikromilieu aktiv und halten so den Tumor in Schach", betonten die Wissenschafter.

Die drängende Frage sei, ob die Hemmung von "NR2F6" in Zukunft für definierte Krebsentitäten allein oder in Kombination mit etablierten Therapieverfahren eine therapeutische Option werden wird. Die Forschungsarbeit sei aber jedenfalls schon auf einem guten Weg in Richtung klinischer Prüfung, hieß es. Baier mache sich nun gemeinsam mit Pharmaunternehmen auf die Suchen nach einem entsprechenden "NR2F6"-Hemmstoff.

Auf Facebook teilen Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Auf Twitter teilen Auf Linkedin teilen Auf Linkedin teilen

Testimonials

Veranstaltungen

Treffen Sie uns bei Veranstaltungen, Seminaren und Messen - weltweit.

  • NEUJAHRSEMPFANG DER ÖSTERREICHISCHEN WIRTSCHAFT

    24.01.2019, Stuttgart, Deutschland

  • Fachseminar Invest in Austria „Forschen und Firmengründen in Österreich“

    29.01.2019, Zürich, Schweiz

Österreich-Karte

Finden Sie den perfekten Standort für Ihr Unternehmen

Wir haben das Glück, in Österreich von umfangreichen Forschungsförderungen und Beratungsstellen zu profitieren. Wir sind sehr stolz, in Österreich zu sein, da es ein idealer Ort für Forschung ist.

TachoEASY Austria

Logo
Alle Testimonials

Neues vom Standort Österreich

MedUni Wien: Neue Therapie-Option verdoppelt Lebensdauer bei B-Zell-Lymphom

Die sogenannte CAR-T-Zell Therapie ist eine vielversprechende Therapieoption für rund ein Fünftel der Patienten, die an einem Diffus großzelligen B-Zell-Lymphom leiden.

Skitourismus als attraktiver Wirtschaftstreiber Österreichs

Berühmt für Kultur und unberührte Natur lockt Österreich Urlauber und Tourismusbetriebe aus aller Welt. Ein großer Vorteil ist die zentrale Lage im Herzen Europas und die entsprechend gute Erreichbarkeit.

alle News alle Blog Einträge