Newsletter abonnieren

Sie stimmen durch die Nutzung unserer Website zu, dass Cookies auf Ihrem Gerät gespeichert werden und Google Analytics zum Einsatz kommt, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Infos dazu finden Siehier.
Österreich.
Wo Ihre Gewinne in den Himmel wachsen.

Dunkle Energie bis Krebs: US-Forschung aus Österreich geehrt

Der ASCINA-Award wird seit 2008 an junge Forscher für exzellente wissenschaftliche Publikationen vergeben, die an amerikanischen Forschungseinrichtungen entstanden sind. Die Auszeichnungen werden vom Wissenschaftsministerium und dem Verein ASCINA (Austrian Scientists and Scholars in North America) nach Begutachtung durch eine Fachjury des Wissenschaftsfonds FWF vergeben. Barbara Weitgruber, Forschungs-Sektionschefin im Wissenschaftsressort, zeigte sich bei der Preisverleihung erfreut darüber, dass mit Pradler und Obenauf gleich zwei der Preisträger nach ihrem US-Aufenthalt wieder in Österreich tätig sind, "das zeigt wie attraktiv österreichische Einrichtungen sind".

Der mit 10.000 Euro dotierte "Junior Principal Investigator"-Award ging an den Physiker Josef Pradler. In seiner im Fachjournal "Physical Review Letters" veröffentlichten Arbeit präsentierte er ein neues Modell zur Erklärung der Frage, warum es gerade jetzt zu einer beschleunigten Expansion des Universums kommt und lieferte damit gleichzeitig eine mögliche Erklärung für den Ursprung der ominösen "Dunklen Energie". Diese macht etwa 70 Prozent der Masse und Energie des gesamten Universums aus. Dagegen entfallen nur fünf Prozent auf die sichtbare Materie, also jene, aus der Galaxien, Sterne und Planeten bestehen. Schließlich geht man davon aus, dass etwa ein Viertel des Universums aus der sogenannten "Dunklen Materie" besteht. Eine wichtige Rolle in Pradlers Modell spielen in der Stringtheorie vorhergesagte exotische Felder. Durchgeführt hat Pradler die Arbeit noch an der Johns Hopkins University in Baltimore, mittlerweile arbeitet er am Institut für Hochenergiephysik der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) in Wien.

Zwei "Young Scientists"-Awards vergeben

Einen der beiden mit je 7.500 Euro dotierten ASCINA-Preise für "Young Scientists" erhält Anna Obenauf, die am Memorial Sloan Kettering Cancer Center in New York arbeitet und mit Dezember an das Institut für molekulare Pathologie (IMP) in Wien wechselt. In ihrer im Fachjournal "Nature" erschienene Arbeit hat die Medizinerin Mechanismen beschrieben, wie Tumore bei grundsätzlich erfolgreichen zielgerichteten Krebstherapien Resistenzen entwickeln, und im Tierexperiment einen neuen Therapieansatz zur Reduktion der Metastasenbildung nachgewiesen.

Der zweite "Young Scientists"-Award geht an Gustav Oberdorfer von der University of Washington in Seattle. Im Fachjournal "Science" hat er eine neue Methode zu Design und Herstellung von auch bei hohen Temperaturen stabilen Proteinen präsentiert. Dies könnte etwa im Medizinbereich zur Produktion von maßgeschneiderten Antikörpern oder in der Biotechnologie zum Design von Enzymen eingesetzt werden.

Service: http://www.ascina.at/

Auf Facebook teilen Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Auf Twitter teilen Auf Linkedin teilen Auf Linkedin teilen

Testimonials

Veranstaltungen

Treffen Sie uns bei Veranstaltungen, Seminaren und Messen - weltweit.

  • Meet us in Moscow

    23. - 26.04.2019, Moscow

  • Meet us @ Pioneers

    09. - 10.05.2019, Vienna

Österreich-Karte

Finden Sie den perfekten Standort für Ihr Unternehmen

Zuverlässigkeit und Expertise im Land und im Unternehmen überzeugen bei der Standortwahl. Wir müssen uns nicht verstecken, können aber noch attraktiver werden, daran sollte Österreich in Zukunft verstärkt arbeiten!

Pfizer

Pfizer
Alle Testimonials

Neues vom Standort Österreich

Mit vertec die Rentabilität zu maximieren

Der Schweizer Software-Spezialist Vertec ist nach der Firmengründung in Österreich mit Jahresbeginn 2019 im gesamten DACH-Raum tätig.

Blockchain-Technologien: Österreichs Beitrag im globalen Rennen

Nicht zuletzt aufgrund des Bitcoin-Hypes Ende 2017 findet derzeit ein internationaler Wettlauf rund um die der Kryptowährung zugrundeliegende Blockchain-Technologie statt. Während Asien, und allen voran China, aktuell die Nase vorn hat, liegt die USA etwas zurück. In Europa befindet sich die Blockchain-Industrie in weiten Teilen noch im Embryonalzustand. Warum es trotzdem Hoffnung gibt und welche Rolle Österreich dabei spielt, erfahren Sie hier.

alle News alle Blog Einträge