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Österreich.
Dynamischer Wirtschaftsstandort.

Krebs-Immuntherapien sollen in Wien entwickelt werden

"Boehringer Ingelheim investiert in Österreich pro Jahr rund 200 Millionen Euro in die nicht-klinische und in die klinische Forschung", sagte Philipp von Lattorff, Generaldirektor des Regionalzentrums des deutschen Pharmakonzerns in Wien, bei einer Pressekonferenz aus Anlass der Eröffnung eines neuen Forschungsgebäudes am Firmenstandort in Wien-Meidling. Das Regionalzentrum ist für 33 Staaten (auch Ost- und Südosteuropa sowie Israel) zuständig.

Krebsforschung in Wien

Der Konzern hat seit dem Jahr 2000 seine Krebsforschung in Wien konzentriert. 20 Mio. Euro werden zusätzlich als Basisfinanzierung für das Institut für Molekulare Pathologie (IMP) bereitgestellt. Der gerade entstehende Neubau des IMP-Institutsgebäudes kostet rund 50 Mio. Euro. Boehringer Ingelheim (Gesamtkonzern) hat vor wenigen Tagen bekanntgegeben, dass man in den kommenden fünf Jahren elf Mrd. Euro in die Forschung investieren werde, davon 5 Mrd. Euro in präklinische Projekte und 1,5 Mrd. Euro für Kooperationen.

In Wien soll jetzt die Suche nach neuen Immuntherapeutika bei Krebs verstärkt werden. Darryl McConnell, Leiter des Forschungsstandorts in der Bundeshauptstadt, betonte die dringende Notwendigkeit für neue Strategien gegen bösartige Erkrankungen: "Jede Stunde sterben weltweit 1.000 Menschen an Krebs, jedes Jahr sind es acht Millionen. Die Zahlen steigen. 2020 werden es 13 Millionen Todesopfer bei 22 Millionen Neuerkrankungen sein."

Ende des 20. Jahrhunderts hätten die neuen zielgerichteten Therapien die Behandlungsmöglichkeiten verbessert, doch oft stellten sich Resistenzen bei den Tumoren ein. Der Experte sagte: "Jetzt erleben wir den Aufbruch in die neue Ära der Immuntherapie." Nach dem Angriff auf die "Achillesferse" von Tumorzellen in Form der zielgerichteten Therapien gehe es jetzt darum, den bösartigen Zellen ihre "Tarnkappen" zu entreißen, welche sie vor dem körpereigenen Immunsystem schützten.

Langfristige Projekte

Die ersten derartigen Therapien mit monoklonalen Antikörpern (Checkpoint-Inhibitoren) sind bereits beim fortgeschrittenen Melanom und manchen Lungenkrebsarten zugelassen. McConnell verwies dazu auf noch bestehende, deutliche Verbesserungsmöglichkeiten: "Diese Immuntherapien zeigen eine Langzeiteffizienz bei 20 Prozent der Patienten." Man wolle Wege finden, damit auch die anderen 80 Prozent der Kranken von diesen Behandlungen profitieren. Dies könnten neue kleine, synthetische Wirkstoffmoleküle, therapeutische monoklonale Antikörper und bzw. oder Krebsvakzine sein.

Dabei geht es um durchaus langfristige Projekte. Der Fachmann: "Wir sind vor vier bis fünf Jahren in die Immunonkologie eingestiegen. Wir rechnen mit 2020 mit dem ersten Markteintritt." Das neue Forschungsgebäude wurde mit einem Aufwand von rund 19 Mio. Euro errichtet und bietet Platz für 80 Mitarbeiter im Bereich der Immunonkologie.

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