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Mögliche Früherkennung für Eierstockkrebs erprobt

Krebs © Bild: APA (Hochmuth)

Wissenschafter um Paul Speiser von der Universitätsklinik für Frauenheilkunde der MedUni Wien im AKH und von der Arbeitsgruppe Molekulare Onkologie haben einen "Dreiweg"-Katheter für eine Uterus-Lavage entwickelt. In der Spülflüssigkeit lassen sich möglicherweise im Krankheitsfall Tumorzellen feststellen.

In einer jetzt im Journal of Clinical Oncology publizierten Studie konnte gezeigt werden, dass bei Vorliegen von Eierstockkrebs in 80 Prozent der Fälle Tumorzellen in der Spülflüssigkeit gefunden werden können. Es handelte sich allerdings noch um eine Arbeit, welche die Machbarkeit dokumentieren sollte. Bei einer Probandin, die sich bereits für eine vorbeugende Eierstockentfernung entschlossen hatte, konnte allerdings mit Unterstützung einer Form des Next Generation Sequencing ("Smart Sequencing"/Analyse genetischer Veränderungen im Erbgut) in der gewonnenen Spülflüssigkeit ein okkultes, also verstecktes, Karzinom nachgewiesen werden. "Die Ergebnisse lassen hoffen, dass zumindest die Früherkennung bald möglich sein wird", so Speiser von der MedUni Wien.

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