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Quantenphysik: Die spukhafte Fernwirkung gibt es wirklich

Quatenphysik © Bild: OTS/L. Lammerhuber

Die quantenmechanische Verschränkung ist eine Konsequenz der Quantenmechanik. In unzähligen Experimenten werden seit Jahren weltweit die mit dem gesunden Menschenverstand nicht nachvollziehbaren Effekte der Verschränkung nachgewiesen. Doch es blieben dabei immer noch gewisse Schlupflöcher offen. So könnten die Informationen über die Messung an einem Teilchen über klassische Kommunikation zum anderen Teilchen gelangen („Kommunikations-Schlupfloch“). Zudem wird in den Experimenten meist nur ein Teil der verschränkten Teilchen nachgewiesen („Nachweis-Schlupfloch“).

Das dritte Schlupfloch bezieht sich auf die Zufallszahlen-Generatoren, von denen die Wahl der Messeinstellung abhängt. Theoretisch könnte es sein, dass diese fremdgesteuert werden und die Auswahl der Messung auf beiden Seiten nicht völlig frei und unabhängig war, so der Wiener Experimentalphysiker Anton Zeilinger ("Unabhängigkeits-Schlupfloch").

"Wir haben nun die drei wichtigsten Schlupflöcher in einem Experiment auf einmal geschlossen", sagte Zeilinger. Mit "wir" meint er dabei einerseits eine Gruppe des Instituts für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) der Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und der Fakultät für Physik der Universität Wien, andererseits eine Gruppe am National Institute of Standards and Technology (NIST) in Boulder (US-Staat Colorado). "Beide Gruppen haben ähnliche Experimente gemacht, beide mit Photonen, und kommen im Wesentlichen zu den gleichen Ergebnissen", so Zeilinger. Beide Gruppen haben ihre Arbeit auch im Fachjournal "Physical Review Letters" eingereicht.

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