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Österreich.
Brücke zu neuen Märkten.

Wiener Satelliten-Datenzentrum wird erweitert

Seit April 2014 ist der erste Sentinel-Satellit im All, der zweite folgte im Juni des heurigen Jahres. Sentinel-1A tastet mit Radarstrahlen die Erdoberfläche ab und liefert Daten für die Forschung in den Bereichen Umwelt, Klima, Land- und Forstwirtschaft und Landschaftsplanung. Mit diesen Informationen soll etwa die Bodenfeuchte auf der ganzen Welt und ihre zeitliche Veränderung analysiert werden. Berechnungen auf dieser Basis fließen in Klimamodelle ebenso ein wie in Ernteertrags-Prognosen.

Die großen Mengen an Daten werden seit Mai vergangenen Jahres von der ESA auch nach Wien überspielt. Deren Handhabung und Nutzung ist allerdings sehr aufwendig und verlangt eigene Infrastrukturen. Dazu wurde 2014 das "Earth Observation Data Centre for Water Resources Monitoring" (EODC) in Wien eingerichtet.

Speicherkapazität steigt auf über 20 Petabyte

"Österreich gehört bereits jetzt zu den fünf europäischen Ländern, welche die Copernicus-Daten am intensivsten nutzen", erklärte EODC-Geschäftsführer Christian Briese in einer Aussendung. Nun werden an der TU Wien die Speicherkapazitäten für EODC deutlich ausgebaut, um Satellitendaten der gesamten Erdoberfläche zu speichern. Der ZAMG soll ermöglicht werden, direkt vom ESA-Datenserver alle globalen Satellitendaten zu beziehen und aufzubereiten. Die Speicherkapazität soll dort in den nächsten drei Jahren auf über 20 Petabyte erweitert werden.

Rund die Hälfte der für den Ausbau anfallenden Kosten von 1,9 Millionen Euro kommt von einer Förderung der Wirtschaftsagentur Wien. Neben der TU Wien und der ZAMG sind die Unternehmen Geoville und Catalysts am EODC beteiligt.

Service: https://www.eodc.eu

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